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Im Zentrum von Bole verbindet das Bortala-Flusstourismusgebiet die nördliche Altstadt mit der südlichen Neustadt. Dieser städtische Schwerpunkt unterscheidet sich von den Kulturangeboten im Verwaltungsgebiet und den historischen Orten der weiteren Umgebung.

Flusslandschaft im Stadtgebiet

Das Bortala-Flusstourismusgebiet ist ein staatlich eingestuftes Landschaftsgebiet der Kategorie 4A. Es besteht aus drei Landschaftsgürteln, die durch drei Flüsse und neun Brücken miteinander verbunden sind. Der Gürtel am Bo-Fluss ist ein grüner Uferbereich für Ökologie und Erholung und umfasst fünf Funktionszonen. Zusammen bilden Wasserläufe, Brücken und Uferzonen einen vielgestaltigen städtischen Landschaftsraum.

Am Bo-Fluss verfügt der ökologische Kulturkorridor über einen 38 Kilometer langen Radweg. Im Verwaltungsgebiet von Bole gehört zum Wanmuda-Begoniengarten ein weiterer Radweg, der 10,8 Kilometer lang ist. Die Längen bieten einen direkten Vergleich des Streckenumfangs; prüfen Sie vor der Fahrt den Zustand der jeweiligen Route.

Kaiping-See und Eissport

Im Landschaftsgürtel am Kaiping-Fluss liegt der Kaiping-See. Der künstliche See wurde aus einer natürlichen Geländemulde angelegt. Eine große Wassershow im selben Landschaftsgürtel erweitert das nächtliche Tourismusangebot. Damit setzt der Kaiping-Gürtel einen anderen Akzent als der grüne Uferbereich am Bo-Fluss: Hier kommen eine gestaltete Wasserlandschaft und ein Abendangebot zusammen.

Am westlichen Ende des Qinghe-Landschaftsgürtels liegt die Qinghe-Eisbahn. Einer offiziellen Beschreibung vom Juni 2025 zufolge bestand sie damals bereits seit mehr als 20 Jahren; neue Einrichtungen für Eissport und Eisvergnügen kamen in den beiden Jahren davor hinzu. Da sich die Ausstattung ändern kann, informieren Sie sich vor einem Besuch über den aktuellen Stand. Die Eisbahn ergänzt die Fluss- und Radwegthemen um eine eigene Möglichkeit für Eissport.

Kultur im Verwaltungsgebiet

Eine im März 2026 datierte Kulturservice-Beschreibung nennt für Bole regelmäßig angebotene Schulungen und Aufführungen zum immateriellen Kulturerbe. Dazu zählen das Jangar-Epos, mongolische Sprichwörter, der Sawurden-Tanz, das Tobschuur-Spiel, Scherenschnitt und Handweberei. Das Spektrum verbindet Erzähl- und Bühnenformen mit Handwerkstechniken. Das immersive Musik- und Tanztheaterstück „梦回孛罗“ wurde in Bole erstmals als Eröffnungszeremonie aufgeführt.

Zu den Kulturformaten zählen auch Märkte und Präsentationen zum immateriellen Kulturerbe sowie volkstümliche Talentwettbewerbe. Zusammengenommen haben diese Veranstaltungen mehr als 5.000 Zuschauer angezogen. Die verschiedenen Formen reichen damit von Schulungen und Aufführungen bis zu öffentlichen Präsentationen und Wettbewerben; sie setzen einen anderen Schwerpunkt als die Wege und Landschaftsgürtel im Stadtgebiet.

See und Ruinenstadt

Im Verwaltungsgebiet von Bole liegt der Sayram-See an der nördlichen Seidenstraßenroute; an seinem Ufer gibt es einen Holzsteg. Der See verbindet damit einen Landschaftsbezug mit der Geschichte der Route. Eine andere historische Perspektive bietet die Ruinenstadt Dallet, auch Dallet Pochengzi genannt: Sie liegt 37 Kilometer südöstlich von Bole am nördlichen Rand des Dorfes Pochengzi. In der Tang-Zeit befand sie sich am mittleren Abschnitt der nördlichen Seidenstraßenroute.

Im weiteren regionalen Umfeld von Bole rekonstruiert eine digitale VR-Ausstellung in der Schutz- und Verwaltungsstelle der Ruinenstadt die antike Stadt in 3D. Besucher können dort das historische Bolo mit Erläuterungen erleben; erkundigen Sie sich vorab nach den Besuchsmodalitäten. Während der Sayram-See mit seiner Seelage und dem Ufersteg einen landschaftlichen Akzent setzt, steht bei Dallet die Ruinenstadt und ihre historische Einordnung im Mittelpunkt.

Weitere Reiseziele entdecken: Bayingol, Turpan, Aksu, Hetian, Karamay, Kumul, Ürümqi, Altay.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Xinjiang.

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