Der Parque Nacional Iguazú lässt sich über Wege mit sehr unterschiedlichem Zuschnitt erleben: Der Paseo Inferior führt über Stege an den Fällen entlang, der Paseo Superior verläuft treppenlos, und der Sendero Macuco verbindet eine längere Wanderstrecke mit Vogelbeobachtung in der Selva. So zeigt sich das Departamento Iguazú nicht nur durch seine Wasserfälle, sondern auch durch Wege, Flussabschnitte und Schutzgebiete. Der Park wurde 1934 gegründet und 1984 zum UNESCO-Welterbe erklärt.
Stege, Rundgänge und Flusswege
Der Paseo Inferior ist 1.750 Meter lang. Sein Weg aus Stegen und Treppen verläuft entlang der Fälle des Río Iguazú; dort lässt sich das herabstürzende Wasser aus nächster Nähe erleben. Der Paseo Superior bildet einen 1.850 Meter langen Rundgang in einer Richtung über treppenlose Stege und ist für alle Besuchergruppen zugänglich. Sie können diese beiden Wege daher nach Länge und Treppenführung unterscheiden.
Zur Garganta del Diablo führt ein 1.100 Meter langer, treppenloser Steg über das obere Flussbett des Río Iguazú. Der Sendero Macuco ist dagegen ein sieben Kilometer langer Hin- und Rückweg, auf dem Sie Vögel beobachten und die Selva erkunden können. Während die Stege an den Fällen Wasser und Flussbett in den Mittelpunkt stellen, richtet sich der Macuco auf den Weg durch die Selva und ihre Vogelwelt.
Der Tren Ecológico de la Selva fährt von der Estación Central zu den Stationen Cataratas und Garganta. Von der Station Garganta del Diablo aus können Sie beim Paseo Ecológico mit Ruderbooten die Inseln im oberen Río Iguazú erkunden. So gehören neben den Wegen über Stege auch Zugfahrt und Flussfahrt zu den unterschiedlichen Möglichkeiten, die Parklandschaft zu erleben.
In den zum 1. Juni 2026 aktualisierten Tarifangaben umfasst der Eintritt den Sendero Verde, den Tren Ecológico, den Circuito Superior, den Circuito Inferior, den Circuito Garganta del Diablo, den Sendero Macuco und das Centro de Visitantes. Die enthaltenen Einrichtungen können sich ändern.
Eine weitere Möglichkeit ist der Camino del Yaguareté, eine Radstrecke mittleren Schwierigkeitsgrades innerhalb des Parque Nacional Iguazú. Sie führt zum oberen Río Iguazú und nach Puerto Canoas. Fahrrad, Helm und Handschuhe sind eingeschlossen; die Strecke ist für Personen ab zehn Jahren geeignet. Eine vorherige Reservierung ist erforderlich, und die Plätze sind begrenzt. Reservierungs- und Wetterbedingungen können sich ändern; prüfen Sie die Angaben vor Ihrer Planung.
Selva, Wasser und lokale Entdeckungen
Im übergeordneten Reiseziel Misiones bewahrt der Parque Nacional Iguazú mehr als 67.000 Hektar der Selva Paranense. Misiones umfasst außerdem mehr als 800 Wasserläufe, darunter die Flüsse Paraná, Iguazú und Uruguay. Im Departamento Iguazú zeigt sich die Landschaft auch im Parque Provincial Esperanza: Er schützt 686 Hektar Selva, die sich von der Sierra Morena bis zum privaten Refugio Aguaraí-mi erstreckt. Durch den Parque Provincial Esperanza verlaufen die Bäche Uragua-í und Aguaray-Guazú.
Am Hito Tres Fronteras sind der Zusammenfluss der Flüsse Iguazú und Paraná sowie die Grenzen von Argentinien, Brasilien und Paraguay zu sehen. Im Jardín de los Picaflores können Sie frei fliegende Kolibris beobachten. In einer Umgebung mit heimischer Flora ernähren sie sich von Blüten, Früchten und Samen.
Das Refugio Güirá Ogá verfügt über Wege durch ein Rettungs-, Rehabilitations- und Aufzuchtzentrum für gefährdete Vögel, Säugetiere und Reptilien. Prüfen Sie die Besucherinformationen für das Refugio und den Jardín de los Picaflores vor der Reise erneut. Im näheren Umfeld von Puerto Iguazú vermittelt der Themenpark La Aripuca Wissen über Entwaldung, Umweltschutz und die Guaraní-Kultur. Auch die regionale Küche gehört zum Bild von Puerto Iguazú: Häufig umfasst sie Flussfisch und gegrilltes Fleisch.
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Cataratas del Iguazú, Wanda, Puerto Esperanza, Departamento General Manuel Belgrano, El Dorado, Departamento Candelaria, Departamento Libertador General San Martín, Departamento Oberá
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