Hasel bringt geologische Themen, Ortsgeschichte und eine Besonderheit der Landschaft nahe dem Ort zusammen. In der Erdmannshöhle ist der Schauteil 360 Meter lang; der Haseler Erdmannsweg führt auf etwa 3,5 Kilometern zu geologischen Besonderheiten und örtlichen Geschichten. Dazu kommt die heutige Kirche mit einem Taufstein aus der früheren Kirche. Diese Themen bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Ihre Reiseplanung, ohne dass Sie sie als eine einzige Aktivität verstehen müssen.
Erdmannshöhle und Haseler Erdmannsweg
Bei der Erdmannshöhle bezieht sich die Maßangabe von 360 Metern auf ihren Schauteil. Für aktuelle Informationen zum Besuch prüfen Sie bitte die örtlichen Besucherinformationen. Der Haseler Erdmannsweg ist eine andere Art, die Umgebung kennenzulernen: Die etwa 3,5 Kilometer lange Route führt spielerisch zu geologischen Besonderheiten der Umgebung und vermittelt örtliche Geschichten. Die beiden Zahlen beschreiben also Verschiedenes – die Länge des Schauteils und die ungefähre Länge des Weges. Wenn Sie sich für Geologie und lokale Geschichten interessieren, bündelt der Erdmannsweg beide Themen in einer Route; die Höhle setzt mit ihrem Schauteil einen eigenen Akzent.
Kirchengeschichte in Hasel
Die heutige Kirche in Hasel wurde 1779 erbaut und 1985 bis 1987 renoviert. In ihr ist ein kunstvoller Taufstein aus der früheren Kirche erhalten, der aus dem Jahr 1627 stammt. Die Angaben verweisen auf verschiedene Abschnitte der Ortsgeschichte: Der Taufstein gehört zur früheren Kirche, während die heutige Kirche deutlich später erbaut und anschließend renoviert wurde. Für Reisende, die sich neben geologischen Themen auch für Bau- und Ortsgeschichte interessieren, ergänzt dieses erhaltene Stück die Naturthemen um einen konkreten historischen Bezug.
Der Eichener See nahe Hasel
Der Eichener See liegt auf der Eichener Höhe nahe Hasel, nicht im Ort selbst. Er ist ein zeitweise auftauchender See. Damit unterscheidet sich dieses Landschaftsthema von der Kirche und ihren dauerhaft erhaltenen historischen Merkmalen: Beim See ist gerade das zeitweilige Auftauchen kennzeichnend. Wenn Sie die Umgebung Hasels einordnen, lohnt es sich deshalb, den Eichener See als nahe gelegene, eigene Besonderheit zu betrachten – nicht als Sehenswürdigkeit im Ortskern.
Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Lörrach
Auch das übergeordnete Reiseziel Lörrach bietet eigene Kultur- und Landschaftsthemen. Lörrach liegt im Südwesten Baden-Württembergs im Markgräflerland, direkt an der Schweizer Grenze und in unmittelbarer Nähe der Nachbarstadt Basel. Das Dreiländermuseum Lörrach zeigt eine Dauerausstellung auf rund 1.000 Quadratmetern. Der Lörracher Skulpturenweg führt durch die Stadt und zeigt 23 Skulpturen, Brunnen und Denkmäler, geschaffen von namhaften Bildhauern. Im Burghof Lörrach umfasst das Kulturprogramm Gesang und Musik, Tanz, Kabarett, Literatur und Kindertheater. Außerdem veranstaltet die Burghof Lörrach GmbH jährlich das internationale STIMMEN-Festival; für die Planung eines Festivalbesuchs prüfen Sie am besten die konkreten Veranstaltungstermine. Der Lörracher Wochenmarkt besteht seit 1403.
Eine weitere, eigenständige Perspektive eröffnet der Weinbau am Tüllinger Berg. Von Lörrach-Tüllingen aus verbindet der Tüllinger Weinweg den Riehener Weinweg mit dem Weiler Weinweg. Die miteinander verbundenen Weinwege führen durch rund 90 Hektar Rebflächen mit den Lagen „Riehener Schlipfer“, „Tüllinger Sonnenbrunnen“, „Weiler Schlipf“, „Haltinger Stiege“ und „Ötlinger Sonnhole“. Der Tüllinger Weinweg bietet Ausblicke ins Wiesental und ins Rheintal und vermittelt Einblicke in die Arbeit der Winzer im Jahresverlauf. So stehen im übergeordneten Reiseziel Lörrach städtische Kulturangebote neben Weinwegen und Einblicken in den Weinbau.
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