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Ohlsbach verfügt über ein gut ausgebautes und ausgeschildertes Wanderwegenetz. Die Routen unterscheiden sich sowohl in ihrer Dauer als auch durch Schatten, Sonne, Steigung, Bequemlichkeit und Weitblick. Wer eine Tour auswählt, kann deshalb Zeit und Wegcharakter gemeinsam abwägen.

Wandern: Zeit und Wegcharakter vergleichen

Rund eine Stunde dauern „Omas Rundgang“ und „Das Panoptikum“. Bei ähnlicher Dauer sind die Wege verschieden geprägt: „Omas Rundgang“ ist bequem, schattig und erholsam; „Das Panoptikum“ ist steil und sonnig und bietet Weitsicht. Mit 75 Minuten liegt „Die Schiffschaukel“ zeitlich dazwischen. Sie ist bequem und sonnig und bietet einen interessanten Weitblick.

Zwei Routen sind auf 90 Minuten angelegt. Der schattige „Philosophen-Pfad“ wird als geistig anregend beschrieben, während „Das Bumerang“ ebenfalls schattig, aber bequem ist. Der Vergleich zeigt, dass Schatten allein die Wege nicht gleich macht: Auch die weiteren beschriebenen Eigenschaften unterscheiden sich.

Für etwa zwei Stunden stehen mehrere Möglichkeiten zur Wahl. „Das Karussell“ dauert 120 Minuten und ist schattig sowie bequem. „Das kleine Paradies“ beansprucht ebenfalls 120 Minuten, ist bequem und interessant, bietet Fernsicht und ist zeitweise schattig; es wird als lohnend beschrieben. „Die Drehscheibe“ ist ein 120-minütiger Rundweg, schattig und kühl, bequem zu Fuß begehbar und bietet Weitsicht sowie viele Möglichkeiten. Für diesen Rundweg sind zwei Zugänge genannt: über Ortenberg-Freudental oder Ohlsbach-Nothalde. Bei Ohlsbach-Nothalde ist eine Parkmöglichkeit ausgewiesen.

Mehr Zeit nimmt „Im kühlen Grund“ mit 150 Minuten in Anspruch. Die Route ist schattig und kühl und kann bequem zu Fuß begangen werden. Für „Das Riesenrad“ sind 300 Minuten vorgesehen. Zu den Merkmalen dieser Route gehören ein Berggasthaus und Ausblicke auf die Vogesen, das Rheintal sowie die Schwarzwaldberge mit dem Kinzigtal.

Kapellen und sakrale Denkmale

Die Kapelle Maria im Weinberg steht in den Weinbergen oberhalb von Ohlsbach. Von dort eröffnet sich ein Blick über das Dorf und das Tal. Die Kapelle ist ein beliebtes Ausflugsziel bei Einheimischen und Gästen und verbindet einen konkreten Ort mit einer weiten Aussicht auf den Ort und seine Umgebung.

Die Maria-Hilf-Kapelle in Hinterohlsbach wurde 1850 erbaut. Auch die sakralen Flurdenkmale auf der Gemarkung Ohlsbach bieten historische Anknüpfungspunkte: Mit Ausnahme des Mörderkreuzes stammen sie aus dem Ende des 17. Jahrhunderts, überwiegend jedoch aus dem 18. Jahrhundert. Nach Renovierungen befinden sich die Flurdenkmale in gutem bis sehr gutem Zustand.

Wald, Landschaft und Radfahren

56 Hektar des Riesenwalds sind als Bannwald ausgewiesen. Im näheren Umfeld liegt die Landschaft um den Brandeckkopf, die als Schutzgebiet ausgewiesen ist und gefährdeten Pflanzen und Tieren als Refugium dient. Ein weiteres Ziel in Ohlsbach ist der Mineralbrunnen mit Gradieranlage, der bei Alt und Jung beliebt ist.

Auch Radfahrer und Mountainbiker finden rund um die Gemarkung Ohlsbach geeignete Strecken. Die meisten Touren verlaufen über Rad- und Waldwege sowie wenig befahrene Straßen. Möglich sind Familienradtouren, anstrengende Radtouren und gemütliche Fahrten durch das Kinzigtal. Für die Planung lassen sich so zwei Fragen getrennt betrachten: Welche Art Fahrt kommt infrage, und welcher Untergrund prägt die meisten Strecken?

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ortenaukreis.

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