Zum Inhalt

Der Nationalpark Isla del Coco bietet Tauchmöglichkeiten in klarem Wasser, das zahlreichen Meereslebewesen Lebensraum bietet. 1997 wurde er zum UNESCO-Welterbe erklärt. Vom Hafen von Puntarenas aus ist der Nationalpark per Boot erreichbar; Dauer und Organisation der Fahrt sollten Sie vor der Reise erneut prüfen. Wer neben Naturerlebnissen auch archäologische Geschichte sucht, begegnet in Costa Rica weiteren sehr unterschiedlichen Schauplätzen.

Archäologische Spuren und Welterbe

Das Guayabo-Nationalmonument bewahrt präkolumbische Steinstrukturen, die zwischen 1000 v. Chr. und 1400 n. Chr. errichtet wurden. Die zeitliche Einordnung macht Guayabo zu einem besonderen Ziel für alle, die sich für frühe Bauwerke und archäologische Zeugnisse interessieren. Einen anderen Einblick in die Vergangenheit bietet die Insel Caño: Sie zählt zu den wichtigsten präkolumbischen archäologischen Stätten Costa Ricas. Prähistorische Bewohner nutzten sie als Friedhof und heiligen Ort.

Auch die Steinkugeln haben einen eigenen Zugang zu ihrer Geschichte. Im 2014 gegründeten Museum der Steinkugeln können sie an ihrem ursprünglichen Fundort zusammen mit ihrer Geschichte besichtigt werden. Guayabo, Caño und das Museum stehen damit für unterschiedliche Facetten des archäologischen Erbes: Steinstrukturen, die frühere Nutzung einer Insel und die Präsentation der Steinkugeln an ihrem Fundort.

Vulkane, Krater und Fumarolen

Der Vulkan Poás erreicht eine Höhe von 2.708 Metern über dem Meeresspiegel und besitzt zwei Krater. Die Botos-Lagune wird ausschließlich durch Regenwasser gespeist. Im Nationalpark Rincón de la Vieja gehören neun Kegel und die Lagune Los Jilgueros zur Vulkanlandschaft. Ein Weg führt dort zu Fumarolen und Schlammtümpeln; außerdem befinden sich im Park ein historisches Haus und eine Mühle. So zeigen Poás und Rincón de la Vieja unterschiedliche Merkmale, von Kratern und einer regenwassergespeisten Lagune bis zu Fumarolen, Schlammtümpeln und historischen Bauwerken.

Tierwelt, Küsten und Wege

Im Nationalpark Manuel Antonio liegen Strände, eine Lagune und Mangroven. Auf den Wegen lassen sich Kapuzineraffen, Faultiere, Nasenbären, Waschbären, Leguane und zahlreiche Vogelarten beobachten. Zum Besucherangebot gehören außerdem Wege, Trinkwasser, Beschilderung und mehrere natürliche Aussichtspunkte. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuellen Angaben zu diesen Angeboten.

Der Nationalpark Corcovado schützt Feuchtgebiete, Mangroven, Flüsse, feuchten Wald, Tieflandnebelwald und 46 Kilometer Sandstrand. Für den Eintritt ist ein autorisierter Führer erforderlich. Die Vielfalt der geschützten Landschaften und die klare Zugangsregel sind zwei wichtige Aspekte, wenn Sie einen Besuch dieses Parks planen.

Aktivitäten und Alltag

Im Gebiet von Monteverde gehören Klettern in den Baumkronen, Canyoning, Ziplining und Wandern zu den Aktivitäten in verschiedenen privaten Reservaten. Die Auswahl umfasst damit sowohl Wandern als auch Erlebnisse in den Baumkronen und weitere Aktivitäten wie Canyoning und Ziplining.

Rund um den Tortuguero-Nationalpark bewahren Gemeinden karibische Traditionen; Fahrräder sind dort das einzige Verkehrsmittel. In der Karibikregion Costa Ricas haben mehrere Permakulturprojekte nachhaltige Kakaotouren entwickelt, um den Prozess der Herstellung handgemachter Schokolade zu vermitteln. Beide Themen lenken den Blick über einzelne Sehenswürdigkeiten hinaus auf regionale Traditionen und die Vermittlung lokaler Herstellung.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Reiseziele entdecken

Weitere Reiseziele entdecken: Quepos, Guanacaste, Alajuela, San Jose, Puntarenas, Heredia, Limón, Cartago.