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Rund 38 °C warmes Thermalwasser, eine Radrundroute mit zwei Straßenbelägen und historische Gegenstände aus der Eisenbahnzeit zeigen unterschiedliche Seiten Piratubas. Dazu kommen die Cascata do Monge, die Geschichte des Ortes und Produkte, die direkt von landwirtschaftlichen Betrieben zum Verbraucher gelangen. So können Sie bei der Reiseplanung zwischen Thermalwasser, Radfahren, Natur, Ortsgeschichte und landwirtschaftlichen Produkten als verschiedenen Schwerpunkten unterscheiden.

Thermalwasser, Radroute und Kaskaden

Das Thermalwasser im Parque Termal de Piratuba hat eine Temperatur von ungefähr 38 °C. Für Ihre Reiseentscheidung ist das ein konkreter Anhaltspunkt, wenn Sie Thermalwasser als einen Schwerpunkt Ihres Aufenthalts erwägen.

Die Rota das Águas ist eine 34 Kilometer lange Radrundroute: 20 Kilometer führen über unbefestigte Straße, 14 über Asphalt. Die Runde beginnt an den Thermas, führt über die Avenida 18 de Fevereiro und die Rua Governador Jorge Lacerda in der Stadt sowie durch Alto Gramado, Arroio Bonito, Zonalta, Martinazzo und Maratá und kehrt anschließend zu den Thermas zurück. Damit sind sowohl der Wechsel der Beläge als auch der Rundverlauf mit seinem Ausgangspunkt benannt – konkrete Orientierungspunkte, wenn Sie Radfahren für Ihren Aufenthalt erwägen.

An der Cascata do Monge können zwei Kaskaden besichtigt werden. Die zweite ist größer und schöner; für sie ist ein steiler, aber lohnender Fußweg erforderlich. Damit steht hier eine andere Art der Bewegung im Vordergrund als auf der Radrundroute: Bei der Kaskade gehört die Steigung zum Besuch, während bei der Rota Länge und Straßenbelag die konkreten Angaben bilden.

Bahngeschichte und Erinnerung an Piratuba

Im Bahnhof der Maria Fumaça in Piratuba können Besucher Antiquitäten der Eisenbahner, Werkzeuge aus dem Eisenbahnbau, Modelle und weitere Gegenstände aus der Zeit besichtigen, als die Maria Fumaça das wichtigste Verkehrsmittel für Personen- und Güterbeförderung war. Die Gegenstände verweisen auf den Eisenbahnbau und die Arbeit der Eisenbahner sowie auf die frühere Rolle der Bahn im Personen- und Güterverkehr. Für Reisende, die sich für Ortsgeschichte anhand konkreter Objekte interessieren, ist dies ein eigener Zugang zu Piratubas Vergangenheit.

Die Casa da Memória de Piratuba bewahrt einen großen Teil der Geschichte Piratubas und der ersten Kolonisten und veranstaltet Wanderausstellungen mit Kunstwerken und historischen Gegenständen. Im Vergleich zum Bahnhof der Maria Fumaça ist ihr Blick breiter: Dort stehen Objekte aus Eisenbahnbau und Eisenbahnergeschichte im historischen Zusammenhang, hier geht es um die Geschichte des Ortes und seiner ersten Kolonisten. Wenn Sie Kulturangebote auswählen, können Sie so zwischen einem klaren Thema – der Eisenbahn – und einer breiteren historischen Perspektive unterscheiden.

Landwirtschaftliche Produkte als weiterer Schwerpunkt

In der Casa Colonial de Piratuba finden Besucher Produkte, die direkt von landwirtschaftlichen Betrieben zum Verbraucher gelangen. Wer sich neben Natur- und Ortsgeschichte auch für landwirtschaftliche Produkte interessiert, findet hier einen eigenen Anknüpfungspunkt.

Weitere Reiseziele entdecken: Balneário Barra Do Sul, Rio Dos Cedros, São Bento Do Sul, Criciúma, Videira, Ibicaré, Abelardo Luz, Lajeado Grande

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Santa Catarina.

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