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Die Commanderij Gruitrode ist das Zugangstor zur Duinengordel. Meeuwen-Gruitrode verbindet markante Landschaften mit Wander-, Rad- und Reitangeboten sowie einer vielschichtigen Geschichte. Für die Wahl eines Aufenthalts können Sie überlegen, ob Natur, Bewegung oder Kulturerbe Ihren Schwerpunkt bildet.

Natur zwischen Dünen, Wald und Venn

Der Oudsberg ist Flanderns höchste Landdüne und erreicht eine Höhe von 85 Metern. Solterheide ist ein Waldgebiet in der Duinengordel, in dem typische Arten wie Schwarzspecht, Reh und Kleiner Perlmutterfalter vorkommen. Einen anderen Lebensraum bietet das Zwartven: Sein saures, braun gefärbtes Wasser ist attraktiv für Libellen und Kleinlibellen. Zusammen zeigen diese Beispiele unterschiedliche Naturthemen – von der Form der Binnendüne über typische Waldarten bis zum Lebensraum im Gewässer.

Wandern, Radfahren und Reiten

Paard zonder Ridder ist eine interaktive Familienwanderung durch den Wald bei der Commanderij Gruitrode im Nationalpark Hoge Kempen. Die Route ist nicht befestigt, aber mit einem stabilen Kinderwagen gut zu bewältigen. Fürs Radfahren beginnt die Fahrradroute Commanderij Gruitrode an der Commanderij und ist 41,9 Kilometer lang. Das Reitwegenetz in Oudsbergen umfasst mehr als 80 Kilometer markierte Wege durch Naturschutzgebiete; braune Reitwegschilder weisen den Weg. Beim Radfahren ist eine einzelne Strecke benannt, beim Reiten ein Wegnetz – die beiden Angebote unterscheiden sich also schon in ihrer Form.

Eine weitere Wanderung durch den Gruitroderbos startet am Phil-Bosmansplein in Gruitrode. Der erste und der letzte Kilometer verlaufen über befestigte Wege, der übrige Teil führt durch den Gruitroderbos. Die Route ist nicht markiert; GPS oder die App des Anbieters sind zur Orientierung erforderlich.

Geschichte in Bauwerken und Wegmarken

Die Sint-Gertrudiskerk ist eine spätgotische Kreuzbasilika, die von der Deutschen Ordensgemeinschaft errichtet wurde, nachdem diese 1417 die Herrschaft Gruitrode durch Kauf erworben hatte. Die heutige Kirche stammt aus dem zweiten Viertel des 16. Jahrhunderts; nach einem Brand im Jahr 1911 wurde sie wiederhergestellt. So lassen sich an dem Bauwerk mehrere historische Phasen unterscheiden.

Zu Beginn des 15. Jahrhunderts ließ sich die Deutsche Ordensgemeinschaft im Schloss in Gruitrode nieder. Die Commanderij Gruitrode war eine von zwölf Kommenden; der Hauptsitz der Landkommende lag in Alden Biesen in Bilzen. Auch die ehemalige Brauerei der Commanderij ist als überdachte Ruine erhalten und kann besichtigt werden.

Die Boskapel, auch Kapel der Wälder genannt, ist eine Kapelle im Gruitroderbos an der historischen Geuzenbaan. Die Straße wurde nach dem Durchzug Wilhelms von Oranien im Jahr 1568 benannt. Ein anderes Orientierungsmal ist der Blauwe Steen in der Ophovenderheide: Er markiert die Grenze zwischen Wijshagen, Gruitrode und Opglabbeek und wird im Volksmund Driedorpenpunt genannt. Ein Denkmal in Form eines symbolischen Hauses hält die Erinnerung an Phil Bosmans wach, der in Gruitrode geboren wurde.

Heidelbeeren im kulinarischen Angebot

Auch eine kulinarische Seite gehört zum Bild: Im Laden werden unter anderem Konfitüre, Wein und Jenever aus Heidelbeeren angeboten.

Weitere Reiseziele entdecken: Bilzen, Dilsen, Lummen, Borlo, Ophoven, Bree, Ham, Hamont-Achel.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Limburg.

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