Rottenburg am Neckar erschließt sich über mehrere Themen: römische Funde, kirchliche Kunst und Geschichte sowie Wander- und Radrouten. Für die Planung Ihres Aufenthalts können Sie zuerst entscheiden, ob Sie den Schwerpunkt auf Museen und Bauwerke legen oder auch Zeit für Wege in der Landschaft einplanen möchten.
Römische Spuren, Kirchen und Museen
Der Dom St. Martin ist eine dreischiffige Gewölbebasilika. Der Bau begann 1424, der Turm wurde 1491 vollendet. Das Sumelocenna-Museum widmet dem Alltag im römischen Rottenburg eine Dauerausstellung; dazu gehören originale Ausgrabungen aus einem Teil der antiken Stadt. In der Nähe des Museums kann ein überdachtes und gut erhaltenes römisches Bad besichtigt werden. Es misst 18 mal 11 Meter. Prüfen Sie vor dem Besuch die Zugangsbedingungen.
Auch die Sülchenkirche verbindet mehrere Aspekte: Sie ist Friedhofskirche, Begräbnisstätte der Bischöfe und archäologische Stätte. Ihr Ausstellungsbereich umfasst freigelegte architektonische Fundamente und archäologische Artefakte. Die Kirche steht über den Resten bedeutender Vorgängerbauten, die bis ins 7. Jahrhundert zurückreichen. Der Museumsteil ist nur im Rahmen einer Führung zugänglich; prüfen Sie vorab die Termine.
Im Sülchgau-Museum gibt es eine Dauerausstellung zu Vorderösterreich von 1381 bis 1806 sowie temporäre Ausstellungen zur Ortsgeschichte. Das Kulturzentrum Zehntscheuer präsentiert Ausstellungen zu zeitgenössischer Kunst, Fotografie und Ethnologie. Die Sammlung des Diözesanmuseums umfasst religiöse Kunst und Objekte aus dem 13. bis 18. Jahrhundert. Bei einem Rundgang durch die historische Altstadt begegnen Ihnen Rottenburgs mittelalterliche, römische und österreichische Geschichte.
Wander- und Radrouten
Zu den Wanderoptionen zählen die Wälder des Rammert und der Aussichtspunkt Weilerburg. In Rottenburgs Ortsteil Ergenzingen führt der barrierefreie, etwa 8 Kilometer lange Adolph-Kolping-Stationenweg zur Waldkapelle auf der Liebfrauenhöhe. Prüfen Sie vorab die Wegweisung und die Zugangsbedingungen.
Der signalisierte Neckarweg folgt dem Neckar von seiner Quelle nahe Villingen-Schwenningen bis nach Tübingen und führt durch Rottenburg. Auch für Radtouren gibt es unterschiedliche Maßstäbe: Rottenburg ist ein Knotenpunkt dreier wichtiger Fernradwege. Der 366 Kilometer lange Neckartalradweg verläuft von Villingen-Schwenningen bis Mannheim und passiert Rottenburg. Prüfen Sie vor der Tour die aktuelle Beschilderung und die Wegbedingungen.
Der Neckar in Rottenburg kann zum Angeln oder Kanufahren genutzt werden. Informieren Sie sich vor der Aktivität über die jeweiligen Anbieter und Sicherheitsdetails. So lassen sich Wanderungen, längere Radstrecken und Aktivitäten am Fluss als unterschiedliche Möglichkeiten betrachten, ohne sie zu einem einzigen Routenplan zusammenzufassen.
Wein, Führungen und Übernachtung
In Rottenburgs Teilorten gibt es Weinberge. Bis ins 17. Jahrhundert war die Stadt ein international bedeutendes Weinzentrum. Zu den buchbaren Besichtigungsformaten zählen Sonntagsführungen, historische Stadtrundgänge und kulinarische Führungen. Prüfen Sie vor der Reise die Termine und Buchungsbedingungen.
Als Übernachtungsalternativen gibt es in Rottenburg zwei Wohnmobilstellplätze und einen Campingplatz in Obstwiesen. Dort sind auch Übernachtungen im Tipi und im Fass möglich. Prüfen Sie vor der Reise die Verfügbarkeit.
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