Zum Inhalt

Guaramirim bietet mehrere unterschiedliche Reiseanlässe: geschützte Waldnatur, Stadtgeschichte, einen Kreuzweg mit Aussicht und eine Hängebrücke über den Rio Itapocu. Wer ein Hotel in Guaramirim sucht, kann zuerst überlegen, welches dieser Themen den Aufenthalt prägen soll. Natur und Artenvielfalt stehen beim Santuário Rã-Bugio im Mittelpunkt; die Estação Rodoferroviária erzählt von der Entwicklung der Stadt. Morro da Santa verbindet den Kreuzweg mit einem weiten Blick auf Guaramirim, während die Ponte Pênsil einen Flussübergang markiert.

Wald und Artenvielfalt

Die RPPNs Santuário Rã-Bugio I und II sind zusammenhängende Schutzgebiete und bilden ein einziges Waldgebiet. Die Reserva Santuário Rã-Bugio schützt einen relativ gut erhaltenen Restbestand des Atlantischen Regenwalds, genauer eines submontanen, dichten ombrophilen Waldes. Seine hohe Artenvielfalt ist ein zentrales Merkmal dieses Naturraums.

Auch die Beobachtung auf Interpretationspfaden gehört zu diesem Naturthema: Schüler beobachteten im Santuário Rã-Bugio Beispiele der Pflanzen- und Tiervielfalt des Atlantischen Regenwalds. Die Pfade geben dieser Naturperspektive einen Lernbezug und ergänzen den Blick auf den geschützten Wald um konkrete Pflanzen- und Tierbeispiele.

Spuren der Stadtgeschichte

Die Comunidade de Brüderthal in Guaramirim wurde am 6. Juli 1886 gegründet. Eine andere Facette der Ortsgeschichte ist die Estação Rodoferroviária de Guaramirim: Sie wurde 1910 eingeweiht. Nachdem der Personenverkehr auf der Bahnlinie eingestellt worden war, diente die Station weiterhin als Busbahnhof und blieb ein Symbol der Stadt. Als historisches Wahrzeichen steht sie für die Stadtentwicklung und die Entstehung Guaramirims.

Die beiden Bezugspunkte unterscheiden sich deutlich: Brüderthal steht für das Gründungsdatum einer Gemeinschaft, die Estação Rodoferroviária für Verkehrs- und Stadtgeschichte. Bei der Station gehören sowohl ihre Einweihung als auch ihre spätere Nutzung als Busbahnhof zu ihrer Geschichte.

Aussicht, Kreuzweg und Brücke

Am Morro da Santa stellt eine Treppe mit 230 Stufen den Kreuzweg dar. Vom Gipfel bietet sich ein weiter Blick auf Guaramirim. So stehen an diesem Ort zwei Aspekte nebeneinander: der religiös gestaltete Weg und die Aussicht über die Stadt.

Die Ponte Pênsil setzt einen anderen Akzent. Die Hängebrücke führt über den Rio Itapocu und verbindet Guaramirim über den Stadtteil Bananal do Sul mit São Miguel in Araquari. Für die Orientierung ist damit eine konkrete Verbindung über den Fluss benannt. Wenn Sie einen Besuch einplanen, prüfen Sie vorab die aktuellen Zugangsmöglichkeiten.

Radfahren und Aufenthaltswahl

Auch Radfahren ist in Guaramirim überregional eingeordnet: Der 500 Kilometer lange Circuito Vale dos Encantos verläuft durch sieben Gemeinden, darunter Guaramirim. Die Länge und der Verlauf durch mehrere Gemeinden machen ihn zu einem anderen Reiseanlass als die örtlichen Themen Wald, Stadtgeschichte und Aussicht. Prüfen Sie für Ihre Planung den aktuellen Streckenverlauf, da sich Routendetails ändern können.

Für die Reiseplanung ist der Unterschied zwischen einem lokalen Schwerpunkt und dem gemeindeübergreifenden Radthema hilfreich. Überlegen Sie, ob Wald, Bahn- und Stadtgeschichte oder Aussicht Ihren Aufenthalt prägen soll oder ob der Radkreis Ihr übergreifender Anlass ist. Bei der Suche nach einem Hotel in Guaramirim können diese unterschiedlichen Reiseinteressen den Ausgangspunkt Ihrer Auswahl bilden.

Weitere Reiseziele entdecken: Penha, São José, Ibicaré, Nova Trento, Tapera, Doutor Pedrinho, Volta Grande, Ascurra

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Santa Catarina.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.