Bad Rodach verbindet Thermenangebote und Freibad mit zwei Radrundtouren, Stadtgeschichte und einem Aussichtsturm. Für die Planung können Sie zwischen Wasser, Bewegung und Kultur gewichten: Die Strecken liefern einen konkreten Längenvergleich, während Heimatmuseum und Henneberger Warte unterschiedliche kulturelle und landschaftliche Schwerpunkte setzen.
Radfahren, Baden und Spazierengehen
Die längere der beiden Radrundtouren misst 14 Kilometer und führt von Bad Rodach nach Oettingshausen und zurück. Eine zweite, 12 Kilometer lange Runde verläuft über Gauerstadt und endet wieder in Bad Rodach. Der Unterschied beträgt zwei Kilometer; vor der Fahrt sollten Sie die örtlichen Bedingungen prüfen.
Die ThermeNatur verfügt über zwei Innenbecken, ein Therapiebecken und drei Außenbecken mit Mineralwasser. Hinzu kommen eine Saunawelt und Aqua-Fitness-Angebote. Wenn Sie sich für Aqua-Fitness interessieren, prüfen Sie das aktuelle Programm beim Betreiber.
Das Waldbad Bad Rodach ist ein saisonal geöffnetes Freibad; die Öffnungstermine variieren. Zur Ausstattung gehören ein 50 Meter langes Becken, ein abgegrenzter Nichtschwimmerbereich, ein Kleinkindbereich mit Rutsche und ein Spielplatz.
Der Kurpark am Thermenhügel in Bad Rodach erstreckt sich über knapp 12 Hektar und wird von mehreren Spazierwegen durchzogen. So stehen neben den längeren Radrunden auch Wege für einen Spaziergang zur Auswahl.
Heimatmuseum und Aussicht
Im Obergeschoss des Jagdschlosses – Haus des Gastes in Bad Rodach befindet sich das Heimatmuseum. Seine Sammlungen behandeln die Stadtgeschichte und die heimische Wirtschaft. Das Heimatmuseum Rodach wurde 1905 mit Unterstützung der Bürger von Rodach unter der Leitung des Stadtkämmerers Ferdinand Berner ins Leben gerufen und erinnert an entscheidende Momente der Stadtgeschichte.
Die 30 Meter hohe Henneberger Warte steht seit 1987 auf dem 403 Meter hohen Georgenberg. Von dort reicht der Panoramablick von der Rhön im Nordwesten über den Thüringer Wald und das Coburger Land bis zur Fränkischen Leuchte und zur Veste Heldburg.
Coburg als übergeordnetes Reiseziel
Im übergeordneten Reiseziel Coburg setzt das Museum der Deutschen Spielzeugindustrie in Neustadt bei Coburg einen eigenen kulturgeschichtlichen Schwerpunkt. Es zeigt die Geschichte der deutschen Spielzeugindustrie von der Heimarbeit bis zur Fabrikproduktion. Seine internationale Trachtenpuppensammlung umfasst rund 800 Exponate aus über 100 Ländern.
In Ahorn steht die 1713 errichtete barocke Alte Schäferei. Dort werden Geräte aus bäuerlichem und handwerklichem Bereich, bemalte Möbel sowie weitere Zeugnisse des ehemaligen Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha gezeigt. In Seßlach ist die Altstadt von einer vollständig erhaltenen Stadtmauer mit Wehrtürmen und drei Toren umgeben. Von April bis September finden dort regelmäßig jeden Sonntag um 14 Uhr Stadtführungen durch die Altstadt statt; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Prüfen Sie die Termine vor der Anreise.
Weitere Reiseziele entdecken: Niederfüllbach, Weitramsdorf, Lautertal, Großheirath, Itzgrund, Grub Am Forst, Dörfles-Esbach, Ahorn
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