Seit 2001 überspannt ein gläsernes Dach die Römische Badruine Badenweiler. Im Kur- und Schlosspark liegen die Römische Badruine und die Burg Badenweiler; alte Eichen und Linden sowie eine große Sammlung fremder Gehölze prägen den Baumbestand, darunter mächtige Mammutbäume. Die Cassiopeia Therme ergänzt diese Bauwerks- und Landschaftsthemen um eigene Thermalbäder. In Badenweiler treffen so konkrete Kultur- und Gartengeschichte, Badebereiche und Aussichten auf unterschiedliche Landschaftsräume.
Cassiopeia Therme: Badebereiche und Größe
Die Thermalbäder der Cassiopeia Therme umfassen ein Kuppelbad, ein Marmorbad und ein Außenschwimmbecken; die Badelandschaft ist 1.000 Quadratmeter groß. Wenn Baden für Sie ein wichtiges Reisemotiv ist, können Sie die Cassiopeia Therme als eigenen Baustein in die Planung einbeziehen. Prüfen Sie vor einem konkreten Besuch die aktuellen Besuchsinformationen des Betreibers.
Kur- und Schlosspark: englisches Vorbild, Bäume und Bauwerke
Der Kur- und Schlosspark Badenweiler umfasst 22 Hektar und wurde im 19. Jahrhundert nach dem Vorbild englischer Parkanlagen angelegt. Im Park befinden sich die Römische Badruine und die Burg Badenweiler. Die Badruine benennt ein römisches Thema; die Burg Badenweiler ergänzt es als zweiter architektonischer Bezugspunkt. Alte Eichen und Linden stehen neben einer großen Sammlung fremder Gehölze, darunter mächtige Mammutbäume, die über 150 Jahre alt sind. Das englische Vorbild setzt die Parkanlage in das 19. Jahrhundert; das seit 2001 gespannte Dach über der Badruine bildet dazu einen deutlich späteren architektonischen Akzent. Auch die Größenordnung unterscheidet Park und Therme: 22 Hektar Grünanlage stehen einer 1.000 Quadratmeter großen Badelandschaft gegenüber. Wer seinen Kulturteil gewichten möchte, kann zwischen konkreten Bauwerken und der Geschichte der Parkgestaltung unterscheiden.
Pflanzen und Aussichtspunkte
Im Hildegard-von-Bingen-Garten wachsen rund 100 verschiedene Heilpflanzenarten. Im Vergleich zum Baumbestand des Kur- und Schlossparks setzt der Garten einen anderen botanischen Akzent: Hier stehen Heilpflanzenarten statt alter Eichen, Linden und fremder Gehölze.
Auch die Aussichtspunkte lassen sich nach ihrem Blickziel unterscheiden. Vom Vogesenblick reicht die Aussicht über das Markgräflerland bis ins benachbarte Elsass. Der Turm der Burg Badenweiler dient als Aussichtspunkt in die Rheinebene. Die Aussicht über Markgräflerland und Elsass steht damit dem Blick in die Rheinebene gegenüber.
Für die Suche nach einem Hotel in Badenweiler kann der Schwerpunkt Ihrer Reise eine erste Orientierung sein: Die Therme, Park- und Baugeschichte oder die Aussicht geben dem Aufenthalt jeweils einen anderen Akzent.
Breisgau-Hochschwarzwald: regionale Verkehrsinformation
Im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald sind viele Orte mit der Bahn erreichbar. Mit der kostenlosen KONUS-Gästekarte können Nahverkehrszüge und -busse im gesamten Schwarzwald kostenlos genutzt werden. Die Angaben haben unterschiedliche Reichweiten: Bahn-Erreichbarkeit bezieht sich auf viele Orte im Landkreis, die KONUS-Karte auf den gesamten Schwarzwald. Prüfen Sie für Ihren konkreten Übernachtungsort und Ihre Reisedaten, welche Verbindung passt.
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