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An der Orla de Santarém richtet sich der Blick auf das Zusammentreffen von Tapajós und Amazonas. Dazu kommen Spazierwege, historische Sammlungen und Orte für Naturbeobachtung. So lässt sich die Stadt aus unterschiedlichen Blickwinkeln kennenlernen: mit Flussblick und Sonnenuntergang, mit archäologischen und religiösen Zeugnissen oder mit Aufmerksamkeit für die Tierwelt.

Spaziergänge, Flussblicke und Stadtgrün

Die Orla de Santarém eignet sich für Spaziergänge und zum Betrachten des Sonnenuntergangs. Zugleich bietet sie den Blick auf das Zusammentreffen der Flüsse Tapajós und Amazonas. Wer einen Spaziergang mit einem markanten Flussmotiv verbinden möchte, findet hier beides an einem Ort.

Der Parque da Cidade ergänzt diese Eindrücke um Freizeit, Sport und Umweltbildung. Dort gibt es außerdem Möglichkeiten für Spaziergänge und Familienpicknicks. Damit unterscheiden sich die Schwerpunkte: An der Orla stehen Sonnenuntergang und Flussblick im Vordergrund, im Park die verschiedenen Freizeit- und Bildungsangebote.

Keramik, Handwerk und Baugeschichte

Das Centro Cultural João Fona beherbergt eine wertvolle Sammlung archäologischer Keramiken der Tapajós-Kultur; außerdem gibt es Ausstellungen zur Geschichte der Vorfahren der Region. Das Museu Dica Frazão setzt einen anderen Akzent: Es zeigt mehr als 150 Stücke aus Wurzeln, Fasern und Samen, darunter ein berühmtes Patchouli-Kleid. Die beiden Sammlungen bieten unterschiedliche Zugänge zu regionaler Kultur – über archäologische Keramik auf der einen und über gefertigte Objekte und Materialien auf der anderen Seite.

Das Museu de Arte Sacra bewahrt religiöse Stücke aus dem 18. und 19. Jahrhundert und liegt neben der Catedral Metropolitana Nossa Senhora da Conceição im historischen Zentrum. Auch die Kathedrale selbst ist ein wichtiger Bezugspunkt: Ihr Bau begann 1754, sie zählt zu den ältesten Bauwerken Santaréms und gilt als historisches, religiöses und architektonisches Wahrzeichen. Hier werden weiterhin Messen gefeiert. Die Nachbarschaft von Museum und Kathedrale verbindet eine Sammlung religiöser Kunst mit einem Bauwerk, das bis heute für religiöse Feiern genutzt wird.

Schiffsverkehr, Markt und Umgebung

Das Terminal Fluvial Turístico ist ein Einschiffungspunkt und zugleich ein Ort, um den Sonnenuntergang zu betrachten und Ausstellungen von Kunsthandwerk zu sehen. Der Schiffsverkehr ist in Santarém für Personen- und Gütertransport besonders wichtig. Mittelgroße Schiffe verkehren auf den Flüssen nach Belém im Bundesstaat Pará, Manaus und Macapá. Routen und Betreiber können sich ändern; prüfen Sie aktuelle Verbindungen, wenn Sie eine konkrete Schiffsreise planen.

Der Mercadão 2000 bietet regionale Früchte, frischen Fisch, Maniokmehl, Heilkräuter und Kunsthandwerk. Die Auswahl umfasst damit sowohl Erzeugnisse als auch handwerkliche Arbeiten. Für einen Besuch, bei dem Sie sich für regionale Produkte interessieren, ist der Markt ein eigener Anlaufpunkt neben den Museen und Aussichtsorten.

Auch die Umgebung eröffnet andere Schwerpunkte. Der Lago do Maicá liegt in der näheren Umgebung von Santarém und ist ein bedeutender Ort, um Vögel, Flussdelfine, Kaimane, Faultiere und Affen zu beobachten, besonders im überschwemmten Wald. Auf der gegenüberliegenden Seite von Santarém liegt Igarapé-Açu. Dort gibt es Kanufahrten zu Restaurants am Flussufer sowie Möglichkeiten, die Landschaft, Vögel und die handwerkliche Fischerei zu beobachten.

ZooUnama fördert Umweltbildung und Naturschutz und beherbergt Tiere der amazonischen Fauna. Wenn Sie ZooUnama in Ihre Planung aufnehmen, informieren Sie sich vorab über die aktuellen Öffnungsinformationen. So können Sie Ihre Interessen an Naturbeobachtung und Umweltbildung mit den kulturellen und landschaftlichen Schwerpunkten der Stadt abgleichen.

Weitere Reiseziele entdecken: Una, Mosqueiro, Primavera, São João de Pirabas, Capanema, Joanes, Soure und Dirceu.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pará.

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