Fünf Badeorte geben der Gemeinde Itapoá einen klaren Küstenrahmen; zugleich reichen die Themen von einem 1948 eingeweihten Leuchtturm bis zu archäologischen Spuren, die mehr als 4.000 Jahre zurückreichen.
Fünf Badeorte als Orientierung
Die Strände der Gemeinde Itapoá verteilen sich auf fünf Badeorte: Barra do Saí, Itapema do Norte, Itapoá (centro), Pontal do Norte und Figueira do Pontal. Der Name Itapoá (centro) steht in dieser Aufzählung neben vier weiteren Badeorten und ist nicht die Sammelbezeichnung für die gesamte Liste. Wenn Sie Ihre Reise zunächst über den Küstenbezug planen möchten, bieten diese fünf Namen einen konkreten Ausgangspunkt für Ihre Orientierung.
Ausblicke und Geschichte am Wasser
In der Gemeinde Itapoá ermöglicht ein Deck mit Steg bei der 1ª Pedra, auch „Espia“ genannt, den Blick auf den Felsen, die Ilha de Itapeva, die Meeresküste und Städte an der Grenze zwischen Santa Catarina und Paraná. Der Ausblick umfasst damit unterschiedliche Bezugspunkte: einen Felsen, eine Insel, die Küstenlinie und Städte am Grenzraum. Für Ihre Planung ist das besonders interessant, wenn Sie neben dem Küstenbild auch diese weiteren Motive in den Blick nehmen möchten.
Der Farol de Itapoá liegt in Pontal do Norte am Ufer der Baía da Babitonga. Die brasilianische Marine weihte ihn am 18. Oktober 1948 ein; wegen der Schönheit seiner Umgebung gilt der Leuchtturm als touristischer Anziehungspunkt von Itapoá. Während bei der 1ª Pedra der Ausblick im Vordergrund steht, kommen beim Farol eine genau datierte Einweihung und die Lage an der Bucht als weitere Orientierung hinzu.
Schutzgebiete und archäologische Zeitspuren
Der Parque Natural Municipal Carijós wurde 2011 zum Schutz des Atlantischen Regenwalds geschaffen. Er liegt am Ufer des Rio Saí Mirim und umfasst 40 Hektar geschütztes Gebiet. So verbindet sich sein klar benannter Schutzauftrag mit einer konkreten Flächengröße und einem Flussufer.
Im näheren Umfeld des Reiseziels liegt die Reserva Volta Velha weniger als zehn Minuten vom Zentrum Itapoás entfernt; der Betreiber nennt 830 Hektar geschützte Flächen. Als Flächenvergleich stehen damit 40 Hektar geschütztes Gebiet im Carijós den vom Betreiber genannten 830 Hektar geschützten Flächen der Reserva gegenüber.
Der Sambaqui do Saí-Guaçu, auch Sambaqui do Saí genannt, wurde vor mehr als 4.000 Jahren genutzt. Eine Datierung weist auf eine Besiedlung vor etwa 4.040 ± 210 Jahren vor heute hin. Die zweite Angabe ist eine Näherung mit einem ausgewiesenen Spielraum; sie sollte daher nicht wie ein einzelnes exaktes Kalenderjahr gelesen werden. Damit erhält die Geschichte der Gemeinde neben Leuchtturm und Küste einen eigenen, weit zurückreichenden Zeithorizont.
Hotelsuche nach dem Reiseinteresse ausrichten
Diese Schwerpunktsetzung gibt Ihrer Auswahl eine Richtung, bevor Sie konkrete Hotelangebote prüfen.
Weitere Reiseziele entdecken: Vargem Bonita, Urussanga, Araranguá, Jaraguá Do Sul, Joinvile, Bom Jesus, Nova Veneza, Palhoça
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Santa Catarina.