Setzingen bietet konkrete lokale Anlaufpunkte: Im Rathaus gibt es das Brezelstüble mit frischen Backwaren aus der Region sowie fair gehandeltem Kaffee und Tee; zwei Spielplätze und eine Grillstelle ergänzen die Auswahl. Für die Reiseplanung lohnt sich außerdem der Blick auf die Öffnungszeiten des Stübles, denn sie können variieren.
Brezelstüble, Spielplätze und Grillstelle
Das Brezelstüble befindet sich im Rathaus, im ehemaligen Grundbuchamt. Frische Backwaren aus der Region sowie fair gehandelter Kaffee und Tee werden jeden Samstagmorgen und Mittwochnachmittag angeboten. Die Öffnungszeiten können variieren; prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Mitteilungen der Gemeinde.
Vor der Birkenfeldhalle im Brennofen in Setzingen befinden sich ein Spielplatz mit Bolzplatz und Weitsprunggrube. Ein weiterer Spielplatz liegt im Baugebiet „Mittelsteig“ in den Obstgärten. Auf der „Halde“ in Setzingen gibt es zudem eine Grillstelle zum Grillen in der Natur.
Der Alb-Donau-Kreis: Kultur, Wandern und Radfahren
Der Alb-Donau-Kreis ist Teil des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Im Kreis gibt es außerdem archäologische Orte, Klosteranlagen sowie Wander- und Radangebote. Die archäologischen Themen reichen von Höhlenfunden bis zu einer jungsteinzeitlichen Siedlung. Bei Schelklingen liegt der Hohle Fels, eine UNESCO-Welterbe-Höhle und Fundort der „Venus vom Hohle Fels“ sowie der „Geierknochenflöte“. Beide Funde sind etwa 42.500 Jahre alt. Das Steinzeitdorf Ehrenstein in Blaustein ist eine jungsteinzeitliche Siedlung im Tal der Blau und gehört zum transnationalen und seriellen UNESCO-Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“.
Ein anderer Zeithorizont zeigt sich in den Klosteranlagen. Die ehemalige Prämonstratenserabtei Obermarchtal liegt im Alb-Donau-Kreis; ihre Klosteranlage erhebt sich direkt über der Donau und erhielt ihre heutige Form zwischen 1686 und 1795. Das Kloster Blaubeuren wurde 1085 als Benediktinerkloster gegründet und besteht heute hauptsächlich aus Gebäuden im gotischen Stil aus den Jahren 1466 bis 1510. Die Zeitangaben beschreiben unterschiedliche Aspekte: 1085 ist das Gründungsjahr in Blaubeuren, 1686 bis 1795 der Zeitraum, in dem Obermarchtal seine heutige Form erhielt.
Bei den Wanderangeboten sind Länge und Zeitrahmen klare Vergleichspunkte. Die 20 Rundwege „Eiszeitpfade“ sind 6 bis 14 km lang und eignen sich für Tageswanderungen. Die familienfreundlichen „Eiszeitspuren“ haben eine Länge von 1 bis 6 km; der Besinnungsweg ist für Mehrtagestouren vorgesehen. So stehen kürzere Strecken, ausgewiesene Tageswanderungen und ein Angebot für mehrtägiges Wandern nebeneinander.
Auch die Radangebote lassen sich nach der Distanz unterscheiden: Die Tour „Eiszeittäler“ ist 75 km lang, die „Berg Bier-Tour“ 115 km und der Radweg „Albtäler“ 186 km. Für den „Albtäler“ gibt es eine Vier-Sterne-Auszeichnung. Damit reicht die angegebene Streckenlänge von 75 bis 186 km; die Auszeichnung bezieht sich auf den längsten dieser drei Radwege.
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