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In Duffel stehen geschützte Bauwerke und historische Orte neben Feuchtwiesen, Wasserflächen und Wegen durch unterschiedliche Landschaften. So können Sie den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts auf Kulturgeschichte, Natur oder eine Mischung aus beidem legen. Auch die Naturwege unterscheiden sich in ihrer Länge: von etwa 500 Metern bis zu einer Wanderroute von 7,4 Kilometern.

Kirchen und Schlossgeschichte

Die Parochiekerk Sint-Martinus in Duffel ist ein geschütztes Denkmal. Einen eigenen historischen Zusammenhang erzählt die Parochiekerk Onze-Lieve-Vrouw van de Goede Wil. Nachdem zwei Kinder 1637 ein Marienbild in einem Weidenbaum gefunden hatten, entstand dort ein Wallfahrtsort. Die Steinkapelle an der Stelle der Kirche wurde 1646 geweiht. Zum Inventar der Kirche gehört außerdem ein barocker Marmor-Hochaltar, den Huybrecht und Norbertus vanden Eynde 1653–1654 schufen. Die Daten zeigen, wie sich die Geschichte über mehrere Schritte entwickelte: auf die Entdeckung des Bildes folgten die geweihte Kapelle und später die Ausstattung mit dem Altar.

Ter Elst bietet einen anderen Zugang zur Geschichte. Die Anlage gilt als seltenes Beispiel einer spätmittelalterlichen Wasserburg in der Region von Rupel und Nete. Die geschützte Kasteelsite in Duffel umfasst die Burgruine und die umliegenden Flächen. Bei geführten Besichtigungen gehören das Innere der Ruine und der Treppenturm ebenso zum Programm wie die Erkundung der umwallten Schlossinsel und ein Wanderweg durch das frühere Landgut. Architektur, Insel und ehemaliges Landgut bilden hier gemeinsam den Inhalt der Führung.

Auch Domein De Locht erzählt von einem Wandel der Nutzung: Das Gelände war ursprünglich ein Industriestandort, bevor die Gemeinde das Kasteeldomein in einen Park umwandelte. Damit reicht das Spektrum der historischen Orte von Kirchen und Wallfahrtsgeschichte bis zur Umgestaltung eines früheren Industriestandorts.

Naturgebiete und ihre unterschiedlichen Landschaften

Die Mosterdpot-Goorbosbeekvallei umfasst auf mehr als 30 Hektar feuchte Wiesen, Gehölze und Wasserflächen. Das Naturgebiet erstreckt sich über Duffel und Sint-Katelijne-Waver und ist mit den Knotenpunkten 333 und 334 in das Wanderwegenetz Rivierenland eingebunden. Wer sich für eine Landschaft mit mehreren unterschiedlichen Elementen interessiert, findet hier Wiesen, Gehölze und Wasserflächen innerhalb eines größeren Naturgebiets.

Die Babbelbeekse Beemden sind mit 4,5 Hektar deutlich kleiner und liegen an der Grenze zu Lier. Ein erhöhter Holzsteg führt durch sumpfiges Gelände. Der Wanderweg ist etwa 500 Meter lang und beginnt nahe der Bremstraat. Eine weitere Landschaft zeigt das Naturgebiet Oude Spoorwegberm: Es umfasst fast 20 Hektar und verbindet offene Landschaft, Wälder und Wiesen.

Auch der Außenrand des Ringgrabens von Fort Duffel lässt sich mit einem Naturweg erkunden. Dort verläuft ein etwa 1,2 Kilometer langer Wanderweg mit fünf informativen Aussichtspunkten. Der Weg am Fortgraben unterscheidet sich damit sowohl von der kurzen Runde durch die Babbelbeekse Beemden als auch von der längeren Route Mosterdpot-Goorbosbeek.

Wege nach Streckenlänge auswählen

Der Wanderweg Mosterdpot-Goorbosbeek in Duffel ist 7,4 Kilometer lang. Sein Startpunkt liegt in der Zandstraat 10 bei Jeugdzorg Ter Elst. Davon zu unterscheiden ist das Curieuzeneuzemosterdpad: Es führt durch einen von Natuurpunt Oude Spoorweg verwalteten Teil des Mosterdpot-Naturgebiets und bietet einen Abenteuerspielwald, eine Vogelbeobachtungswand und einen Barfußpfad. Diese Wege unterscheiden sich also nicht nur in der genannten Streckenlänge, sondern auch in ihren beschriebenen Merkmalen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Provinz Antwerpen.

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