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Amapá verbindet gemeinschaftlich organisierten Tourismus im Wald mit Kultur und Freizeitanlagen in Macapá sowie geschützten Landschaften an der Küste. Für Ihre Reiseplanung lohnt es sich, diese unterschiedlichen Schwerpunkte zu betrachten: Ein Aufenthalt bei Bewohnern im Wald ist anders organisiert als ein Besuch der Museen und Parks in Macapá oder der Naturräume des Bundesstaats.

Gemeinschaftstourismus in der Floresta Nacional do Amapá

In der Floresta Nacional do Amapá organisieren Bewohner gemeinschaftsbasierten Tourismus. Sie übernehmen in ihrer Gemeinschaft Transport und Verpflegung und bieten Übernachtungen in ihren Häusern an. Besucher können die beiden wichtigsten Flüsse, Araguari und Falsino, aufsuchen, den Wald erkunden, Tiere beobachten, in Stromschnellen baden, Waldwege begehen und Bewohner besuchen. Bestätigen Sie die Arrangements vor der Reise anhand der aktuellen Besuchshinweise von ICMBio.

Bei Besuchen bei Bewohnern können Sie lokale Küche, Fischgerichte und regionale Rezepte sowie verschiedene Amazonasfrüchte probieren. Das Essen ist damit Teil dieser gemeinschaftlichen Besuchserfahrung und ergänzt die Aktivitäten im Wald.

Kultur und Freizeit in Macapá

Die Fortaleza de São José de Macapá ist ein bedeutendes Beispiel der Militärarchitektur Brasiliens im 18. Jahrhundert und heute ein Museum. Eine andere Perspektive auf die Region bietet das Museu Sacaca: Es zeigt Nachbildungen indigener Behausungen sowie von Behausungen der Caboclos, Ribeirinhos und Castanheiros. Auch das Handelsboot regatão gehört zu den ausgestellten Objekten.

Der Bioparque da Amazônia in Macapá umfasst Terra-Firme-Wald, Cerrado und überflutete Felder sowie mehr als 70 Baum- und Tierarten. Zu den Möglichkeiten gehören zugängliche Wege, ein Sinnesgarten und Tierbeobachtung ebenso wie Abenteuerparcours mit Seilrutsche und Baumklettern. Sechs ökologische Wanderwege an Land und ein Wasserweg ergänzen das Angebot.

Der Parque Meio do Mundo ist eine 69.000 Quadratmeter große Freizeitanlage mit Angeboten für alle Altersgruppen. Im Espaço Selvinha gibt es einen Wasserpark mit Rutschen, Duschen und Wasserfontänen sowie Angebote zum Baumklettern und Klettern. Zum Park gehört außerdem ein überdachter Gastronomiebereich mit Tischen und Bänken. Acht gastronomische Betriebe umfassen eine Eisdiele, eine Pizzeria, ein Hamburgerrestaurant, ein Café, ein Angebot gesunder Küche, ein Restaurant für zeitgenössische Küche, ein Grill- und Bierlokal sowie einen Anbieter typischer Küche. Die gastronomische Konfiguration kann sich ändern; prüfen Sie die aktuellen Angebote vor dem Besuch.

Küste, Schutzgebiete und Kulturorte

Die Praia do Goiabal in Calçoene ist Amapás einziger Salzwasserstrand. Ihr Sandstrand ist etwa 40 Kilometer lang. Im Munizip Mazagão gehören der Wasserfall am Rio Maracá und die Landschaft am Lago do Ajuruxi zu den Naturlandschaften. Kultur erleben Sie in Mazagão Velho bei der Festa de São Tiago, die im Juli stattfindet. Sie verbindet religiöse Rituale, eine Reiterprozession und ein Freilichttheater, das den Kampf zwischen Mauren und Christen darstellt.

Im Parque Arqueológico do Solstício in Calçoene befindet sich ein Steinkreis, der als altes indigenes Observatorium errichtet wurde. Wenn Sie den archäologischen Park einplanen, prüfen Sie den Zugang vorab. Für Naturerlebnisse in einem Schutzgebiet kommt auch der Parque Nacional Montanhas do Tumucumaque infrage, der in den Bundesstaaten Amapá und Pará liegt. Dort gibt es Wanderwege und zahlreiche Wasserfälle; Ausflüge erfordern eine vorherige Genehmigung von ICMBio.

Der 1980 geschaffene Parque Nacional do Cabo Orange schützt 619.000 Hektar empfindlicher Küstenökosysteme im Norden Brasiliens. Er umfasst einen Küstenstreifen von 200 Kilometern Länge und reicht zusätzlich 10 Kilometer in die Meereszone. Zu den Ökosystemen gehören Meeresgebiete, Mangroven, Restingas, Ästuare, Seen, Lagunen, überflutete Ebenen und Wälder sowie in geringerem Umfang Terra-Firme-Wälder und amazonische Savannen. Auf Flüssen und Kanälen der Region können Besucher Bootsausflüge unternehmen, um Mangroven, überflutete Felder und Tiere wie Guaras, Reiher und andere Küstenvögel zu beobachten. Eine große Vogelkonzentration nutzt das Gebiet zum Nisten, als Schlafplatz oder zur Fortpflanzung.

Anreise und regionale Wege

Langstreckenreisen zwischen Amapá und dem übrigen Brasilien erfolgen überwiegend mit dem Flugzeug oder auf dem Wasserweg. Passagierschiffe kommen aus Belém oder Santarém und überqueren den Rio Amazonas. Der Luftverkehrszugang nach Amapá ist auf den Aeroporto Internacional de Macapá (MCP) ausgerichtet. Da sich Flughafenbetrieb und Flugpläne ändern können, prüfen Sie aktuelle Verbindungen vor der Reise.

Zwischen der Hauptstadt und nahe gelegenen Badeorten erfolgt der Verkehr mit dem Auto oder Bus über Staatsstraßen wie die AP-010. In der Metropolregion Macapá ist die Praia da Fazendinha ein Süßwasser-Badeort am Rio Amazonas, an dem Besucher auch lokale Küche genießen können.

Weitere Reiseziele entdecken: Macapá, Fazendinha, Ferreira Gomes, Oiapoque, Tartarugalzinho, Mazagão, Maranhão, Santa Catarina.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Brasilien.

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