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Xylofagou lässt sich über mehrere unterschiedliche Themen entdecken: die restaurierte Kirche Agios Georgios im Ortszentrum, die Unterwasserlandschaft der Tauchroute Skopia und die Küstenhöhlen. Hinzu kommen paläontologische Funde und Routen mit Bezug zum Turm von Xylofagou. Bei der Wahl einer Unterkunft können Sie zunächst überlegen, ob Dorfgeschichte, Küste oder eine Tour auf dem Wasser beziehungsweise mit dem Rad Ihren Aufenthalt prägen soll.

Dorfmitte und ländlicher Charakter

Xylofagou gehört zu den Kokkinochoria, den „Rotbodendörfern“, und ist ländlich geprägt. Küstenhöhlen gehören ebenfalls zu den Merkmalen des Ortes. Im Ortszentrum liegt die restaurierte Kirche Agios Georgios aus dem 15. Jahrhundert; sie bewahrt Fresken. Die Kapelle Panagia tou Syrmatou überblickt das Meer. Zusammen zeigen diese Bauwerke unterschiedliche kulturelle Bezugspunkte: eine Kirche mit Fresken im Ortszentrum und eine Kapelle mit Blick über das Meer.

Skopia und die Unterwasserlandschaft

Die Tauchroute Skopia ist ein Küstengebiet in Xylofagou. Ihre Tiefen reichen von 1 bis 18 Metern; verschiedene Tiefenbereiche und Einstiegspunkte gehören zu ihren Merkmalen. Laut Beschreibung gilt sie für unerfahrene Taucher und Schnorchler als geeignet. Die tiefsten Stellen liegen knapp über 18 Metern und werden für erfahrene Taucher beschrieben. Wenn Sie Skopia in Ihre Planung aufnehmen, können Sie die genannten Tiefen und Einstiegspunkte neben der eigenen Taucherfahrung berücksichtigen.

Unter Wasser finden sich Felswände, Spalten unterschiedlicher Länge und Höhe sowie geomorphologische Formationen. Posidonia-Seegraswiesen kommen stellenweise hinzu. Die Route bietet damit verschiedene beschriebene Unterwasserformen, von Felswänden und Spalten bis zu einzelnen Seegrasbereichen.

Küstenhöhlen und paläontologische Funde

Die Meereshöhle Mavrospilios weist Stalaktiten und Stalagmiten auf. Ihr Eingang liegt etwa drei Meter unter der Meeresoberfläche; die Höhle ist nur für Taucher zugänglich. Nahe Kap Pyla liegen Küstenbuchten und Meereshöhlen von Xylofagou, die vom kleinen Fischerhafen oder im Rahmen einer geführten Kajaktour erreichbar sind. Wenn Sie eine Kajaktour erwägen, prüfen Sie vorab, ob sie an Ihrem Termin angeboten wird.

Die Höhlen haben auch eine paläontologische Seite. In der Cave of Eglezou entdeckte die britische Paläontologin Dorothy Bate 1903 Fossilien. An der Cave of Agioi Saranta wurden versteinerte Flusspferdknochen entdeckt. Bei Eglezou sind Fund, Entdeckerin und Jahr miteinander verbunden; bei Agioi Saranta steht der Fund versteinerter Knochen im Mittelpunkt.

Routen am Turm von Xylofagou

Die 46 km lange Venetian Watchtowers Route (East Larnaka Region) führt zum Xylofagou Watchtower. Die Agia-Napa–Pyrgos-Xylofagou-Radroute führt am mittelalterlichen Turm von Xylofagou vorbei und anschließend zu den Außenbezirken des Ortes. Die Angaben unterscheiden sich: Für die Venetian Watchtowers Route ist die Gesamtlänge genannt; bei der Radroute ist der Verlauf über den Turm hinaus bis zu den Außenbezirken beschrieben. Vor einer Radtour sollten Sie die aktuellen Routenbedingungen prüfen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Larnaca.

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