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Xiva verbindet mehrere konkrete Themen: Ichan Kala mit ihren Ziegelmauern, markante Bauwerke, Holzarbeiten lokaler Handwerker und Gerichte mit eigenständigem Charakter. Wenn Sie Hotels in Xiva suchen, können diese Schwerpunkte helfen, die inhaltliche Ausrichtung Ihrer Reise zu wählen.

Ichan Kala: Stadtmauern und Karawanengeschichte

Ichan Kala, die innere Stadt von Khiva, ist von Ziegelmauern umgeben, die etwa zehn Meter hoch sind. Sie war der letzte Rastplatz für Karawanen, bevor diese die Wüste in Richtung Iran durchquerten. So verbindet der Ort eine klar erkennbare bauliche Grenze mit seiner historischen Rolle auf einer Fernreise. Ichan Kala gilt als zusammenhängendes, gut erhaltenes Beispiel zentralasiatischer muslimischer Architektur. Zum Ensemble gehören Moscheen, Mausoleen, Madrasas, Karawansereien und Märkte. Die verschiedenen Gebäudetypen eröffnen einen Blick auf religiöse Architektur sowie auf Bildungs- und Handelsbauten.

Bauwerke mit unterschiedlichen Maßstäben

Die Djuma-Moschee gehört zu den architektonischen Ensembles von Ichan Kala. Ihr überdachter Innenhof misst 55 mal 46 Meter; zwei achteckige Laternen beleuchten ihn schwach, und 212 Säulen schmücken ihn. Einen anderen architektonischen Maßstab zeigt das Islam-Khoja-Minarett: Es ist 56,6 Meter hoch und das zweithöchste Minarett Zentralasiens. So ergänzen ein weit gespannter Hof und ein besonders hohes Minarett zwei unterschiedliche Bauformen.

Auch die Geschichte einzelner Bauwerke lässt sich zeitlich unterscheiden. Die Festung Ko'hna Ark wurde Ende des 17. Jahrhunderts innerhalb von Ichan-Qal’a errichtet und diente den Khane von Khiva als Residenz. Das Uch-Avliyo-Mausoleum entstand in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts zu Ehren dreier Heiliger; es liegt neben der Westmauer des Toshhovli-Palasts. Der Mausoleumskomplex um das Grab von Pahlavon Mahmud entstand von 1664 bis 1913 und gilt als wichtigste Pilgerstätte Xivas. Diese Zeitspannen zeigen, dass die Baugeschichte von Ichan Kala nicht auf eine einzelne Phase beschränkt ist.

Das Ata-Darvaza-Tor wurde 1804 bis 1806 aus gebrannten Ziegeln errichtet. 1975 ließ es Meister Samandar Kalandarov in seinem ursprünglichen Erscheinungsbild rekonstruieren; die Maßnahme sollte die Sehenswürdigkeiten des Museumsreservats erhalten.

Kulturgeschichte, Küche und Holzhandwerk

Eine andere Zeitschicht bringt das staatliche Puppentheater der Region Khorezm ein: Es wurde 1993 in einem historischen Gebäude aus den 1930er-Jahren in Ichan-Qal’a eröffnet. Damit trifft ein institutioneller Beginn im späten 20. Jahrhundert auf einen älteren Bau. Für Ihre thematische Einordnung ergänzt die Theatergeschichte die lange Baugeschichte um die Entwicklung einer kulturellen Einrichtung.

Zur lokalen Küche gehören Fischgerichte, die in Xiva auf besondere lokale Art zubereitet werden. Shivit Osh, auch grüner Lagman genannt, wird mit Fleisch- und Gemüsesoße sowie Qatiq serviert. Lokale Handwerker stellen Holzarbeiten wie Schachfiguren, Spazierstöcke und geschnitzte Türen her. Das Spektrum reicht von kleineren Gegenständen bis zu größeren Arbeiten; welche einzelnen Produkte erhältlich sind, kann variieren. Architektur, Küche und Handwerk bieten so verschiedene Blickwinkel auf Xiva, wenn Sie die Schwerpunkte Ihrer Reise planen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Khiva District.

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