Schwörstadt lässt sich über zwei unterschiedliche Schwerpunkte entdecken: datierte Stationen der Ortsgeschichte und Wege durch die Landschaft am Rhein und am Dinkelberg. So können Sie Ihre Reise danach ausrichten, ob Sie vor allem Kulturgeschichte betrachten oder Zeit im Freien einplanen möchten.
Freibad und Rhein
Das Freibad am Rhein liegt direkt neben dem Fluss und verfügt über eine große Liegewiese. Zur Anlage gehören Bereiche für Schwimmer und Nichtschwimmer sowie ein Planschbereich für kleine Kinder. Prüfen Sie vor einem geplanten Besuch den aktuellen Betriebsstatus und Zugang. Die Aufteilung der Anlage kann sich bei einer Sanierung verändern.
Heidenstein, Schloss und Kirchengeschichte
Der Heidenstein wurde 1951 als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung in das Denkmalverzeichnis eingetragen. Das Gelände wurde 1995/96 neu gestaltet und mit erläuternden Informationstafeln versehen. Tafeln können aktualisiert oder ersetzt werden; berücksichtigen Sie das, wenn Sie sie als festen Teil Ihrer Besichtigung einplanen. Eine weitere historische Station ist das heutige Schloss in Schwörstadt, das 1834 erbaut wurde.
Auch die Kirchengeschichte lässt sich anhand verschiedener Zeitpunkte einordnen. Die Pfarrei St. Clemens in Schwörstadt ist für 1246 verzeichnet. Für 1247 ist ein Priester der St.-Pelagius-Kirche in Dossenbach überliefert. Die frühere Pfarrkirche in Schwörstadt wurde 1849/52 abgebrochen und durch einen Neubau an anderer Stelle ersetzt. In Dossenbach wurde 1855 eine neue evangelische Kirche fertiggestellt. Diese Stationen stehen für unterschiedliche Entwicklungen; die jeweilige Jahreszahl gehört dabei zum genannten Ereignis.
Wandern und die Landschaft am Rhein
Das Schwörstadter Wanderwegenetz umfasst Waldabschnitte und Aussichtspunkte und bezieht den Rhein und den Dinkelberg ein. Ein grenzüberschreitender Wanderweg über das Kraftwerk Ryburg-Schwörstadt wurde im Sommer 2000 eröffnet. Die Querung am Kraftwerk ist für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende ganzjährig geöffnet. Prüfen Sie vor der Fahrt, ob zeitweilige betriebliche Einschränkungen gelten.
Im weiteren Schwörstadter Gebiet umfasst das Konzessionsgebiet des Kraftwerks Ryburg-Schwörstadt jeweils 13,5 Kilometer an beiden Rheinufern. Die Uferlandschaften dienen Wandernden, Anglern und Naturinteressierten als Erholungsraum. Für die Planung ergibt sich damit ein anderer Schwerpunkt als bei den datierten Kulturstätten: Hier stehen Landschaft und Aufenthalt am Fluss im Vordergrund. Das Wanderwegenetz ergänzt diese Perspektive um Wald und Aussichtspunkte.
Lörrach als eigener regionaler Bezugspunkt
Im übergeordneten Reiseziel Lörrach gibt es weitere, eigenständige Kultur- und Landschaftsthemen. Lörrach liegt im Südwesten Baden-Württembergs im Markgräflerland, direkt an der Schweizer Grenze und in unmittelbarer Nähe der Nachbarstadt Basel. Das Dreiländermuseum Lörrach verfügt über eine Dauerausstellung auf rund 1.000 Quadratmetern. Der Lörracher Skulpturenweg führt durch die Stadt und zeigt 23 Skulpturen, Brunnen und Denkmäler von namhaften Bildhauern.
Zum Kulturprogramm des Burghofs Lörrach gehören Gesang und Musik, Tanz, Kabarett, Literatur und Kindertheater. Die Burghof Lörrach GmbH veranstaltet jährlich das internationale STIMMEN-Festival. Der Lörracher Wochenmarkt besteht seit 1403. Diese Angebote setzen andere Akzente als die Landschafts- und Geschichtsthemen in Schwörstadt und sind als eigenständige Orientierung in Lörrach zu verstehen.
Auch die Weinwege am Tüllinger Berg gehören zu Lörrach. Von Lörrach-Tüllingen aus verbindet der Tüllinger Weinweg den Riehener Weinweg mit dem Weiler Weinweg. Die miteinander verbundenen Wege führen durch rund 90 Hektar Rebflächen mit den Lagen „Riehener Schlipfer“, „Tüllinger Sonnenbrunnen“, „Weiler Schlipf“, „Haltinger Stiege“ und „Ötlinger Sonnhole“. Unterwegs bieten sich Ausblicke ins Wiesental und ins Rheintal; zudem vermittelt der Weinweg Einblicke in die Arbeit der Winzer im Jahresverlauf.
Weitere Reiseziele entdecken: Hasel, Steinen, Lörrach, Tunau, Schopfheim, Aitern, Eimeldingen, Schallbach.
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