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Cotonou: Kunst, Erinnerung und Küste

In Littoral führt der Blick nach Cotonou, wo Kunst im Stadtraum, historische Erinnerung und Küstenerlebnisse unterschiedliche Entdeckungen eröffnen. Die Esplanade de l’Amazone wurde 2022 eingeweiht. Ihre Statue ehrt die Amazones du Danxomè, ein weibliches militärisches Elitekorps. Sie wird als zweitgrößte Statue Afrikas bezeichnet; bei solchen Größenvergleichen kommt es auf die zugrunde gelegte Definition an. Die Esplanade ist ganzjährig frei zugänglich. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch, ob diese Zugangsinformation weiterhin gilt.

In Cotonou ist auch das Monument Bio Guera frei zugänglich und Teil des Kulturparcours am Boulevard de la Marina. Das LAB in Cotonou ist montags bis freitags geöffnet und am Wochenende geschlossen. Bestätigen Sie die Öffnungszeiten vor Ihrem Besuch bei der Institution.

Ein besonders großformatiges Kunstwerk ist der Mur Graffé: Das Wandbild erstreckt sich über mehrere hundert Meter entlang des Port autonome de Cotonou und wurde von beninischen und internationalen Künstlern geschaffen. Sie können es zu Fuß oder im Rahmen einer geführten Cotonou-Tour entdecken. Die beiden Kunstformen unterscheiden sich auch im Maßstab: Auf der Esplanade konzentriert sich die Widmung auf eine Statue, während sich der Mur Graffé entlang des Hafens erstreckt.

Am Strand von Fidjrossè können Sie spazieren gehen, laufen, sich treffen und den Sonnenuntergang beobachten. Die Strandbedingungen können variieren. Der Strand Eldorado an der Küste von Cotonou wird für seine Erholungsbereiche und seine gesellige Atmosphäre am Meer geschätzt; die aktuelle Ausstattung kann variieren. So bringen die Strände eigene Akzente zu den Kunst- und Kulturorten der Stadt, ohne dass ein fester Besuchsablauf vorgegeben ist.

Benin im weiteren Reisebild

Im übergeordneten Reiseziel Benin eröffnen weitere Orte eigenständige Perspektiven auf Geschichte und Lebensweise. In Ouidah erinnern das Portugiesische Fort, die Route of the Enslaved und die Door of No Return an ein bedeutendes Kapitel der atlantischen Geschichte. Die Route ist von Denkmälern und Gedenkstätten gesäumt und endet an der Door of No Return am Atlantik. Sie lässt sich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto zurücklegen; ein Guide wird empfohlen. Ebenfalls am Strand von Ouidah liegt die Ouidah Arena, nur wenige Schritte von der Door of No Return entfernt.

Auch Ganvié bietet einen Einblick in das übergeordnete Reiseziel Benin. Die Ursprünge der Siedlung werden vermutlich ins 18. Jahrhundert datiert: Gemeinschaften ließen sich am Nokoué-See nieder, um Sklavenrazzien zu entkommen, und errichteten ihre Häuser auf Stelzen. Das Leben dort ist eng mit dem Wasser verbunden; die Fortbewegung erfolgt im Einbaum, während Märkte, Fischerei und lokale Traditionen den Alltag prägen.

Weitere Reiseziele entdecken: Cotonou, Godomey, Zou, Atakora, Atlantique, Mono, Ouémé Department, Atakora Department

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Benin.

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