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In Barra reichen die Reiseinteressen von Festungsgeschichte und Fotografie bis zu Aktivitäten am Wasser. Am heutigen Porto da Barra landete Generalgouverneur Tomé de Sousa am 29. März 1549 mit Männern und Material; damit gründete er die Stadt São Salvador da Bahia de Todos os Santos. Dieser historische Bezug und die heutigen Möglichkeiten an der Küste bieten unterschiedliche Schwerpunkte für Ihren Aufenthalt.

Festungsgeschichte mit konkreten Zeitmarken

Forte São Diogo gehört zum Festungskomplex von Barra in Salvador. Zum selben Komplex zählen Forte Santo Antônio und Forte Santa Maria. Die drei Namen verorten die Festungsanlage und geben Ihrer Erkundung einen historischen Schwerpunkt. Der Gründungsmoment der Stadt führt zum heutigen Porto da Barra: Tomé de Sousa landete dort am 29. März 1549. Ein weiteres Datum gehört zu einem späteren Denkmal. Das Marco de Fundação da Cidade do Salvador wurde am 29. März 1952 eingeweiht.

Das Marco ist ein vertikales, aus portugiesischem Liozstein gehauenes Denkmal. Es trägt das Symbol der Portugiesischen Krone und das Kreuz Christi. Die Jahreszahlen 1549 und 1952 halten dabei zwei unterschiedliche historische Bezüge auseinander: die Gründung der Stadt am heutigen Porto da Barra und die Einweihung des Denkmals.

Sammlungen und Fotografie

Im Museu Náutico da Bahia umfasst die Sammlung historische Gegenstände aus verschiedenen Epochen. Einige davon lagen bis zu 300 Jahre unter Wasser; diese Zeitangabe bezieht sich auf einzelne Stücke, nicht auf die gesamte Sammlung. Das Museum liegt in dem Fort, in dem sich Farol da Barra befindet. Einzelne Exponate können wechseln, während die Sammlung unterschiedliche historische Gegenstände umfasst.

Eine andere Perspektive eröffnet das Espaço Pierre Verger da Fotografia Baiana am Forte de Santa Maria am Porto da Barra in Salvador. Es widmet sich der Förderung und Verbreitung der Fotografie Bahias und zeigt die Arbeit des franko-bahianischen Ethnologen und Fotografen Pierre Verger sowie von mehr als 100 Fotografen, die in Bahia geboren wurden oder dort, auch vorübergehend, ihren Wohnsitz hatten. Die veröffentlichte Sammlungszahl liegt bei mehr als 5.000 Fotografien. Mit interaktiven und virtuellen Präsentationen können Besucher daraus eine eigene Ausstellung gestalten. So stehen historische Gegenstände im Museu Náutico einer fotografischen Sammlung gegenüber, die auch zum eigenen Zusammenstellen einlädt.

Baden, Wassersport und Brandung

Der Porto da Barra eignet sich für ein ruhiges Bad im Meer sowie für Hawaiianisches Kanufahren und Stand-up-Paddling. Bei den Wassersportarten können die Bedingungen variieren. Einen anderen Schwerpunkt bietet der Strandabschnitt nahe dem Cristo, auch Praia Barravento genannt: Dort gibt es starke Wellen, und der Abschnitt wird fortgeschrittenen Surfern empfohlen. Auch die Meeresbedingungen variieren. Nahe dem Farol bilden sich am Strand der Barra bei Ebbe natürliche Wasserbecken. Wenn Sie diese Formation sehen möchten, richtet sich der passende Zeitpunkt nach der Tide.

Unterwegs an der Uferpromenade

Auf dem Radweg entlang der Uferpromenade der Barra wird Rad gefahren, gelaufen und spaziert; auch Skateboard- und Inlineskatefahren gehören zu den Aktivitäten dort. Damit stehen unterschiedliche Arten der Bewegung entlang der Küste nebeneinander. Für Ihre Planung können Sie diesen Schwerpunkt mit den Festungen, den beiden unterschiedlichen Museumsangeboten oder der Zeit am Wasser verbinden, ohne alle Aktivitäten zu einem einzigen Programmpunkt zu machen.

Bei der Suche nach einem Hotel in Barra können Sie zunächst überlegen, welche dieser Seiten des Ortes Ihre Reise prägen soll: die Festungsgeschichte, Fotografie und Sammlungen oder die Aktivitäten am Wasser.

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