Der Sport- und Freizeitpark Hallbergmoos bietet mehrere Möglichkeiten für Bewegung im Freien. Renaturierte Flächen an den Isarauen und der Geschichtsweg „Spuren unserer Vergangenheit“ setzen andere Schwerpunkte: Naturbeobachtung und die Geschichte Hallbergmoos’ und Goldachs. Für die Entscheidung, ob Hallbergmoos zu Ihrer Reise passt, können Sie Park, Natur und lokales Kulturerbe gegeneinander abwägen.
Parkflächen und Bewegung im Freien
Der Sport- und Freizeitpark umfasst 16 Hektar; die den Bürgerpark umrahmende Finnenbahn ist 1,7 Kilometer lang. Die Flächenangabe bezieht sich auf den Park, die Streckenlänge auf die Bahn. Ein öffentlicher Spielplatz liegt im südöstlichen Teil des Bürgerparks nahe den Beachvolleyballplätzen. Vom östlichen Eingang am Enghofer Weg ist er zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Im Sport- und Freizeitpark gibt es außerdem eine Boulebahn, die Spielerinnen und Spieler jeden Alters für Bewegung im Freien nutzen können.
Kiesgrube und Isarauen
Die renaturierten Flächen der Kiesgrube Hallbergmoos grenzen unmittelbar an die Isarauen und sind dadurch an das FFH-Gebiet Südliche Isarauen angebunden. Das FFH-Gebiet umfasst unter anderem Hartholz- und Weichholzauen, ausgedehnte Wasserflächen, renaturierte Kiesflächen und große Schilfbestände. Die Mischung aus Auen, Wasser, Kies und Schilf zeigt einen Naturraum mit unterschiedlichen Lebensraumtypen. Für naturkundliche Führungen ist die Kiesgrube ein beliebtes Ziel; erreichbar ist sie mit der S-Bahn, dem Fahrrad oder motorisierten Verkehrsmitteln.
Geschichtsweg und Ortsgeschichte
Der Geschichtsweg Hallbergmoos „Spuren unserer Vergangenheit“ ist eine 20,43 Kilometer lange Radrundtour, als leicht eingestuft und mit einer angegebenen Dauer von zwei Stunden. An 18 Stationen und Informationstafeln erfahren Sie von historischen Ereignissen in Hallbergmoos und Goldach. Auf dem Weg wird der Alte Wirt als ältestes Gebäude von Hallbergmoos bezeichnet. Die katholische Kirche St. Theresia in Hallbergmoos wurde 1833 eingeweiht. Während der Geschichtsweg Ereignisse an mehreren Stationen einordnet, verankert das Datum der Kircheneinweihung einen einzelnen historischen Zeitpunkt. Mit 20,43 Kilometern ist der Geschichtsweg deutlich länger als die 1,7 Kilometer lange Finnenbahn; zugleich unterscheiden sich die beiden Strecken in ihrer Anlage: hier eine Radrundtour mit historischem Schwerpunkt, dort eine Bahn, die den Bürgerpark umrahmt.
Das übergeordnete Reiseziel Freising
Im übergeordneten Reiseziel Freising eröffnet das Ampertal einen eigenen Naturbezug: Es ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen und wird zum Wandern und Radfahren genutzt. Dort leben zahlreiche besonders schützenswerte Tier- und Pflanzenarten, darunter vier der 16 in Bayern vom Aussterben bedrohten Libellenarten. In der historischen Altstadt Freisings stehen Bürger- und Domherrenhäuser von der Gotik bis zum Barock rund um den Marienplatz; die Mariensäule dort stammt aus dem Jahr 1674. Das Stadtmuseum Freising präsentiert rund 350 ausgewählte Objekte und Objektgruppen zur Geschichte Freisings. Auf dem Freisinger Domberg besitzt der Mariendom eine Krypta und die Bestiensäule. Im Schafhof zeigt das Zentrum zeitgenössischer Kunst ganzjährig Ausstellungen mit Werken internationaler und einheimischer Künstlerinnen und Künstler. Diese Freisinger Kulturorte ergänzen das Bild der historischen Altstadt und des Museums um sakrale Architektur und zeitgenössische Kunst.
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