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Itaguaí bietet zwei unterschiedliche Perspektiven auf einen Aufenthalt: Baugeschichte und Kultur im Zentrum sowie Natur- und Aktivitätsorte im Gemeindegebiet. Der Chafariz, die Igreja de São Francisco Xavier und das Teatro Municipal setzen im Zentrum markante Themen; Strände, Wasserfälle, Inseln und Wege erweitern die Auswahl im Gemeindegebiet. Wenn Sie ein Hotel in Itaguaí suchen, können Sie zunächst überlegen, welcher Schwerpunkt Ihre Reise prägen soll.

Geschichte und Kultur im Zentrum

Der neoklassizistische Chafariz im Zentrum von Itaguaí wurde 1847 an der Ecke der Avenida General Bocaiuva und der Rua Maria Matos errichtet. Sein Baujahr und die genaue Kreuzung machen ihn zu einem konkret verorteten historischen Bezugspunkt: 1847 liefert den Zeitanker, während der Neoklassizismus die architektonische Einordnung ergänzt.

Ein weiterer historischer Bezugspunkt im Zentrum ist die Igreja de São Francisco Xavier an der Praça da Aclamação. Jesuiten errichteten die Kirche zwischen dem Beginn des 18. Jahrhunderts und der Mitte des 20. Jahrhunderts. Im Vergleich zum Chafariz, dessen Errichtung mit dem Jahr 1847 genau datiert ist, umfasst die Bauzeit der Kirche eine deutlich längere Spanne. So lassen sich ein klar datierter Bau und eine Kirche mit einem über Jahrhunderte reichenden Bauzeitraum als unterschiedliche historische Bezugspunkte unterscheiden.

Das Teatro Municipal de Itaguaí im Centro dient als Veranstaltungsort für verschiedene Aufführungen. Die Casa de Cultura in Itaguaí bietet Ausstellungen. Für die kulturelle Auswahl ist der Unterschied konkret: Im Theater geht es um Aufführungen, in der Casa de Cultura um Ausstellungen.

Natur- und Aktivitätsorte in der Gemeinde

Auf Ebene der Gemeinde Itaguaí gilt Coroa Grande als Strandziel für Sonnen- und Badetourismus. Zur Gemeinde Itaguaí gehören die Wasserfälle Itimirim und Itinguçú in Coroa Grande, die zum Abseilen oder Baden genutzt werden, sowie die Stromschnellen im Vale do Mazomba, die als zum Baden geeignet gelten. Die Wasserorte unterscheiden sich damit nach ihrer Nutzung: Strandtourismus, Abseilen oder Baden an Wasserfällen sowie Baden an Stromschnellen.

Auch auf Ebene der Gemeinde Itaguaí stehen Inseln für unterschiedliche maritime Interessen. Auf der Ilha da Madeira in der Gemeinde Itaguaí nutzen Fischer und Wassersportler die Insel als Ausgangspunkt für Fahrten aufs Meer. Auf der Ilha de Itacuruçá gehören die Strände Sapinhoera, Bica, Leste, Boi und Quatiquara zur Gemeinde Itaguaí. Die Ilha dos Martins in der Gemeinde Itaguaí wird für Zwischenstopps zum Baden im Meer genutzt. Die drei Inseln setzen so verschiedene Akzente: Fahrten aufs Meer, Strände und Badestopps.

Auch auf Ebene der Gemeinde Itaguaí finden sich historische Straßen und Orte für Aktivitäten im Freien. In Raiz da Serra in der Gemeinde Itaguaí umfasst die Rota da Independência eine 8 Kilometer lange, von Jesuiten vor mehr als 300 Jahren angelegte Straße mit Kopfsteinpflaster. Hier verbinden sich eine konkrete Streckenlänge, ein historischer Bezug und ein bestimmter Straßenbelag. Der Mirante do Imperador in der Gemeinde Itaguaí liegt auf 628 Metern Höhe und ist ein Aussichtspunkt für ökologische Wanderungen. Die Estrada das Palmeiras in der Gemeinde Itaguaí eignet sich für Motocross. Damit stehen eine historische Route, ökologische Wanderungen mit Aussichtspunkt und Motocross als unterschiedliche Aktivitätsschwerpunkte zur Auswahl.

Weitere Reiseziele entdecken: Saquarema, Natividade, Bom Jardim, Cachoeiras De Macacu, Tanguá, Petrópolis, Japeri, Sacra Família Do Tinguá

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rio De Janeiro.

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