Pera Pedi verbindet eine Berglage auf 777 Metern mit einer benannten Weinroute, traditionellen Steinhäusern und religiösem Erbe. Die Weinroute Krasochoria of Lemesos führt durch den Ort; in der historischen Kirche Agios Nikolaos werden Ikonen und Reliquien aufbewahrt. Damit stehen für Ihre Reiseentscheidung Landschaft, Weinbezug und Kulturgeschichte als klar unterscheidbare Interessen nebeneinander.
Berglage, Dorfcharakter und Weinroute
Das Dorf ist von Bergen umgeben, und traditionelle Steinhäuser prägen seinen Charakter. Die Berge bilden den landschaftlichen Rahmen, während die Häuser den baulichen Charakter bestimmen. Nachtigallen sind ebenfalls in Pera Pedi zu hören und ergänzen die Ortsmerkmale um einen akustischen Naturbezug.
Durch Pera Pedi führt die Weinroute Krasochoria of Lemesos. Wer bei der Reiseplanung einen thematischen Weinbezug sucht, findet damit eine konkrete Verbindung zum Ort. Dieser Routenbezug kommt zu den eigenständigen Merkmalen des Dorfes hinzu: Traditionelle Steinarchitektur und religiöses Erbe prägen Pera Pedi unabhängig davon, ob Sie sich bei Ihrer Reiseplanung an der Route oder an der Ortsgeschichte orientieren.
Religiöses Erbe in Agios Nikolaos
In der historischen Kirche Agios Nikolaos werden zwei tragbare Ikonen aufbewahrt: eine Ikone der Jungfrau Maria aus dem 16. Jahrhundert und eine Ikone des heiligen Johannes des Evangelisten aus dem Jahr 1550. Beide gehören damit ins 16. Jahrhundert; das Johannesbild ist auf ein konkretes Jahr datiert, die Marienikone auf ein Jahrhundert.
In derselben Kirche befindet sich eine hölzerne Truhe mit Reliquien der Heiligen Spiridonas, Neofytos und Philip. Ikonen und Reliquien stehen für unterschiedliche Formen religiösen Erbes: Bildwerke einerseits, Reliquien in einer Truhe andererseits. So wird das kulturelle Profil von Agios Nikolaos durch benannte Objekte und Heilige konkret.
Weinbau und Apfelgeschichte
Das Weingut in Pera Pedi wurde aus Kalkstein vom gegenüberliegenden Hügel errichtet. Es verarbeitet ungefähr drei Millionen Kilogramm dunkle Trauben aus der Umgebung. Steinherkunft und Traubenherkunft sind zwei unterschiedliche lokale Bezüge: Der eine betrifft das Gebäude, der andere die Verarbeitung. So lässt sich der Weinbezug sowohl am Bauwerk als auch an der Verarbeitung festmachen.
Pera Pedi gehörte zu den ersten Dörfern, in denen Apfelbäume angebaut wurden, und wurde in Zypern als Dorf der Apfelproduktion bekannt. Diese landwirtschaftliche Geschichte ergänzt den Weinbezug um eine zweite Tradition. Zeitlich sind beide Themen zu unterscheiden: Die Apfelproduktion gehört zur historischen Bekanntheit des Dorfes, während Weinroute und Weingut den Weinbezug markieren.
Damm und Radstrecken im Umfeld
Im näheren Umfeld, zwischen Pera Pedi und Platres, liegt ein kleiner Damm auf 800 Metern Höhe. Immergrüner Kiefernwald umgibt ihn; außerdem beherbergt er ein Biotop. Verglichen mit der Höhenlage des Dorfes von 777 Metern befindet sich der Damm 23 Meter höher. Dorf und Damm sind damit zwei getrennte Höhenpunkte im Umfeld Pera Pedis.
Der Damm ist außerdem eine Station von Radstrecken, die nach Mesa Potamos führen. Dieser Routenbezug ergänzt die Beschreibung des Naturraums um eine konkrete Funktion für Radstrecken: Mesa Potamos ist das Ziel, der Damm eine Station unterwegs. So lassen sich die Merkmale im Dorf von diesem eigenen Punkt zwischen den Orten unterscheiden.
Weitere Reiseziele entdecken: Kato Platres, Potamiou, Kato Polemidia, Arakapas, Troodos, Moutayiaka, Zoopigi, Monagri
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Limassol.