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Merkendorf liegt direkt an der B 13 und gilt als Tor zum Fränkischen Seenland. Eine historische Altstadt, die Krauttradition und markierte Wege rund um die Stadt geben dem Ort unterschiedliche Seiten. Wer einen Aufenthalt plant, kann Kultur und Geschichte mit Wandern oder Radfahren verbinden; saisonale Veranstaltungen setzen weitere Akzente.

Altstadt, Stadtmauer und Museum

Die historische Altstadt wird von einer rund 1.100 Meter langen Stadtmauer mit drei Toren und acht Türmen umschlossen. Auch das spätgotische Rathaus prägt den Marktplatz. Die evangelisch-lutherische Stadtkirche Unserer Lieben Frau wurde im letzten Drittel des 15. Jahrhunderts erbaut. Zusammen geben Mauer, Tore, Türme und die spätgotischen Bauten dem Ortsbild einen ausgeprägten historischen Charakter.

Das Heimatmuseum Merkendorf befindet sich im ersten und zweiten Obergeschoss der ehemaligen Zehntscheune am Marktplatz 4. Auf 310 Quadratmetern Ausstellungsfläche geht es um früheres Leben, Wohnen und Arbeiten in einer kleinen Ackerbürgerstadt. Bei einem Rundgang können Besucher in einer alten Schulstube oder Schusterwerkstatt Platz nehmen und alte Spielsachen ansehen. So richtet sich der Museumsbesuch auf Alltagsgeschichte und anschauliche Einblicke statt allein auf Architektur. Neben dem Steingruberhaus liegt ein Barockgarten mit Springbrunnen, der zum Verweilen einlädt.

Krauttradition und Veranstaltungstermine

Der Krautanbau hat in Merkendorf seit dem 18. Jahrhundert Tradition. Ein jährlich wiederkehrender Anlass ist das Krautfest: Es findet am dritten Sonntag im September im Stadtteil Heglau rund um den Krautbauernhof Reuter statt. Prüfen Sie vor der Reise das aktuelle Programm vor Ort. Auch die Krautwoche verbindet kulinarische Spezialitäten mit einem bunten Rahmenprogramm; informieren Sie sich dazu ebenfalls über das aktuelle Programm.

Wandern, Radfahren und Kurse

Rund um Merkendorf gibt es zahlreiche markierte Wanderwege. Der Zweistädt-Wanderweg verbindet die historischen Kleinstädte Merkendorf und Wolframs-Eschenbach. Für Radtouren führen ausgeschilderte Wege von Merkendorf aus, darunter der Krautlandradweg, der Storchenradweg und der Karpfenradweg. Damit stehen Wege zu Fuß und mit dem Rad als unterschiedliche Möglichkeiten für Ausflüge im Umfeld zur Auswahl.

Der Erlebnisspielplatz Treffpunkt Stadtgraben mit Skulpturenmeile ist eine Attraktion für Jung und Alt. Im August werden im Rahmen der Merkendorfer Sommerakademie Bildhauer-, Mal- und Modellierkurse angeboten. Am Ende jeder Kurswoche findet freitags um 18 Uhr eine Vernissage statt, bei der die entstandenen Werke vorgestellt werden. Da sich das Programm ändern kann, prüfen Sie vor einer Reise die aktuellen Kursangebote und Termine.

Ein Zeltplatz im näheren Umfeld

Im Freizeitzentrum Weißbachmühle liegt ein Zeltplatz etwa 600 Meter von Merkendorf entfernt. Seine rund 2.000 Quadratmeter große Wiesenfläche ist durch Bäume vom Badeweiher getrennt. Strom, Wasser sowie Ver- und Entsorgungsstationen sind vorhanden. Der Platz eignet sich für Kinder, Familien, Jugendgruppen und betreute Gruppenreisen. Er ist damit eine eigene Übernachtungsmöglichkeit im näheren Umfeld, getrennt von der Altstadt Merkendorfs.

Eine weitere Perspektive im übergeordneten Reiseziel Ansbach

Im übergeordneten Reiseziel Ansbach liegt in Wolframs-Eschenbach der Literaturweg Franken. Der barrierefrei ausgebaute Rundweg um die Stadtbefestigung ist 2,2 Kilometer lang. Auf 15 Tafeln geht es um Autoren vom Mittelalter bis heute, die sich in ihren Werken mit Franken befassen. Dieses Thema unterscheidet sich von Merkendorfs Stadtgeschichte und Krauttradition und ergänzt den Blick auf die kulturellen Angebote im übergeordneten Reiseziel Ansbach.

Weitere Reiseziele entdecken: Wörnitz, Weidenbach, Aurach, Insingen, Röckingen, Triesdorf, Buch Am Wald, Flachslanden.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ansbach.

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