Felsformationen, teilweise begehbare Höhlen und mehrere Rundtouren prägen die Naturthemen in Plech; hinzu kommen die Geschichte der Pfarrkirche und das Deutsche Kameramuseum. Für die Reiseplanung können Sie nach dem Schwerpunkt unterscheiden: Möchten Sie die Landschaft zu Fuß, an Kletterfelsen oder auf dem Rad erkunden, oder interessieren Sie sich besonders für Ortsgeschichte, Fotografie und Naturbeobachtung? Der Plecher Höhlenrundweg bietet dabei eine klare Längenwahl, während Museum und Kirche weitere lokale Themen setzen.
Wandern, Höhlen und Klettern
Zu den abwechslungsreichen Rundwanderungen in Plech zählen der KulturLandschaftsweg, der Plecher Höhlenweg und die Jubiläumstour. Der Plecher Höhlenrundweg führt durch Wälder und Wiesengründe, vorbei an Felsformationen und teilweise begehbaren Höhlen. Mit dem Abstecher zur Geißlochhöhle umfasst die Strecke etwa 13 km, ohne ihn etwa 8 km. Die Längen können je nach Kartierung leicht abweichen.
Für den Abstecher ist die Saison wichtig: Die Geißlochhöhle ist zum Schutz der Fledermäuse vom 1. Oktober bis einschließlich 31. März geschlossen. Prüfen Sie aktuelle Hinweise, bevor Sie einen Besuch planen. In Plech gibt es außerdem zahlreiche Felsen mit Kletterrouten aller Schwierigkeitsgrade. Wenn Sie Klettern einplanen, prüfen Sie vorher die örtlichen Beschränkungen.
Radfahren mit unterschiedlichen Wegpunkten
Rund um Plech gibt es drei Rundradtouren mit unterschiedlichen Wegpunkten: Eine führt über Eckenreuth, Hunger, Mergners und den Veldensteiner Forst. Eine zweite verläuft durch den Veldensteiner Forst, am Kammerweiher und an der Rußhütte vorbei. Die dritte führt von Plech nach Hohenstein und zurück. So können Sie die Beschreibungen anhand der genannten Stationen unterscheiden: Die eine verbindet mehrere Ortsnamen mit dem Forst, die andere nennt Weiher und Rußhütte, die dritte Hohenstein als Ziel der Hin- und Rückfahrt. Ein Blick auf lokale Routenhinweise vor der Tour hilft bei der Planung.
Ortsgeschichte, Fotografie und Naturbeobachtung
Beim Neubau der Pfarrkirche St. Susannae in Plech von 1779 bis 1782 wurde der mächtige Wehrkirchturm aus der Hussitenzeit mit seinen Schießscharten einbezogen; der Turm steht bis heute. Die Baugeschichte verbindet den Kirchenbau des späten 18. Jahrhunderts mit dem Wehrturm aus der Hussitenzeit.
Das Deutsche Kameramuseum in Plech ergänzt seine Sammlung mit Kursen, Workshops, Fotoausstellungen und Kamerabörsen. Damit sind Fotografie und Kameras nicht nur über die Sammlung, sondern auch über unterschiedliche Formate vertreten. Zur Freizeit- und Erlebnisfläche im Gewerbegebiet Schönthal in Plech gehören ein kleiner Park, ein Naturlehrpfad und ein Lehrbienenstand. An einem Schaukasten können Besucher die Arbeitsweise der Bienen durch Glasscheiben beobachten. Dieser Einblick ergänzt die Wander- und Naturthemen um ein konkretes Beispiel der Bienenhaltung.
Der größere Rahmen: Bayreuth
Im übergeordneten Reiseziel Bayreuth lässt sich der Blick über Plech hinaus auf unterschiedliche Landschaften im Landkreis richten. Die Fränkische Schweiz prägt den westlichen und südlichen Teil des Landkreises Bayreuth mit abwechslungsreichen, lieblichen Landschaftsbildern; das Fichtelgebirge prägt den nördlichen Teil mit dunklen Wäldern und Granit-Blockmeeren. Auch die regionale Esskultur bietet einen eigenen Akzent: Im Landkreis Bayreuth gibt es zahlreiche Biergärten, meist verbunden mit hauseigenen Brauereien, Metzgereien oder Bäckereien. Traditionelle Gasthäuser bieten fränkische Wirtsstuben und regionale Köstlichkeiten.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Betzenstein.