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Burgnachbildung am Nagy-Kevély

Die Nachbildung der Burg Eger liegt am Südwesthang des Nagy-Kevély im Gemeindegebiet von Pilisborosjenő, nahe dem Teve-szikla und der Országos Kéktúra. Errichtet wurde sie in den 1960er-Jahren für die Dreharbeiten zum Film Egri csillagok. Ihre Entstehung für den Film und ihre Lage am Hang geben der Burgnachbildung zwei klar unterscheidbare Bezüge: Filmgeschichte und Landschaft. Damit steht ein konkretes historisches Thema neben den Wegen und Naturpunkten, die sich in der Umgebung finden.

Lehrpfad und Kálvária

Der Kevélyhegyi Tanösvény wurde im Frühjahr 2008 fertiggestellt und ist etwa 10 km lang. Er führt zu kulturhistorischen und natürlichen Besonderheiten von Pilisborosjenő und seiner Umgebung. Informationstafeln an den Stationen beschreiben ausführlich die Besonderheiten und Werte der jeweiligen Orte. So lässt sich der Lehrpfad nicht nur über seine ungefähre Länge, sondern auch über seine Themen einordnen. Wer bei der Ausflugsplanung Wert auf erläuterte Stationen legt, findet hier eine andere Orientierung als bei den nach Richtung und Markierung beschriebenen Ortsrouten.

Ein konkretes Beispiel für den kulturhistorischen Schwerpunkt ist die Kálvária. Sie ist eine Station des Lehrpfads auf dem 278 Meter hohen Vendel-hegy im Gemeindegebiet von Pilisborosjenő. Die Stationen und Kreuze der Kálvária wurden aus Hárshegyi-Sandstein gefertigt und durch Spenden der Dorfbewohner finanziert. Material und Finanzierung geben unterschiedliche Einblicke in die Anlage: Der Sandstein bezeichnet ihre Bauweise, die Spenden die Unterstützung durch die Dorfbewohner. Zugleich ordnet ihre Rolle als Lehrpfadstation die Kálvária in den Weg zu kulturhistorischen und natürlichen Besonderheiten ein.

Markierte Routen und Wege im Umfeld

Wer eine Route Richtung Kevély-nyereg plant, findet ihren Startpunkt im Ortszentrum: Die gelbe Markierung beginnt in der Templom utca. Eine blau markierte Route für Radfahrer startet ebenfalls in der Ortsmitte, auf der ehemaligen Römerstraße. Die Beschreibungen unterscheiden sich damit sowohl in der genannten Richtung als auch in der ausgewiesenen Nutzung. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Markierungen, damit Sie Ihre Planung an der passenden Route ausrichten können.

Im näheren Umfeld führt eine gelbe Markierung von Pilisborosjenő unterhalb der Gyopáros-barlang vorbei. Eine blaue Route oberhalb der Teve-sziklák verläuft ebenfalls unterhalb der Höhle. Die Gyopáros-barlang ist frei zugänglich; prüfen Sie die Routendetails vor dem Aufbruch. Für die Unterscheidung der beiden Wegbezüge ist wichtig, dass die blaue Route zusätzlich oberhalb der Teve-sziklák verläuft. So können Sie die beschriebenen Routen anhand ihrer Lage zur Höhle und zu den Teve-sziklák einordnen.

Geologische Formationen am Teve-szikla

Nahe dem Teve-szikla zeigt die Felswand eines Steinbruchs eindrucksvolle geologische Formationen; von ihrer Oberkante hat man Aussicht. Das ergänzt die kulturhistorischen Themen um einen geologischen Blick auf die Umgebung. Während die Informationstafeln des Kevélyhegyi Tanösvény die Besonderheiten und Werte der jeweiligen Stationen erläutern, stehen an der Steinbruchwand die Formationen und die Aussicht von der Oberkante im Vordergrund.

Weitere Reiseziele entdecken: Nagykovácsi, Tinnye, Pilisvörösvár, Zsámbék, Solymár, Pilisjászfalu, Piliscsaba, Üröm.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pilisvörösvári.

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