Glottertal bietet für Wanderungen mehrere unterschiedliche Zugänge: Der Entdeckerpfad führt als Themenweg rund um den Ort, Weinberge prägen einzelne Wegvarianten, und markierte Wanderstrecken reichen über eine einzelne Route hinaus. Hinzu kommen Themen zur Geschichte des Glotterbads und des Bergbaus. Wenn Sie eine Unterkunft für Ihre Reise wählen, können diese Interessen bei der Planung den Ausschlag geben.
Wanderwege mit unterschiedlichen Schwerpunkten
Der Glottertäler Entdeckerpfad ist ein Themenweg rund um den Ort und durch ein eigenes Wegzeichen markiert. Viele bebilderte Tafeln informieren unterwegs mit speziellen Texten, auch für Kinder, über die Umgebung. So verbindet der Weg Bewegung mit Themenstationen, die den Blick auf die Landschaft und ihre Geschichte lenken.
Der Kernweg ist 6,5 Kilometer lang, eignet sich auch für Familien mit kleineren Kindern und ist problemlos mit dem Kinderwagen befahrbar. Eine andere Streckenform bietet die knapp acht Kilometer lange Urgraben-Variante: Sie ist eine eigene kleine Rundwanderung und thematisiert den Bergbau im Glottertal sowie das Technikdenkmal „Urgraben“. Im direkten Vergleich sind damit sowohl Streckenlänge als auch Schwerpunkt verschieden; die Kinderwagenbefahrbarkeit und die Eignung für Familien sind für den Kernweg angegeben.
In Glottertal gibt es 100 Kilometer markierte Wanderwege. Wer den Entdeckerpfad wählt, kann sich also an dessen Themen orientieren; für weitere Wanderungen steht ein umfangreiches markiertes Wegenetz zur Verfügung. Alle Glottertäler Naturliegen sind über markierte Wanderwege erreichbar und bieten bei Wanderungen rund um Glottertal Pausenplätze inmitten der Natur und an aussichtsreichen Orten.
Weinberge und Höhen am Kandelberg
Die Weinberg-Variante des Glottertäler Entdeckerpfads führt in die Reben des Eichbergs und durch das Herz des Glottertäler Weinbaugebiets, die Lage „Roter Bur“. Unterwegs gibt es Ausblicke über das Tal und Wissenswertes rund um den Glottertäler Wein. Damit setzt diese Variante einen anderen Akzent als die auf Bergbau ausgerichtete Urgraben-Rundwanderung.
Glottertal liegt am Westrand des Schwarzwalds, 14 Kilometer von der Universitätsstadt Freiburg entfernt, im Weinbaugebiet Baden, Bereich Breisgau. Das Gemeindegebiet reicht vom westlichen Taleingang auf 280 Metern über dem Meeresspiegel bis zum 1.243 Meter hohen Kandelberg. Am Fuß der Schwarzwaldberge werden hier seit Jahrhunderten Trauben angebaut.
Auch die Höhenlage gehört zum Weinbaugebiet: Die Weinberge an den Südhängen der Ausläufer des Kandelbergs zählen zu den steilsten und höchstgelegenen Weinbergen Deutschlands. Der Weinbau reicht dort bis auf 500 Meter über dem Meeresspiegel. Die Weinberg-Variante des Entdeckerpfads führt somit in eine Landschaft, in der der Weinbau und die Höhenzüge des Schwarzwalds zusammenkommen.
Geschichte unterwegs
Die Glotterbad-Variante des Entdeckerpfads führt zu den Ursprüngen des historischen Sanatoriums Glotterbad. Drei Thementafeln informieren über die bewegte Geschichte des Glotterbads, von seinen Ursprüngen im 15. Jahrhundert bis in die heutige Zeit. Wer sich für Ortsgeschichte interessiert, findet hier einen eigenen Schwerpunkt innerhalb des Themenwegs.
Pausen und Radtouren
Die Glottertäler Naturliegen sind Pausenplätze für Wanderungen rund um Glottertal: Sie liegen inmitten der Natur und an aussichtsreichen Orten. Alle sind über markierte Wanderwege erreichbar. Damit lassen sich die Ruheplätze als Teil einer Wanderung einplanen, ohne dass sie als Ziel einer separaten Route beschrieben werden müssen.
Auch mit dem Fahrrad lässt sich Glottertal als Ausgangspunkt nutzen. Die Touren können sportlich oder gemütlich angelegt sein. Über das gut ausgeschilderte Radwegenetz sind der sonnige Breisgau mit dem Kaiserstuhl, die Nachbartäler Elztal, Simonswäldertal und Dreisamtal sowie die Stadt Freiburg gut erreichbar. Eine konkrete Streckenlänge oder Fahrzeit ist für diese Verbindungen nicht angegeben; für die Planung zählt daher vor allem die Auswahl der erreichbaren Ziele und der Tourencharakter.
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