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Für die Planung eines Aufenthalts in Hamme lassen sich mehrere konkrete Schwerpunkte unterscheiden: Filmgeschichte an der Mirabrug, eine Wanderroute durch offene Landschaft, die steinerne Windmühle De Grote Napoleon und von Gezeiten geprägte Naturgebiete. Jährliche Traditionen und eine geführte literarische Wanderung ergänzen die Auswahl. Bei der Suche nach einer Unterkunft können Sie zunächst überlegen, ob für Ihren Aufenthalt eher Wandern, Kulturerbe, Natur oder ein Veranstaltungstermin den Ausschlag gibt.

Zwischen Filmgeschichte und Wanderroute

Die Mirabrug wurde von Fons Rademaekers als Drehort für den Film „Mira of de teleurgang van de waterhoek“ genutzt und ist seit 1971 nach diesem Film benannt. Seit dem 21. August 1991 steht sie als Denkmal unter Schutz. Zugleich beginnt hier die Den-Bunt-Wanderroute: Sie führt über Driegoten bis zur Binnenbunt und verläuft über breite Deiche durch offene Landschaft mit weiten Ausblicken. Driegoten und Binnenbunt geben der Strecke konkrete Orientierungspunkte; die weiten Ausblicke prägen ihren Landschaftscharakter.

Eine Mühle mit besonderer Geschichte

De Grote Napoleon ist eine steinerne Getreide- und Ölmühle aus dem frühen 19. Jahrhundert, vom Typ einer Holländerwindmühle beziehungsweise Bergholländerwindmühle. Von den 22 Windmühlen, die einst in Hamme standen, ist sie das einzige noch vollständig erhaltene Exemplar. Zur Kulturerbestätte gehören ein Bäckereimuseum, eine Teestube und eine handwerkliche Bäckerei. Besucher können dort auch einige regionale Produkte probieren. So kommen an einem Ort Mühlengeschichte, Backhandwerk und regionale Erzeugnisse zusammen.

Zum geschützten Kulturerbe zählen außerdem die Decanale kerk Sint-Pietersbanden und die Kapel Tweebruggen. Die Kirche ist seit dem 12. April 1974 als Denkmal ausgewiesen. Die Kapelle am Tweebruggenplein steht seit dem 19. August 1980 unter Denkmalschutz. Zusammen mit der Mirabrug und De Grote Napoleon bieten diese Bauwerke unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Gäste, die sich für Hammes Geschichte interessieren.

Naturgebiete mit unterschiedlichen Akzenten

Lippenbroek ist ein zehn Hektar großes Naturgebiet am Ufer der Schelde in Hamme und besteht seit 2006. Ein spezielles Schleusensystem ermöglicht dort täglich einen kleinen Austausch von Scheldewasser. Den Bunt ist ein von den Gezeiten beeinflusstes Naturgebiet mit Wasservögeln, Schlickflächen und Schilffeldern. Die Gebiete setzen unterschiedliche Akzente: In Lippenbroek findet täglich ein kleiner Wasseraustausch über Schleusen statt; Den Bunt ist durch den Gezeiteneinfluss und seine Wasservögel, Schlickflächen und Schilffelder charakterisiert.

Wandern, Radfahren und lokale Traditionen

Für Ihre Wegeplanung bietet sich ein klarer Unterschied zwischen den Aktivitäten: Die Den-Bunt-Wanderroute startet an der Mirabrug und endet an der Binnenbunt; die Wuitensroute ist eine Radroute. Sie führt entlang der Schelde- und Durmedeiche und vorbei an der Oude Durme, Zogge, Sint-Anna, dem Dorfplatz von Moerzeke, De Kille und De Bunt. So stehen eine Wanderung mit benanntem Start und Ziel sowie eine Radroute mit mehreren benannten Orten zur Auswahl.

Die Wuitenfeesten umfassen jedes Jahr einen satirischen Umzug mit Prunkwagen durch die Straßen von Hamme. Die Wuitensmarsen sind eine jährliche Tradition, bei der Hunderte Wanderer die Gemeinde und die umliegende Natur auf verschiedenen Routen erkunden. Wenn Sie Ihre Reise gezielt an einer dieser Traditionen ausrichten möchten, prüfen Sie vorab die Veranstaltungstermine. Eine weitere, literarisch geprägte Möglichkeit ist die begleitete De-Pillecyn-Wanderung: Sie folgt dem Roman „Mensen achter de dijk“ und umfasst 13 Texttafeln mit Auszügen aus dem Buch.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ostflandern.

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