Zum Inhalt

Petőháza verbindet einen Erinnerungsort, eine Kirche mit markanter Baugeschichte, eine Sammlung zur Zuckerindustrie und Themen rund um Grün und Wasser. Für Ihre Planung lohnt es sich, zwischen den kulturhistorischen Stationen und den saisonabhängigen Erlebnissen im Freien zu unterscheiden.

Gedenkpark, Kirche und Sammlung

Der Park der Achtung wurde im Sommer 2016 auf dem Gelände des alten Friedhofs angelegt. Sein schmiedeeisernes Eingangstor stammt aus dem Jahr 1847 und ist damit ein deutlich älteres Element als die Parkanlage. Der Ort verbindet so die Geschichte des ehemaligen Friedhofsgeländes mit einem jüngeren Gedenkort.

Die heutige Szentháromság-Kirche entstand 1902–1903. Schiller János entwarf sie im neoromanischen Stil; der Turm ist neugotisch gestaltet. Im Turm befindet sich eine 4,2 Zentner schwere Glocke, die bei der Pariser Weltausstellung 1900 mit einem Großen Preis ausgezeichnet wurde. Bauzeit, Architekturstile und Glocke bieten verschiedene Anknüpfungspunkte für einen Blick auf die Ortsgeschichte.

Die Petőházer Zuckerindustrie- und Heimatkundliche Sammlung widmet sich der Geschichte des Zuckers und seiner physiologischen Rolle. Sie bietet Führungen und Sammlungsangebote zu diesen Themen. Vom 1. März bis zum 31. Oktober ist sie mittwochs von 9:30 bis 13:30 Uhr geöffnet. Gruppen können nach vorheriger Anmeldung flexible Termine vereinbaren; stimmen Sie einen Besuch daher im Voraus ab.

Grün, See und Heilwasser

Am Belső tó ist die Umgebung gepflegt und parkartig gestaltet. Eine kleine Holzhütte und ein Picknickplatz sind dort eingerichtet. Der See ist damit ein anderer lokaler Schwerpunkt als die zeitlich festgelegten Angebote der Sammlung: Hier prägen die Anlage am Wasser und die Möglichkeiten für eine Pause den Aufenthalt.

Auch das Arboretum von Petőháza verbindet mehrere Naturthemen: Dort wurden geschützte und einheimische Pflanzenarten angepflanzt. Der Teich des Arboretums wird vom Petőházer Angelverein betreut und mehrmals jährlich mit Fischen besetzt. Das Wasser des Strand- und Thermalbads Petőháza wurde 2004 offiziell als Heilwasser anerkannt. Diese Auszeichnung ist ein eigener Aspekt der Ortsgeschichte des Wassers.

Auf dem Belső tó bildet sich in kälteren Wintern eine zum Sport geeignete Eisfläche, die Schlittschuhläufer nutzen. Anders als beim festen Zeitfenster der Sammlung hängt diese Möglichkeit vom Winter ab. Prüfen Sie die Eisverhältnisse vor Ort, bevor Sie Schlittschuhlaufen einplanen. Für die Anreise zum Strand kommen Reisebus oder Zug infrage; prüfen Sie vor der Abfahrt die aktuellen Verbindungen.

Regionaler Rahmen

Im übergeordneten Reiseziel Raab-Wieselburg-Ödenburg reicht der Blick über die örtlichen Themen Petőházas hinaus. Die Kulturlandschaft Fertő/Neusiedler See umfasst Feuchtgebiete, salzhaltige Böden, Schilfbestände und Uferflächen. Ebenfalls zu diesem übergeordneten Reiseziel gehört das Welterbeobjekt der Erzabtei Pannonhalma. Das Benediktinerkloster wurde 996 gegründet; zum Welterbeobjekt zählen unter anderem der Klosterkomplex, die Basilika, Bildungsgebäude sowie botanische und Kräutergärten. Diese regionalen Beispiele ergänzen den Blick auf Petőháza um eigene Kultur- und Landschaftsthemen.

Weitere Reiseziele entdecken: Hegykő, Pusztacsalád, Agyagosszergény, Kópháza, Hidegség, Zsira, Pereszteg, Fertőhomok.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sopron–fertődi.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.