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As verbindet Natur im Nationalpark Hoge Kempen mit Bahn-, Bergbau- und Dorfgeschichte. Der Ort liegt zentral in dem mehr als 12.000 Hektar großen Nationalpark. Wege, Aussicht und Erlebnisse bei Station As stehen damit neben historischen Bauwerken und dem alten Dorfzentrum. Für die Planung können Sie die Schwerpunkte nach Ihren Interessen setzen: Natur und Bewegung, Eisenbahngeschichte oder Architektur.

Nationalpark, Wege und Bewegung

Im Nationalpark gibt es rund 1.000 Kilometer ausgeschilderte Wege für Wanderer, Radfahrer, Reiter und Mountainbiker. Das Wandergebiet von Station As umfasst neun Wanderschleifen; fünf davon beginnen am Zugangstor. Eine 5,5 Kilometer lange Wanderroute ab diesem Zugangstor führt durch das ehemalige Grubengebiet „Aan de Windelsteen“ und über die alte Kohlenbahn. Der Trailpark Klaverberg bietet eine knapp vier Kilometer lange technische Mountainbike-Schleife: Sie ist vollständig unbefestigt und als mittelschwer eingestuft. Da sich Streckenangaben ändern können, prüfen Sie diese vor einer Tour.

Für die Erkundung des Nationalparks vermietet A Station E-Bikes, Lastenfahrräder und ein Tandemfahrrad für Menschen mit Behinderung. Die unterschiedlichen Fahrradtypen eröffnen verschiedene Möglichkeiten, sich mit dem Rad auf den Park zu konzentrieren. Preise und Fahrpläne sind hier nicht Teil der Planung; für die Wahl zwischen Wandern und Radfahren bieten die ausgeschilderten Wege und die konkreten Routendaten einen ersten Anhaltspunkt.

Station As und Erlebnisse im Park

Das Besucherzentrum A Station bietet eine interaktive Erlebnisbahn zur Bergbau- und Naturgeschichte der Region. Die Minitrein-Fahrt führt durch den Driebankenbos im Nationalpark Hoge Kempen. Unterwegs erzählen der Zugführer und seine Kollegen Geschichten; Fahrgäste können außerdem Waldtiere entdecken.

Der 31 Meter hohe Aussichtsturm bei Station As ist eine Nachbildung des Bohrturms, mit dem André Dumont die erste Steinkohle in Limburg entdeckte. Von dort reicht der Blick über das Bahnhofsgelände und den umliegenden Nationalpark. Der Turm verbindet so ein konkretes Kapitel der Bergbaugeschichte mit einem Überblick über die Landschaft.

Bosgolf bei Station As ist eine Waldaktivität im Stil des Minigolfs, bei der natürliche Hindernisse ins Spiel kommen. Der Discgolf-Parcours umfasst neun Körbe; Bäume und andere Landschaftselemente bilden rund um den Aussichtsturm die Hindernisse. Bei Bosgolf, Discgolf sowie den Erlebnissen „Machinist“ und „Red Eye“ können sich betriebliche Details ändern; prüfen Sie die aktuellen Angaben vor einem Besuch.

„Machinist“ ist ein Real-Life-Videospiel für Kinder: Als infiltrierende Detektive dringen die Spielenden gemeinsam mit einem professionellen Schauspieler in der Spielhandlung in eine geheimnisvolle Halle mit echten Zügen und Lokomotiven ein. „Red Eye“ richtet sich an Personen ab 16 Jahren und spielt in einer alten, verlassenen Zughalle mit makabrem Zugthema. Als Spielangebot für Kinder umfasst die Speeltrein einen Holzzug, eine Wackelbrücke und einen Seilparcours zum Klettern und Spielen.

Bahn- und Dorfgeschichte

Station As wurde 1874 errichtet und ist das einzige noch erhaltene und vollständig ausgestattete Bahnhofsgebäude der Eisenbahngesellschaft Hasselt-Maaseik. Am Bahnhof beginnen bei kunstvoll bearbeiteten Lokomotiven auch die Fahrradroute „Het kloppend hart van de Hoge Kempen“. Der Bahnhof und die Route setzen damit einen anderen Akzent als die Wanderwege: Hier steht die Eisenbahngeschichte im Vordergrund.

Im alten Zentrum von As steht die Sint-Aldegondiskerk, ein geschütztes Denkmal und ein gut erhaltenes Beispiel der Maasgotik. Ihr Turm stammt aus dem frühen 15. Jahrhundert; das Kirchenschiff entstand vermutlich um 1500. Zum geschützten Landschaftsensemble gehören der Kirchhof um die alte Kirche, die Umfassungsmauern und vier Grabkreuze aus dem 17. Jahrhundert. Auch das historische Straßendorf prägt den Ortscharakter: Langgestreckte Bauernhöfe säumen das alte Dorfzentrum, ihre Firste sind senkrecht zur Straße ausgerichtet.

Geologische Spuren und Grenzgeschichte

Die Geologische Wand bei As liegt in einem ehemaligen Steinbruch. Über einen 8,5 Meter hohen Treppenturm kann sie auf mehreren Ebenen besichtigt werden. Nordöstlich von As liegt die Groeve Hermans, eine geschützte Landschaft. In der Wand des verlassenen Kiessteinbruchs sind wichtige geologische Erscheinungen sichtbar. Die beiden Orte erschließen geologische Themen auf unterschiedliche Weise: an der Geologischen Wand über mehrere Aussichtsebenen, in der Groeve Hermans durch die sichtbaren Erscheinungen der Steinbruchwand.

Der Windelsteen liegt am Grenzpunkt zwischen As, Maasmechelen und Dilsen-Stokkem. Eine lokale Geschichte verbindet ihn mit einer geheimnisvollen Inschrift; historisch war er ein wichtiger Grenzpunkt auf der Heide. So ergänzen Erzählung und Grenzgeschichte die baulichen und geologischen Spuren, die sich in As und seinem Umfeld entdecken lassen.

Weitere Reiseziele entdecken: Meeuwen-Gruitrode, Maasmechelen, Genk, Wellen, Zutendaal, Beringen, Sint-Truiden, Gingelom.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Limburg.

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