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Der Fekete-hegy erhebt sich über Köveskál; auf seinem Gipfel liegen kleine Seen mit wertvollen Reliktpflanzengesellschaften. Auch die Ortsgeschichte ist an konkreten Orten abzulesen: Die Karstquelle Városkút entspringt im historischen Waschhaus, und ein restaurierter Herrensitz bewahrt ursprüngliche Stilmerkmale. Natur und Kulturerbe lassen sich hier anhand unterschiedlicher Landschaften und Bauzeugnisse betrachten.

Natur am Fekete-hegy und auf der Sásdi-Rét

Köveskál gehört zum geschützten Gebiet des Balaton-felvidéki Nemzeti Park. Auf dem über dem Ort aufragenden Fekete-hegy befinden sich kleine Seen mit wertvollen Reliktpflanzengesellschaften. Die Sásdi-Rét rund um die ehemalige Kirchenruine Sásdikál ist streng geschützt und weist zahlreiche seltene und malerische Wildblumen auf. Die beiden Naturmotive setzen unterschiedliche Akzente: Am Gipfel stehen Seen und Reliktpflanzen im Mittelpunkt, auf der Sásdi-Rét die Wildblumen und der Bezug zur ehemaligen Kirchenruine.

Ein konkreter Wanderbezug ist der 5 km lange Boros-Ádám-Lehrpfad. Er beginnt am Eötvös-Károly-Aussichtspunkt. Von Köveskál oder Szentbékkálla aus ist der Aussichtspunkt über Wanderwege erreichbar.

Ortsgeschichte an Kirchen, Quelle und Herrensitz

Vor der reformierten Kirche steht weiterhin der sogenannte Szégyenkő. Einst mussten dort Einheimische wegen kleiner Vergehen büßen. An Tor und Fassade der katholischen Kirche sind mittelalterliche rote Sandsteinreliefs erhalten, die wahrscheinlich aus der früheren Kirche von Köveskál stammen. Die beiden Bezüge erzählen unterschiedliche Aspekte der Ortsgeschichte: Beim Szégyenkő steht die frühere Bußpraxis im Vordergrund, bei den Reliefs die mittelalterliche kirchliche Herkunft – deren Zuordnung wahrscheinlich bleibt.

Der Városkút, das Waschhaus und ihr Umfeld stehen unter Denkmalschutz. Im historischen Waschhaus entspringt die Karstquelle Városkút. Quelle und Bauwerk gehören damit zu einem gemeinsamen Ortsbild: Das Wasser tritt innerhalb des Waschhauses zutage, während der Schutz auch das Umfeld umfasst.

Das Kelemen-Haus ist ein restaurierter, charakteristischer kleinadliger Herrensitz in Köveskál. Seine ursprünglichen Stilmerkmale und Details wurden bewahrt. Zugleich verweist der Keller auf die frühere Nutzung des Gebäudes: Er diente einst als Gefängnis der früheren Marktsiedlung. Architekturgeschichte und eine konkrete Funktion aus der Vergangenheit treffen hier an einem Bau zusammen.

Kunst, Ortsgedenken und Wein

Die Bali Galéria befindet sich in der Scheune eines 310 Jahre alten Hauses in Köveskál. Bei den Ausstellungseröffnungen, die häufig interaktiv gestaltet sind, können Besucher verschiedene künstlerische Techniken ausprobieren. Der Ort verbindet also eine Galerie in einer historischen Scheune mit einer Mitmachmöglichkeit, die an die Eröffnung einer Ausstellung gebunden ist.

In der Köveskáler Ausstellung zur Ortsgeschichte wird Sebestyén gedacht. Wer neben Bau- und Naturgeschichte auch das örtliche Gedenken berücksichtigen möchte, findet hier einen weiteren kulturellen Bezugspunkt.

Für Wein empfängt die Pálffy Pince Gäste auf ihrer Weinterrasse oder im Verkostungsraum. Verkostungsgruppen ab mindestens acht Personen können nach vorheriger Anmeldung einen Termin buchen. Wenn eine Verkostung zu Ihrem Aufenthalt gehört, berücksichtigen Sie diese Bedingung bei Ihrer Planung.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tapolcai.

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