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Philippsburg lässt sich über verschiedene Schwerpunkte kennenlernen: Der Altstadtrundgang führt zu 17 Sehenswürdigkeiten, ausgeschilderte Radrouten unterscheiden sich in ihrer Länge, und der Polderinformationspfad verbindet Naturerlebnis mit Informationen zum Hochwasserschutz. Für die Reiseplanung können Sie zuerst entscheiden, ob Sie sich eher für Stadtgeschichte, Radfahren oder Landschaft und Wasserwirtschaft interessieren.

Altstadtrundgang und Stadtgeschichte

Der Altstadtrundgang ist eine innerstädtische Route zu 17 Sehenswürdigkeiten. Er beginnt an der vierseitigen Informationssäule beim Philippusbrunnen. Damit haben Sie einen klar benannten Ausgangspunkt, bevor Sie den Stationen in der Stadt folgen. Die Barockkirche St. Maria gehört zu den Stationen des Rundgangs.

Die Geschichte der Stationen wird auf Deutsch, Englisch und Französisch erklärt. Das macht den Rundgang auch für Reisende interessant, die historische Orte gern mit mehrsprachigen Erläuterungen erkunden. Stadtgeschichte und Architektur stehen hier im Mittelpunkt; die Route lässt sich deshalb gut als eigener thematischer Schwerpunkt betrachten.

Radrouten nach Länge und Anspruch auswählen

Fünf ausgeschilderte Radrouten rund um Philippsburg reichen von 11,0 bis 34,6 Kilometern. Sie führen durch Natur- und Landschaftsschutzgebiete und zu örtlichen Sehenswürdigkeiten. Die Spannweite der Streckenlängen hilft bei der Auswahl nach gewünschtem Umfang. Da sich die Bedingungen auf den Routen ändern können, prüfen Sie vor der Tour den aktuellen Verlauf.

Eine weitere Wahl bietet die Spargelroute: Sie umfasst entweder eine Rundtour von etwa 75 Kilometern oder eine Gesamtstrecke von 108 Kilometern. Die Wege gelten als gut fahrbar, der Schwierigkeitsgrad als leicht. Für die Planung sind damit sowohl die Streckenlänge als auch die angegebene Schwierigkeit Anhaltspunkte. Die Rundtour und die Gesamtstrecke sind dabei unterschiedliche Optionen, nicht zwei Angaben zu derselben Distanz.

Naturraum und Hochwasserschutz

Teile des Naturschutzgebiets Rußheimer Altrhein-Elisabethenwört liegen innerhalb Philippsburgs. Die Rheinschanzinsel wird vom Rhein und vom Philippsburger Altrhein eingeschlossen. Diese Landschaftsbezüge ergänzen die städtische Geschichte um ein Naturthema.

Der Polderinformationspfad verbindet Naturerlebnis mit Informationen und Lernangeboten zum Hochwassermanagement. Seine Informationstafeln erklären sowohl das Hochwassermanagement als auch die Schutzfunktion des Rückhalteraums. Der Pfad verläuft auf dem Zick-Zack-Damm, der nach dem Vorbild von Philippsburgs historischen Befestigungsanlagen angelegt wurde. So treffen am Polderinformationspfad zwei Themen aufeinander: die Landschaft und der Umgang mit Hochwasser.

Wald und regionale Radbezüge

Bei einer Waldbegehung im Jahr 2019 wurde der Stadtwald mit rund 1.100 Hektar angegeben – etwa ein Fünftel der Gesamtfläche Philippsburgs. Ein Teil des Stadtgebiets wurde als Natura-2000-Gebiet gemeldet. Beide Angaben ergänzen das Bild der Landschaft, wobei die Meldung nicht als definitive Ausweisung zu verstehen ist.

Die Veloroute Rhein gehört zur internationalen Rhine Cycle Route und führt durch Rheinsheim. Damit ist Rheinsheim ein eigener benannter Radbezug. Die fünf ausgeschilderten Radrouten rund um Philippsburg sind andere Routen als die Veloroute Rhein.

Im übergeordneten Reiseziel Karlsruhe

Der Landkreis Karlsruhe erstreckt sich von der Rheinebene im Westen über die Hügellandschaft des Kraichgaus im Osten bis zu den Ausläufern des Nordschwarzwalds im Süden. Dieser Landschaftsrahmen bezieht sich auf das übergeordnete Reiseziel Karlsruhe.

Auch Schloss Bruchsal gehört zu diesem regionalen Kulturkontext. Es ist eine fürstbischöfliche Residenz und zählt zu den prächtigsten fürstbischöflichen Residenzen in Deutschland. Bekannt ist das Schloss besonders für sein Treppenhaus von Balthasar Neumann.

Weitere Reiseziele entdecken: Rheinsheim, Kronau, Oberhausen-Rheinhausen, Forst, Sulzfeld, Pfinztal, Linkenheim-Hochstetten und Karlsruhe.

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