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Wege, Brücken, Hügel, Auffangbecken und Aquädukte gehören zu den archäologischen Strukturen, die das Monumento Nacional Guayabo schützt. Die Stätte trägt eine Auszeichnung als Welterbe des Bauingenieurwesens, verliehen von der American Society of Civil Engineers. Das macht Guayabo zu einem besonderen Anlaufpunkt für alle, die sich für Archäologie und frühe Ingenieurleistungen interessieren. Zum geschützten Gebiet gehören außerdem Teilflächen eines hoch gelegenen, immergrünen premontanen Regenwaldes.

Geschützte Landschaften und Vulkane

Im Parque Nacional Tapantí Macizo de la Muerte reicht die geschützte Vielfalt von Páramo und Torfmooren über Feuchtgebiete und baumlose Savannen bis zu Erlen- und Nebelwäldern. Im öffentlich zugänglichen Bereich gibt es vier Wege für Besucher. Wetter- oder Sicherheitsbedingungen können ihre Verfügbarkeit beeinflussen; prüfen Sie deshalb vor dem Besuch die aktuelle Situation. Die unterschiedlichen Ökosysteme geben dem Park ein anderes Naturprofil als Guayabos Waldflächen.

Auch Vulkane gehören zum Naturbild Cartagos. Der Parque Nacional Volcán Turrialba umfasst einen ovalen Stratovulkan mit drei Kratern; vulkanische Bedingungen können den Zugang beeinflussen. Der Vulkan Irazú ist aktiv, besitzt fünf Krater und zieht jährlich Tausende Touristen an. Im Valle de Orosi durchziehen Flüsse und Thermalgewässer die Landschaft. Diese Merkmale eröffnen verschiedene Perspektiven auf die Natur der Region, ohne dass sie sich auf einen einzigen Landschaftstyp reduzieren lässt.

Kirchen, Plätze und Geschichte

Die Iglesia y Museo Colonial de Orosi wurde 1743 von Franziskanermissionaren erbaut. In Cartago ist die Iglesia de María Auxiliadora eines der wenigen erhaltenen Beispiele neugotischer Architektur in der Provinz; 1999 wurde sie zum Nationalen Architektonischen Kulturerbe erklärt. Ebenfalls 1999 erhielt die Basílica de Nuestra Señora de los Ángeles die Auszeichnung als historisches architektonisches Kulturerbe Costa Ricas. An ihr zeigt sich auch eine lebendige religiöse Tradition: Jedes Jahr pilgern schon in den Tagen vor dem 2. August Menschen aus ganz Costa Rica zur Basilika.

Die Geschichte öffentlicher Orte lässt sich an weiteren Auszeichnungen und historischen Einordnungen ablesen. Die Plaza Mayor de Cartago wurde im April 2007 als Kulturgut von kulturellem Interesse erklärt. Während der Eroberung war sie der erste von den Spaniern angelegte Platz im Zentraltal. Die Kirche La Concepción in Ujarrás wurde 1920 zum Nationaldenkmal erklärt. Zusammen geben diese Orte unterschiedliche Einblicke in das bauliche und historische Erbe Cartagos.

Kultur heute erleben

Cartagos Kultur beschränkt sich nicht auf historische Gebäude. Das Anfiteatro Municipal de Cartago bietet Einwohnern und Besuchern Theater, Tanz, Musik, Ausstellungen und weitere kulturelle Veranstaltungen. Im Centro Cultural de Cartago gehören kulturelle Rezitale sowie Ausstellungen von Malerei, Zeichnung und Skulptur zum Angebot. Wer sich für bildende Kunst interessiert, findet auch in der Galería de la Estación de la Ciudad Histórica einen eigenen Schwerpunkt: Nach ihrer Restaurierung dient das Gebäude heute als Kunstgalerie.

Das Museo de la Ciudad de Cartago wurde nach einer vollständigen Renovierung im April 2010 als Museum eingerichtet. Seine Geschichte ist damit ein weiterer Teil der kulturellen Entwicklung der Stadt. Von archäologischen Strukturen über Kirchen und Plätze bis zu kulturellen Einrichtungen reicht das Spektrum der Themen, die Cartago für eine Entdeckungsreise prägen. Sie können Ihren Aufenthalt danach ausrichten, ob Sie vor allem historische Orte, Architektur, geschützte Landschaften oder kulturelle Angebote in den Blick nehmen möchten.

Weitere Reiseziele entdecken: Paraíso, Turrialba, Cartago, Orosi, Tres De Junio, Cachí, Llano Grande, Corralillo, Verbena Norte, Cipreses, Concepción, Patio de Agua.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Costa Rica.

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