Die Stadtstrände von Itacaré liegen nahe dem Zentrum und sind leicht zugänglich. Die Praia do Pontal setzt einen deutlichen Gegenpunkt: Sie liegt auf der anderen Seite des Rio de Contas und ist ausschließlich mit dem Boot erreichbar. Für Ihre Orientierung an der Küste ist dieser Unterschied konkret. Auch die Nutzung variiert von Strand zu Strand: An der Praia da Concha sind Baden und Paddelaktivitäten möglich, während die Praia da Tiririca für starke Wellen und Surfen steht. Natürliche Becken, Uferpromenaden und Wege ergänzen das Bild. So können Sie bei der Wahl des Reiseziels zwischen leicht zugänglichen Stadtstränden und einem nur per Boot erreichbaren Uferabschnitt unterscheiden.
Strände und Aktivitäten
An der Praia da Concha sind Baden, Stand-up-Paddling, Kajakfahren und Auslegerkanufahren möglich. Die Kombination verbindet Schwimmen mit drei verschiedenen Paddelarten. Wenn Sie Strandtage nach konkreten Wasseraktivitäten auswählen möchten, bietet dieser Abschnitt mehrere Möglichkeiten am selben Ort. Das unterscheidet die Praia da Concha von Stränden, deren prägendes Merkmal anders gelagert ist.
An der Uferpromenade der Praia da Coroinha sind Fischer ebenso präsent wie Menschen, die Futevôlei, Fußball, funktionelles Training oder Volleyball betreiben. Die Promenade wird außerdem zum Spazierengehen und zur Beobachtung des Sonnenuntergangs genutzt. Sport und Spaziergänge gehören hier also gleichermaßen zu den beschriebenen Nutzungen am Wasser.
Die Praia da Tiririca hat starke und konstante Wellen, die zum Surfen geeignet sind. An diesem Strand finden außerdem Surfmeisterschaften statt. An der Praia do Resende bilden sich bei Ebbe natürliche Becken; der Strand wird zugleich für Yoga, Meditation und Sport im Freien genutzt. Die Gezeitenangabe gibt der Beckenbildung einen praktischen Bezug: Wenn Sie die Becken sehen möchten, richten Sie Ihren Besuch auf Ebbe aus.
Natur und Wege
An der Praia da Ribeira mündet ein Bach ins Meer und bildet ein natürliches Becken. Dort gibt es außerdem Baumkronen-Abenteuer und eine Seilrutsche; von hier führen Wege zu anderen Stränden. Die Praia da Costa ist über einen kurzen Weg erreichbar und von Vegetation und niedrigen Hügeln umgeben. Über die einzelnen Strandabschnitte hinaus liegt ein großer Teil der Strände, Wege und Wasserfälle Itacarés in Gebieten der Atlantischen Regenwaldregion. So gehören sowohl konkrete Landschaftsmerkmale an einzelnen Orten als auch die Regenwaldregion zum Naturbild des Reiseziels.
Historisches Zentrum
Itacarés kulturelle Seite zeigt sich im historischen Zentrum, das koloniale Erinnerungen und afrobrasilianische Kultur bewahrt. Ein konkretes Bauwerk ist die Igreja São Miguel Arcanjo: Jesuiten gründeten sie 1723, und sie bewahrt Elemente der Kolonialzeit. Wenn Sie Ihren Aufenthalt nicht allein nach Küstenaktivitäten ausrichten möchten, können Sie das historische Zentrum als eigenen kulturellen Schwerpunkt berücksichtigen.
Rafting in der Gemeinde Itacaré
Eine anders gelagerte Aktivität ist das Rafting auf dem Rio de Contas. Es startet in Taboquinhas in der Gemeinde Itacaré und ist damit als Gemeindeaktivität einzuordnen. Die etwa 3 km lange Strecke führt durch fünf Hauptschnellen: Carrossel, Fumo, Funil, Corredor Polonês und Salto da Pancada. Angegeben sind die Schwierigkeitsgrade III bis IV. Startpunkt, Streckenlänge, Namen der Hauptschnellen und Schwierigkeitsgrade geben Ihnen konkrete Anhaltspunkte, um das Flussangebot von den Strandaktivitäten zu unterscheiden.
Weitere Reiseziele entdecken: Tareco, Lauro De Freitas, Nova Viçosa, Maraú, Terra Nova, Itaparica, Cairu, Barreiras
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bahia.