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Bei Ibiúna reichen die markanten Themen vom Schutzgebiet des Atlantischen Regenwaldes bis zu einem rund 40 Kilometer langen Stausee, religiöser Tradition und Märkten. Das macht den Ort für unterschiedliche Entdeckungsinteressen interessant: Sie können Natur, Wasser und lokale Kultur als eigene Schwerpunkte betrachten. Zur Orientierung hilft zuerst die Frage, ob Landschaft und Tierwelt, Wassersport oder kulturelle Termine für Ihre Reise im Vordergrund stehen sollen.

Schutzgebiet und Aussicht

Der Parque Estadual do Jurupará wurde 1992 gegründet und liegt zwischen den Gemeinden Ibiúna und Piedade. Im Park wurden 107 Vogelarten erfasst. Sie machen 50 Prozent aller endemischen Vogelarten des Atlantischen Regenwaldes aus; 35 dieser Arten sind vom Aussterben bedroht. Die Angabe zur Hälfte bezieht sich auf die endemischen Vogelarten des Atlantischen Regenwaldes, nicht auf sämtliche Vogelarten dieses Naturraums.

Einen anderen Blick auf die Landschaft bietet der Mirante da Figueira. Der Aussichtspunkt liegt auf 1.000 Metern Höhe und bietet einen weiten Blick über das gesamte Stadtzentrum von Ibiúna sowie auf den Stausee. So stehen bei der Entscheidung zwischen den beiden Naturthemen unterschiedliche Aspekte im Mittelpunkt: Im Parque Estadual do Jurupará die erfasste Vogelvielfalt, am Mirante da Figueira der Blick auf Stadt und Wasser.

Stausee und Radrundroute

Die Represa Ituparanga entsteht durch den Zusammenfluss der Flüsse Soracamirim, Sorocabuçu und Uma (Rio Sorocaba) und ist ungefähr 40 Kilometer lang. Sie eignet sich für Wassersport und bietet an ihren Ufern verschiedene Freizeitpunkte. Dazu zählen die Prainha do Piratuba und die Prainha do Campo Verde. Wenn Sie sich für Wasseraktivitäten interessieren, geben Stausee und die beiden benannten Punkte einen konkreten Anhaltspunkt für diesen Schwerpunkt in Ibiúna.

Auch Radfahren gehört zu den möglichen Themen: Die Radrundroute „Circuito Mata Atlântica“ führt durch Ibiúna, Cotia, Vargem Grande Paulista, Embu das Artes, Embu Guaçu, São Lourenço da Serra, Juquitiba und Itapecerica da Serra. Damit ist sie eine über mehrere Gemeinden führende Route, während der Mirante da Figueira einen einzelnen Aussichtspunkt bezeichnet. Die beiden Angebote setzen also unterschiedliche Akzente, ohne dass Sie sie als ein gemeinsames Teilstück planen müssen.

Religiöse Tradition, Märkte und Architektur

Die seit einem Jahrhundert bestehende Tradition des Santuário de São Sebastião wird jedes Jahr wiederholt und führt Pilger zur dort gelegenen Capela und Gruta de São Sebastião. Die Festa de São Sebastião gehört seit 1992 zum Tourismuskalender des Bundesstaates São Paulo. Für Reisende mit Interesse an religiöser Tradition verbindet Ibiúna damit einen wiederkehrenden Anlass mit benannten Orten der Verehrung.

Die Feira da Capelinha findet monatlich am zweiten Samstag auf der Praça der Capela do Bom Jesus da Prisão statt und bietet Kunst, Kultur und Gastronomie. Einen anderen Schwerpunkt hat die Feira de Produtos Naturais: Sie bietet biologische und natürliche Lebensmittel aus Ibiúna und findet samstags von 09:00 bis 14:00 Uhr an der Marginal Antonio Falci gegenüber der Área de Lazer 3 statt. Die Termine und Zeiten können sich ändern; prüfen Sie sie vor Ihrem Besuch.

Ein architektonisches Thema ergänzt diese kulturellen Anlässe: Das Prédio da Telesp war eines der von Ruy Ohtake entworfenen Projekte. Für Ihre Reiseplanung lassen sich so verschiedene Interessen auseinanderhalten: die religiöse Tradition rund um São Sebastião, die Angebote der beiden Märkte und die Architektur des Prédio da Telesp. Natur, Wassersport und Radfahren bilden weitere eigenständige Themen, an denen Sie Ihre Wahl der Reiseziele ausrichten können.

Weitere Reiseziele entdecken: Jaú, Marília, São Bernardo Do Campo, São Luiz Do Paraitinga, Capão Bonito, São Miguel Arcanjo, São Paulo, Barra Do Una.

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