Kirche, Schloss und Wanderwege eröffnen in Trockau unterschiedliche Themen für die Reiseplanung. Der Ort liegt im Naturpark Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst und grenzt im Westen an die Fränkische Schweiz. Eine eigene Auffahrt an der A9 ergänzt die geografische Orientierung.
Lage und Anfahrt
Zur Autobahnkirche gelangt man über die Ausfahrt Nr. 43 Trockau und anschließend über ausgeschilderte örtliche Straßen bergauf. Damit sind die allgemeine A9-Anbindung des Ortes und die konkrete Anfahrt zur Kirche zwei unterscheidbare Orientierungspunkte.
Die Autobahnkirche in Trockau
Die Kirche steht am höchsten Punkt des Ortes und ist weithin sichtbar. 2010 wurde sie offiziell zur Autobahnkirche ernannt; außerdem steht sie unter Denkmalschutz. Sie bietet eine Möglichkeit zur Rast und Einkehr. Im früheren Taufraum befindet sich ein Andachts- und Meditationsraum. Zur Ausstattung gehören außerdem eine Christophorus-Figur des Bamberger Künstlers Albert Ultsch sowie ein Kreuzweg aus Buntkeramik. So stehen an der Kirche sowohl ihre offizielle Funktion als Autobahnkirche als auch die Ausstattung des Innenraums im Blick.
Schlossgeschichte und Wanderwege
Schloss Trockau wurde von 1769 bis 1779 auf den Fundamenten einer älteren Burg errichtet. Die Baugeschichte umfasst damit eine ältere Burg als Vorgängerbau und den Schlossbau des späten 18. Jahrhunderts. Das ist ein eigener historischer Schwerpunkt neben der Kirche.
Auch die Wanderoptionen lassen sich anhand der benannten Wege unterscheiden. Der Bierquellenwanderweg kann über den Wanderweg von Leups nach Trockau verkürzt werden. Im Anschluss besteht die Wahl zwischen der Nordschleife über Lindenhardt und der Südschleife über Büchenbach. Ein weiterer Verlauf ist Weg Nr. 232: Er führt von Trockau über Leups und Lindenhardt weiter. Die Verbindung über Leups nach Trockau ist als Verkürzung des Bierquellenwanderwegs beschrieben, während Weg Nr. 232 eine eigene Folge von Orten benennt.
Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Pegnitz
In Pegnitz kommen eigenständige Kultur- und Landschaftsthemen hinzu. Das Historische Rathaus wurde um 1347 errichtet und steht mitten auf dem langgestreckten Straßenmarkt der Stadt. Der 544 Meter hohe Schloßberg ist ein Wahrzeichen von Pegnitz. Sein Turm ist über 97 Stufen erreichbar und bietet einen Rundblick über die Stadt und die Umgebung.
Auch für einen Stadtspaziergang in Pegnitz gibt es konkrete Orientierung: Er beginnt und endet am Alten Rathaus in der Hauptstraße 45; die angegebenen Längen betragen etwa 3,5 beziehungsweise 5,7 Kilometer. Die beiden ungefähren Distanzen lassen sich direkt vergleichen, wenn die Länge eines Spaziergangs bei der Planung eine Rolle spielt.
Wer sich für die Landschaft interessiert, findet in Pegnitz weitere besondere Ortsbezüge. Hinter der ehemaligen Zaußenmühle entspringt die Pegnitz an einer typischen Karstquelle. Am Wasserberg „Karstwunder“ verliert der Mühlbach am Nordhang einen Teil seines Wassers in Kalkklüften und einer Ponorhöhle. Rathaus, Schloßberg und Karstquelle setzen damit jeweils eigene Akzente: Stadtgeschichte, Aussicht und Geologie.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pegnitz.