Bei Pairi Daiza stehen Tierbegegnungen und ein Besucherweg durch historisches Erbe und ruhige Natur als unterschiedliche Themen nebeneinander; auf der Grand-Place in Brugelette befindet sich zudem eine permanente öffentliche Kunstinstallation. Für die Bahnanreise zum Park gibt es eine konkrete Angabe zum Weg vom nächstgelegenen Bahnhof.
Tierbegegnungen in Pairi Daiza
Pairi Daiza ermöglicht Begegnungen mit mehr als 7.500 Tieren aus fünf Kontinenten; diese Zahl kann sich im Laufe der Zeit verändern. Die Mini-Ferme lädt Kinder und Erwachsene seit 1995 dazu ein, Tieren ganz nah zu kommen. Die Tierbegegnungen reichen von der Vielfalt aus fünf Kontinenten bis zum direkten Kontakt in der Mini-Ferme.
Historische Spuren in Cambron-L'Abbaye
In Cambron-L'Abbaye führt ein Besucherweg innerhalb Pairi Daiza durch historisches Erbe und ruhige Natur zur Krypta und zum Turm von Cambron. Die Überreste der Abteikirche der ehemaligen Abtei von Cambron aus dem 12. Jahrhundert, die gotische Krypta beziehungsweise der gotische Keller und die monumentale Treppe im klassischen Stil sind weiterhin als Denkmäler klassifiziert. Die Krypta ist damit sowohl ein benanntes Denkmal als auch Ziel des Besucherwegs; Abteikirche und Treppe ergänzen den Bestand um zwei klar unterscheidbare Bauformen.
Bahn und Fußweg zum Parkeingang
Cambron-Casteau ist der nächstgelegene SNCB-Bahnhof zu Pairi Daiza. Von dort sind es 1,2 Kilometer bis zum Parkeingang; der Fußweg dauert etwa 20 Minuten. Die Entfernung und die ungefähre Gehzeit beziehen sich auf den Abschnitt zwischen Bahnhof und Eingang, nicht auf die gesamte Bahnanreise. Prüfen Sie vor der Reise die aktuellen Bahnverbindungen, damit Sie Zugfahrt und anschließenden Fußweg getrennt einplanen können.
Öffentliche Kunst auf der Grand-Place
Auf der Grand-Place in Brugelette befindet sich die permanente öffentliche Kunstinstallation „La géante de Vies, au fil de la Dendre“. Sie entstand in Zusammenarbeit mit Pascaline Wollast und der Commission des Arts de Wallonie; der Auftrag für die permanente Arbeit stammt aus 2025. Die Skulptur „Au fil de la Dendre, la géante de vies“ in Brugelette ist 4,30 Meter hoch. Der Auftrag aus 2025 und die Überreste der Abteikirche aus dem 12. Jahrhundert markieren sehr unterschiedliche Zeitbezüge: Das eine datiert den Auftrag, das andere die historische Kirche.
Mühle und technisches Erbe
Der Moulin du Passe Tout-Outre, auch „De-la-Passe-Tout-Outre“ genannt, ist eine ehemalige herrschaftliche Mühle an der Dendre. Zum denkmalgeschützten Ensemble gehören eine Bogenbrücke mit erhöhtem Mittelteil, Schleusentore und alte mechanische Anlagen; seit 1978 ist es als Denkmal klassifiziert. Die Klassifizierung gilt dem Ensemble als Ganzem; das Denkmal ist also nicht auf die ehemalige Mühle als Einzelbau beschränkt.
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