Zum Inhalt

Valle Grande vereint mehrere klar unterscheidbare Ziele: La Loza führt zu einem Wasserfall mit Becken im Fels, am Gipfel des Filo Chanchillo öffnet sich der Blick auf den Ort und die umliegenden Bergketten, und die Kirche sowie Finca Tolaba setzen unterschiedliche historische Akzente. Für Ihre Planung lohnt es sich, diese Themen nach Wegziel und Interesse zu ordnen. Valle Grande liegt innerhalb der RBY und an der Provinzstraße 83. Der Ort gehört außerdem zu den Orten, durch die die Verbindung zwischen der Quebrada de Humahuaca und den Yungas führt. Prüfen Sie vor Fahrtantritt die aktuellen Straßenbedingungen.

Rundwege, Wasser und Aussicht

Trotz ähnlicher Namen sind La Loza und der Arroyo Loza zwei verschiedene Bezugspunkte: La Loza ist ein Rundweg, der zu einem Wasserfall mit Becken im Fels führt. Der Arroyo Loza liegt am Rand von Valle Grande und weist entlang seines Verlaufs Kaskaden auf. Wer beide Namen bei der Planung auseinanderhält, behält auch die unterschiedlichen Landschaftsziele im Blick.

Auch bei den weiteren Rundwegen steht jeweils ein anderer Zielpunkt im Mittelpunkt. La Junta führt zur Zusammenflussstelle der Flüsse Valle Colorado und Caspalá. Der Rundweg Filo Chanchillo verläuft auf einem von den Gemeinden Valle Grande und Caspalá traditionell genutzten Weg. Vom Gipfel des Filo Chanchillo bietet sich der Blick auf Valle Grande und die umliegenden Bergketten. So unterscheiden sich die beschriebenen Ziele durch Flusszusammenfluss und Bergpanorama von den Wasserfällen und Felsbecken bei La Loza.

Ein Spaziergang zu den Treppen führt außerdem zur hölzernen Christusfigur Christ Protector of the Valleys; von dort bietet sich ein Panoramablick auf Valle Grande. Trekking gilt ebenfalls als Besucheraktivität des Ortes. Prüfen Sie die örtlichen Bedingungen, bevor Sie zu einer Tour aufbrechen.

Kirche und archäologische Spuren

Die Kirche Nuestra Sra. De la Merced in Valle Grande stammt aus dem Jahr 1840. Finca Tolaba ist eine wichtige archäologische Stätte innerhalb des Stadtgebiets. Dort gibt es steinerne Mauern und Keramiken, die mit der Omaguaca-Kultur in Verbindung gebracht und auf etwa 1200 n. Chr. datiert wurden. Die beiden Orte eröffnen unterschiedliche historische Perspektiven: Bei der Kirche steht ein konkretes Baujahr im Mittelpunkt, bei Finca Tolaba der Zusammenhang von Fundstücken und einer ungefähren Datierung. Diese Unterscheidung hilft, Baugeschichte und archäologischen Kontext nicht gleichzusetzen.

Kultur im übergeordneten Departamento Valle Grande

Zum größeren Bezugsrahmen gehört das übergeordnete Reiseziel Departamento Valle Grande. Dort liegt der Qhapaq-Ñan-Abschnitt zwischen Santa Ana und Valle Colorado, der zum UNESCO-Welterbe gehört und als Weg beschrieben wird, der bereits vor den Inka bestand. Zum Qhapaq Ñan gehören außerdem flache, quer zur Wegachse angelegte Steinstrukturen, die Regenwasser seitlich ableiteten, um eine Beschädigung des Weges zu verhindern.

Weitere eigenständige Kulturthemen des Departamento Valle Grande finden sich in Caspalá und Valle Colorado. Die Iglesia Santa Rosa de Lima in Caspalá ist eine Kapelle, die Don Tomás Coronel in den 1840er-Jahren errichtete. Im Centro de Interpretación in Valle Colorado können Sie von Frauen des Ortes gefertigte Handarbeiten ansehen und erwerben. Frauen in Valle Colorado besticken außerdem mehrfarbige Rebozos, die von der Landschaft inspiriert sind. Diese regionalen Themen sind vom Ortsbild und den Rundwegen in Valle Grande zu unterscheiden.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Departamento Valle Grande.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.