Der Pfad der Stille führt vom Parkplatz hinter den Sporthallen in Mulfingen am Staudamm vorbei zum Roggelshäuser Stausee. Als Rundwanderung verläuft der Pfad der Stille über Simprechtshausen und Heimhausen zurück nach Mulfingen. Damit stehen eine Wanderung mit benanntem Ziel am Wasser und ein konkreter Rundkurs im Mittelpunkt der Planung.
Wandern und Streckenangaben
Die Rundwanderung ist als leicht eingestuft. Ihre Länge wird mit zwei unterschiedlichen Werten angegeben: In der Tourenangabe stehen 13,41 km, im Beschreibungstext 13,2 km. Wenn Sie die Strecke für Ihre Reiseplanung heranziehen, prüfen Sie die Längenangabe der Tourenbeschreibung, die Sie nutzen. So bleibt die Abweichung sichtbar, ohne dass eine der beiden Zahlen zur vermeintlich eindeutigen Streckenlänge wird.
Der Weg zum Roggelshäuser Stausee und die Rundwanderung geben dem Wanderthema zwei konkrete Bezugspunkte: den Verlauf am Staudamm vorbei zum See und die beschriebene Runde über mehrere Ortsnamen. Das hilft dabei, eine Tour nach dem eigenen Interesse an einem Zielpunkt oder einer Rundstrecke auszuwählen, ohne eine Gehzeit aus der Streckenlänge abzuleiten.
Hollenbach: Wege, Linde und Fresken
In Hollenbach laden gut ausgebaute Feld- und Waldwege zum Wandern und Radfahren durch die Hohenloher Naturlandschaft ein. In der Ortsmitte steht neben der Kirche eine als Naturdenkmal bezeichnete Linde. Ihr Alter wird auf etwa 700 Jahre geschätzt. Die Stephanuskirche in Hollenbach besitzt wertvolle Fresken aus dem 14. und 15. Jahrhundert. So treffen hier unterschiedliche Interessen aufeinander: Wege durch die Landschaft, ein markanter Baum im Ortsbild und historische Wandmalereien.
Der Hohenlohekreis als regionaler Rahmen
Im übergeordneten Reiseziel Hohenlohekreis gibt es zahlreiche Radwege, auf denen sich die Region erkunden lässt. Für Radfahrende prägt eine Hohenloher Hügellandschaft den Rahmen, eingefasst von den tief eingeschnittenen Flusstälern von Kocher, Jagst und Ohrn. Auch der Limes setzt einen eigenen Akzent: Das UNESCO-Welterbe führt schnurgerade durch den Hohenlohekreis. Drei Limesplattformen ermöglichen weite Ausblicke über die Landschaft. Damit stehen Radwege, Flusstäler und die Geschichte des Limes als unterschiedliche regionale Themen nebeneinander.
Weitere kulturelle Ziele im Hohenlohekreis sprechen unterschiedliche Interessen an. Kloster Schöntal liegt im Jagsttal in Hohenlohe; die Klosterkirche besitzt eine barocke Doppelturmfassade, und im Kreuzgang befindet sich das Grabmal des Ritters Götz von Berlichingen. Forchtenberg ist durch sein mittelalterliches Stadtbild, die fast vollständig erhaltene Stadtmauer und zahlreiche Fachwerkhäuser geprägt. In Krautheim bietet die Stauferburg einen 28 Meter hohen Bergfried; sein Aufstieg eröffnet einen Ausblick über das Jagsttal. Das Johannitermuseum in Krautheim widmet sich der Geschichte des Johanniterordens.
Auch Schloss Neuenstein verbindet Baugeschichte und Ausstellung: Die staufische Wasserburg wurde im 16. Jahrhundert zu einer prächtigen Renaissance-Residenz ausgebaut. Ihre Dauerausstellung präsentiert die Inventare von sieben Hohenloher Schlössern. Wer eher Kultur mit einem festen Termin verbindet, kann die saisonalen Hinweise im Hohenlohekreis berücksichtigen: Die Künzelsauer Burgfestspiele auf Schloss Stetten finden seit über 30 Jahren im Burggraben als Freilichtspiele statt, immer Ende Juli oder Anfang August. Das Hohenloher Weindorf findet auf dem Marktplatz in Öhringen statt; die Termine können Sie für die Planung prüfen. Bei Hohenloher Winzern und Brennern können Besucher Wein und Destillate direkt kaufen und verkosten, wobei die beteiligten Betriebe variieren.
Weitere Reiseziele entdecken: Neuenstein, Kupferzell, Künzelsau, Schöntal, Pfedelbach, Krautheim, Weißbach, Forchtenberg.
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