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Im Departamento de Chicoana treffen unterschiedliche Reiseinteressen aufeinander: In der Stadt Chicoana prägt die Iglesia San Pablo das kulturelle Bild; Valle Encantado und die Quebrada de Escoipe stehen für Landschaft und Bewegung. Für Ihre Planung lohnt es sich, die Themen getrennt zu betrachten: Architektur und Geschichte, Naturbeobachtung, Ausflüge zu Pferd oder mit dem Rad und die Tamal-Tradition bieten jeweils einen eigenen Zugang zum Reiseziel.

Iglesia San Pablo: Baukunst und Geschichte

Die Iglesia San Pablo in Chicoana ist der Virgen del Carmen geweiht und liegt gegenüber der historischen Plaza Güemes. Ihr Ursprung reicht ins 17. Jahrhundert zurück; das heutige Kirchengebäude wurde jedoch in den 1950er-Jahren im neokolonialen Stil erbaut. So bezeichnen Ursprung und Bauzeit zwei unterschiedliche historische Bezugspunkte.

Ein einziges breites Kirchenschiff mit großen Fenstern, ein seitlicher Glockenturm und ein gegliedertes Dach mit Schindeln und kolonialen Dachziegeln prägen den Bau. Der Bereich mit der Plaza Martín Miguel de Güemes und der Kirche trägt den Status eines Lugar Histórico Nacional. Die Auszeichnung steht im Zusammenhang mit Ereignissen während der argentinischen Unabhängigkeitszeit. Die neokoloniale Bauweise der Kirche und der historische Status des Platzbereichs stehen für zwei Facetten Chicoanas: Architektur und die Geschichte der argentinischen Unabhängigkeitszeit.

Valle Encantado: Felsformen und wechselnde Natur

Im Valle Encantado haben Wind und Regen im Lauf der Zeit kontrastreiche Landschaftsformen geschaffen. Zwischen den Felsen liegt eine kleine Lagune; außerdem gibt es Felsmalereien in Höhlen und an Felsvorsprüngen. In der Regenzeit bilden sich Lagunen, die im Winter zufrieren. Häufig bedecken bunte Blumen den Boden zwischen den Felsformationen. Auch die Möglichkeit, Kondore zu beobachten, gehört zu den Merkmalen des Ortes.

Der Zugang zum Valle Encantado führt über einen vier Kilometer langen Abzweig mit starkem Gefälle. Ist der Weg nach Nieselregen feucht, wird davon abgeraten, mit dem Fahrzeug hinunterzufahren. Prüfen Sie den Wegzustand vor der Fahrt und richten Sie Ihre Entscheidung nach den Bedingungen vor Ort.

Ausflüge ab Chicoana

Von Chicoana aus sind Ausritte durch die Quebrada de Escoipe und über die Cuesta del Obispo mit zugelassenen Anbietern möglich. Auch Fahrradtouren führen von Chicoana durch diese Gebiete und werden mit zugelassenen Anbietern durchgeführt. Bei beiden Aktivitäten stehen dieselben benannten Landschaftsräume im Mittelpunkt; der Unterschied liegt im Fortbewegungsmittel. Bestätigen Sie vor der Reise, ob ein Anbieter verfügbar ist.

Die Quebrada de Escoipe erstreckt sich von Chicoana bis zur Cuesta del Obispo. Dort werden unter anderem Pallarbohnen, Capia-Mais, Criolla-Kartoffeln und Cayote angebaut. Für den Stand vom 1. März 2024 wurden 380 produzierende Familien genannt; diese Produktionsangaben können sich weiterentwickeln. Der Anbau dieser Feldfrüchte gehört ebenfalls zum Charakter der Quebrada de Escoipe.

Tamal-Tradition und lokale Termine

Die Stadt Chicoana wurde 2016 per Gesetz zur „Capital Nacional del Tamal“ erklärt. Tamales werden dort das ganze Jahr über gegessen, und die Stadt ist für ihre Tamal-Kochtradition bekannt. So ist die Spezialität nicht auf einen einzelnen Festtermin beschränkt, sondern gehört zum lokalen Charakter Chicoanas. Die Tamal-Tradition ergänzt die Kirchen- und Landschaftsthemen um einen kulinarischen Schwerpunkt.

Zum jährlichen Veranstaltungskalender von Chicoana gehört am 16. Juli das Patronatsfest zu Ehren der Virgen del Carmen. Wenn Sie Ihre Reise auf diesen Termin ausrichten möchten, prüfen Sie das aktuelle lokale Programm für Zeiten und Aktivitäten.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Salta.

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