Kloster und Schloss Salem verbindet eine Gründungsgeschichte von 1134 mit einem heutigen Kultur- und Besucherprogramm. Zugleich beginnt der Prälatenweg am Parkplatz Schloss Salem und führt bis zum Kloster Birnau. Für die Planung ergeben sich so unterschiedliche Schwerpunkte: die Geschichte der Anlage und eine längere Wanderung von Salem aus.
Kloster, Schloss und Feuerwehrmuseum
Kloster und Schloss Salem wurde 1134 als Zisterzienserkloster gegründet. Heute ist die Anlage mit einem Kultur- und Besucherprogramm öffentlich zugänglich. Dazu gehören Thementage, Konzerte und Ausstellungen. Die Geschichte des Ortes steht damit neben einem Programm, das unterschiedliche kulturelle Anlässe umfasst.
Ein eigener Schwerpunkt ist das Feuerwehrmuseum im Kloster Salem. Es zeigt vier Jahrhunderte Löschtechnik anhand von Spritzen, Modellen und Geräten. Mit einem Audioguide lassen sich sowohl das Feuerwehrmuseum als auch das Klostergelände erkunden. Die Innenräume von Kloster und Schloss sind bei regelmäßigen Führungen ohne Anmeldung zu besichtigen. Da sich Besucherarrangements ändern können, empfiehlt es sich, aktuelle Details vor dem Besuch beim Betreiber zu prüfen.
Für die Wahl zwischen den Angeboten hilft ihre unterschiedliche Form: Der Audioguide begleitet die Erkundung von Museum und Gelände; die Innenräume sind im Rahmen regelmäßiger Führungen zugänglich. Die Thementage, Konzerte und Ausstellungen ergänzen diese Möglichkeiten um weitere Kultur- und Besuchsanlässe. Wenn ein bestimmtes Programm den Ausschlag für Ihre Reise gibt, prüfen Sie die Veranstaltungstermine vor der Planung.
Wandern und Radfahren ab Salem
Der Prälatenweg beginnt am Parkplatz Schloss Salem und führt über 15 Kilometer zum Kloster Birnau. Für die Wanderung sind etwa vier Stunden angegeben. Damit ist der Weg eine klar umrissene Alternative zu einem Besuch, der sich auf die Anlage und ihre Angebote konzentriert: Er verbindet einen Startpunkt in Salem mit einem Ziel in Birnau und beansprucht einen eigenen Teil der Tagesplanung.
Auch für Radfahrende ist die Anlage ein Orientierungspunkt: Die ehemalige Zisterzienserabtei liegt an mehreren beliebten Radwegen, darunter dem Bodensee-Radweg und dem Bäderradweg. Der Prälatenweg und die Radwege sind unterschiedliche Möglichkeiten, Salem in eine aktive Reise einzubeziehen. Bei der Wanderung sind Länge und ungefähre Dauer benannt; die Radwege bilden einen eigenen Rahmen für die Planung.
Salem im übergeordneten Reiseziel Bodenseekreis
Der Bodenseekreis erstreckt sich entlang nahezu des gesamten baden-württembergischen Nordufers des Bodensees. Er reicht außerdem in das Oberschwäbische Hügelland und im Osten in das Westallgäuer Hügelland. Zum Kreis gehören 57,7 Kilometer Bodenseeufer. Sein Landschaftsbild prägen der See und das angrenzende Hügelland mit Obstkulturen, Weinbau, Wiesen und Wäldern. Diese geografische Einordnung beschreibt den Bodenseekreis als übergeordnetes Reiseziel.
Weitere Themen im Bodenseekreis setzen andere Akzente als die Klosteranlage in Salem. Die Pfahlbauten Unteruhldingen sind Deutschlands ältestes archäologisches Freilichtmuseum. Ihre Besucherroute umfasst die Multimediashow ARCHAEORAMA mit einem virtuellen Tauchgang zu den Pfahlbauten im Bodensee. Zum Gelände gehört außerdem der ENTDECKER PARCOURS mit einem Pfahlbaukino, in dem Experimentalarchäologen in historische Techniken des Hausbaus einführen.
Wer im Bodenseekreis zusätzlich Natur in den Blick nehmen möchte, findet im Eriskircher Ried Möglichkeiten, die heimische Natur zu erleben. Es ist das größte und wertvollste Naturschutzgebiet am deutschen Oberseeufer. So stehen im übergeordneten Reiseziel unterschiedliche Schwerpunkte nebeneinander: Klostergeschichte und Feuerwehrtechnik in Salem, archäologische Vermittlung bei den Pfahlbauten und Naturerleben im Eriskircher Ried.
Weitere Reiseziele entdecken: Eriskirch, Meersburg, Sipplingen, Bermatingen, Oberteuringen, Uhldingen-Mühlhofen, Kressbronn Am Bodensee, Langenargen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bodensee.