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Stadtgeschichte, historische Schiffe und Wege durch Dünen und Polder eröffnen unterschiedliche Blickwinkel auf eine Auszeit in Oostende. Wenn Sie ein Hotel suchen, können diese Themen die Planung leiten: Möchten Sie vor allem historische Orte kennenlernen, draußen unterwegs sein oder beides verbinden? Die konkreten Angebote geben Ihnen dafür unterschiedliche Anhaltspunkte.

Stadtgeschichte, Schiffe und Erinnerungsorte

Das Stadsmuseum Oostende bietet eine interaktive, geführte Entdeckungsreise durch die Geschichte der Stadt. Tickets sind online und an der Museumskasse erhältlich. Das James Ensorhuis ergänzt diesen Blick um eine persönliche Geschichte: Das Wohnhaus in der Vlaanderenstraat ist der Ort, an dem James Ensor bis zu seinem Tod 1949 lebte und arbeitete.

Auch Schiffe erzählen von längeren Reisen und Ortsgeschichte. Das Zeilschip Mercator liegt seit 1964 in Oostende und ist ein Museumsschiff sowie ein geschütztes Denkmal. Zu seiner Geschichte gehören 41 Weltreisen. Beim Museumschip Amandine sind sowohl geführte Touren als auch Besuche ohne Führung möglich.

Wer sich für Militärgeschichte interessiert, findet unterschiedliche historische Bezugspunkte. Atlantikwall Raversyde zählt zu den am besten erhaltenen Relikten der deutschen Verteidigungslinie. Zum Komplex gehören mehr als 60 Bunker, offene und unterirdische Gänge, Beobachtungsposten sowie Geschützstellungen. Batterij Aachen ist dagegen ein Bunkerkomplex aus dem Ersten Weltkrieg in einer welligen Dünenlandschaft mit Meerblick. Fort Napoleon bietet einen Erzählparcours zur Geschichte des Forts; außerdem gibt es dort eine angepasste Tour für Kinder.

Dünen, Polder und Wege im Freien

Auch die Landschaft lässt sich auf unterschiedliche Weise erkunden. Die Wanderung „Oostendse kreken“ führt durch das historische Kreekengebiet und die Polder südöstlich von Oostende. Wer eine Radtour mit festgelegter Länge sucht, kann sich an der 29 Kilometer langen Hoeveroute orientieren. Sie führt durch das Oostender Umland und entlang Oostender Bauernhöfe.

Die Tuinen van Stene bieten einen anderen Maßstab: Der 35 Hektar große Ernährungs-, Landschafts- und Landwirtschaftspark liegt in einer historischen Polderlandschaft. Das Provinciedomein Atlantikwall Raversyde ist ein Naturgebiet nahe am Meer mit abwechslungsreicher Landschaft, die zum Wandern und Radfahren einlädt. Auf der Oosteroever kommen Spaziergänge in den Dünen mit Meerblick hinzu. So stehen einer längeren Radtour verschiedene Möglichkeiten für Spaziergänge und Erkundungen in einer Polder- oder Dünenlandschaft gegenüber.

Orientierung unterwegs

Eine kostenlose Fähre verbindet das Zentrum von Oostende – die Visserskaai auf Höhe des Noordzeeaquariums – mit der Oosteroever am Maritiem Plein. Die Überfahrt dauert wenige Minuten. Da sich der Fährbetrieb ändern kann, prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Fahrplan. Für Wege zu Attraktionen, Veranstaltungen und Geschäften in Oostende ist die Kusttram eine kostengünstige und angenehme Möglichkeit; aktuelle Fahrtmuster und Frequenzen sollten Sie vor der Reise prüfen.

Für einen ersten Einblick in die Stadt bieten die Ostend Coast Greeters kostenlose, von ehrenamtlichen Stadtliebhabern begleitete Einführungen an. Eine Anmeldung im Voraus ist erforderlich. Wenn Sie die Kustwandelroute planen, erhalten Sie die Wanderkarte im Tourismusbüro von Oostende, Monacoplein 2, 8400 Oostende. Diese Angebote helfen bei unterschiedlichen Planungsfragen: Orientierung in der Stadt, ein konkreter Weg oder die Wahl zwischen geführtem und eigenständigem Museumsbesuch.

Weitere Reiseziele entdecken: Raversijde, Zandvoorde, Poperinge, Langemark-Poelkapelle, Wingene, De Haan, Koksijde-Bad, Wervik.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Westflandern.

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