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Die Landschaft rund um Hergenrath folgt dem Tal der Göhl und umfasst steil aufragende Felsformationen. Im Wald liegen die Überreste verlassener Kalköfen; aus einem ehemaligen Kalksteinbruch ist ein Teich mitten im Wald geworden. So stehen Natur und industrielle Spuren nebeneinander. Für Ihre Reiseplanung können Sie abwägen, ob Landschaft, Ortsgeschichte oder Aktivitäten im Freien den Schwerpunkt bilden sollen.

Göhl-Tal und Wege

Die GrenzRoute 2 startet in Hergenrath, Gemeinde Kelmis, und führt in südlicher Richtung bis zur Eyneburg. Die Burg liegt auf den Höhen über der Göhl. Auch die Ankunft mit dem Zug lässt sich mit einer Naturwanderung verbinden: Der Bahnhof Hergenrath liegt fünf Minuten vom Waldeingang entfernt, sodass Sie nach der Zugankunft direkt eine Wanderung in der Natur beginnen können.

Der ehemalige Kalksteinbruch und die Kalköfen erzählen von unterschiedlichen Seiten der Landschaft: Hier ist aus dem Steinbruch ein Teich mitten im Wald geworden, dort sind die Überreste verlassener Öfen erhalten. Zusammen mit dem Tal und den steil aufragenden Felsformationen ergibt das verschiedene Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt im Freien, ohne dass sich die Landschaft auf ein einzelnes Ziel beschränkt.

Burg, Dorfgeschichte und Eisenbahn

Die Eyneburg, im Volksmund auch Emmaburg genannt, stammt aus dem 13. Jahrhundert. Ihre Lage auf den Höhen über der Göhl setzt einen anderen Akzent als die Zeugnisse im Dorf selbst. Die GrenzRoute 2 führt von Hergenrath in südlicher Richtung bis zu dieser Burg; so stehen ein konkreter Startpunkt und ein benanntes Ziel fest, während die Burg zugleich eine eigene historische Station bildet.

Eine dem Heiligen Martin geweihte Kapelle wird bereits in einem Dokument von 1441 erwähnt. Auf dem Friedhof von Hergenrath befinden sich Gräber aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Im Zentrum des Dorfes wurde 1846 eine neue Kirche errichtet, ebenfalls dem Heiligen Martin geweiht. Die gemeinsamen Widmungen verbinden zwei Hinweise auf die Ortsgeschichte, doch die Jahreszahlen beziehen sich auf unterschiedliche Dinge: die Erwähnung der Kapelle und den Bau der neuen Kirche.

Die Hammerbrücke ergänzt diese Geschichte um die Eisenbahn. Sie wurde 1843 gebaut, um die Verbindung Ostende–Köln zu ermöglichen. Von 1995 bis 1999 wurde die Hammerbrücke vollständig renoviert, um die Durchfahrt von Hochgeschwindigkeitszügen zu ermöglichen. An der Brücke lassen sich damit zwei Etappen unterscheiden: ihr ursprünglicher Zweck für die Bahnverbindung und die spätere Renovierung für den Hochgeschwindigkeitsverkehr.

Aktivitäten und Reisezeit

Der Spielplatz in Hergenrath lädt zum Klettern, Toben und Entdecken ein. Direkt dahinter befindet sich der Dirt Park, ein Sandparcours für Mountainbikes. Die Angebote richten sich an unterschiedliche Aktivitäten: Am Spielplatz stehen Bewegung und Entdecken im Mittelpunkt, der Parcours ist für Mountainbikes angelegt. Im Tierhof Hergenrath können Kinder Ziegen, Ponys, Hühnern und Eseln nahekommen. Diese drei Ziele geben Ihnen verschiedene Anhaltspunkte, wenn Sie Aktivitäten für Ihren Aufenthalt auswählen.

Die Hergenrather Kirmes findet heutzutage Ende Juli an fünf Tagen statt. Bei der Suche nach einer Ferienwohnung in Hergenrath können somit sowohl der gewünschte Aufenthaltsschwerpunkt als auch der Termin der Kirmes eine Rolle spielen; für eine Naturwanderung bietet sich außerdem der Zug als Ankunftsoption mit direktem Beginn in der Natur an.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kelmis.

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