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Askas liegt auf 900 Metern über dem Meeresspiegel. Steile Berge und tiefe Täler prägen die Landschaft; der Askas River und weitere Bäche fließen durch den Ort. Zugleich hat Askas enge, gewundene Gassen, hohe Steinmauern und handgefertigte Dachziegel bewahrt. Das gibt dem Reiseziel zwei gut unterscheidbare Seiten: eine von Bergen und Wasserläufen geprägte Umgebung sowie ein traditionelles Ortsbild. Für die Auswahl des Reiseziels ist diese Verbindung hilfreich, wenn Sie Natur und Baukultur gleichermaßen in den Blick nehmen möchten.

Wald, Obstgärten und Gebirgsausblicke

Der Rundweg Pano Ambelia beginnt am östlichen Eingang von Askas, an der Straße zwischen Palechori und Askas. Er führt durch einen Kiefernwald und an aufgegebenen Obstgärten vorbei, die der Wiederherstellung der natürlichen Vegetation dienen. Daneben passiert der Weg weitere Obstgärten mit Haselnuss- und Walnussbäumen. Außerdem bietet er Ausblicke auf das Pentadaktylos-Gebirge.

Ein Vergleich der Obstgärten zeigt zwei unterschiedliche Aspekte der Route: Die aufgegebenen Gärten dienen der Wiederherstellung natürlicher Vegetation; weitere sind durch Haselnuss- und Walnussbäume geprägt. Zusammen mit Kiefernwald und Gebirgsblick ergibt sich ein vielfältiges Landschaftsbild. Für Ihre Ausflugswahl bietet Pano Ambelia damit konkrete Anhaltspunkte, wenn Sie neben Wald auch Obstgärten und Bergblicke interessant finden.

Zwei Kirchen mit eigener Geschichte

Die Kirche des Heiligen Kreuzes stammt aus dem 11. Jahrhundert, ist eine Basilika und bewahrt eine Darstellung des Heiligen Georg. Die Kirche des Heiligen Johannes des Täufers stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist im Basilikastil erbaut; zu ihren Merkmalen zählen eine vergoldete Ikonostase und bemerkenswerte Ikonenmalereien. Die Basilikaform verbindet beide Kirchen, während sich ihre Datierungen und Ausstattungsmerkmale unterscheiden. Wer sich für Sakralarchitektur interessiert, kann sie so nach Zeitstellung und Ausstattung miteinander vergleichen.

Ortsbild und lokale Erzeugnisse

Der traditionelle Charakter von Askas zeigt sich auch jenseits einzelner Kirchen: Der Ort hat enge, gewundene Gassen, hohe Steinmauern und handgefertigte Dachziegel bewahrt. Zusammengenommen bieten diese Details einen Blick auf das Dorf als gebautes Ganzes. Statt nur einzelne Bauwerke zu betrachten, können Sie dabei auch auf das Zusammenspiel von Gassen, Mauern und Dachziegeln achten.

In der Gemeinde Askas sind heute nur drei Brunnen erhalten; sie wurden bereits instand gesetzt. Diese Zahl gibt einen konkreten Anhaltspunkt für den erhaltenen Brunnenbestand des Ortes.

Auch lokale Erzeugnisse gehören zur Prägung Askas: Der Ort ist für die Herstellung des hochprozentigen Zivania bekannt. Damit steht neben Landschaft und Baukultur ein weiterer lokaler Bezug im Mittelpunkt. Bei einem Treffen am Dienstag nach Ostern versammelt sich das ganze Dorf zum Grillen von Souvla am Ausflugsgebiet bei der Agia-Paraskevi-Kapelle außerhalb von Askas.

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