Ein Renaissance-Wasserschloss, eine Pfarrkirche mit spätgotischem Chor und das Talnetz der Glonn geben Hohenkammer klar erkennbare Kultur- und Landschaftsthemen. Die Gemeinde liegt in den sanften Hügeln des Donau-Isar-Hügellandes; weite offene Flächen prägen das Landschaftsbild ebenso wie das vielgestaltige Talnetz der Glonn. So können Sie Ihren Aufenthalt nach unterschiedlichen Interessen ausrichten: auf Baugeschichte im Ort oder auf Natur- und Erholungsthemen in der Landschaft.
Landschaft und Glonntal
Der Talraum der Glonn ist trotz Flurbereinigung und Begradigung des Flusses ein wichtiger Natur- und Erholungsraum. Das ergänzt die offene Hügellandschaft um einen eigenen Schwerpunkt: Nicht nur die weiten Flächen, sondern auch das vielgestaltige Talnetz gehört zum Charakter der Gemeinde. Wer sich für die Landschaft interessiert, findet hier zwei unterschiedliche Aspekte nebeneinander – die sanften Hügel des Donau-Isar-Hügellandes und den von der Glonn geprägten Talraum.
Wasserschloss und Altbaierischer Oxenweg
Schloss Hohenkammer ist eine dreigeschossige Renaissance-Vierflügelanlage. Sie wurde nach 1551 anstelle der mittelalterlichen Wasserburg errichtet; ihre Grundmauern stammen aus dem 16. Jahrhundert. 1975 wurde das Schloss im Stil der oberbayerischen Renaissance restauriert. Vorgängerbau, Anlage und Restaurierung markieren damit unterschiedliche historische Phasen.
Der Schlosspark Hohenkammer ist mit dem Auto erreichbar; Parkmöglichkeiten befinden sich auf dem Schlossgelände. Prüfen Sie Zugang und Parkmöglichkeiten vor dem Besuch, da sich diese Angaben ändern können. Auch der Altbaierische Oxenweg führt als Thema in Richtung Hohenkammer: Er beginnt in Allershausen, und als Halt wird das Renaissancewasserschloss mit seiner Parkanlage empfohlen. Prüfen Sie vor der Reise die aktuellen Routenbedingungen.
Pfarrkirche St. Johannes Evangelist
Die Pfarrkirche St. Johannes Evangelist liegt im Zentrum von Hohenkammer. Zu ihren prägenden Merkmalen zählen der weithin sichtbare Kirchturm und die lichtdurchfluteten Innenräume. Architektonisch ist sie ein Saalbau mit spätgotischem, eingezogenem Polygonalchor und einem Langhaus von 1813. Das Erdgeschoss ihres Chorflankenturms stammt aus dem 14. Jahrhundert; um 1620 wurde der Turm erhöht. Die Datierungen zeigen, dass sich an der Kirche mehrere Bauphasen ablesen lassen.
Waldbaden in der Umgebung
Beim Waldbaden gehören Übungen, einfache Bewegungen und achtsames Schlendern zu den Aktivitäten. Als Ort wird ein Wald bei Hohenkammer oder ein anderes Waldgebiet im Landkreis Freising genannt. Der konkrete Veranstaltungsort kann also variieren; erkundigen Sie sich beim Anbieter nach den aktuellen Arrangements, bevor Sie Ihre Planung darauf ausrichten.
Freising: weitere Natur- und Kulturthemen
Im übergeordneten Reiseziel Freising gibt es eigenständige Natur- und Kulturthemen. Das Ampertal im Landkreis Freising ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen und wird zum Wandern und Fahrradfahren genutzt. Es beherbergt zahlreiche besonders schützenswerte Tier- und Pflanzenarten, darunter vier der 16 in Bayern vom Aussterben bedrohten Libellenarten.
Für Kultur bietet Freising weitere Anknüpfungspunkte: Der Freisinger Mariendom auf dem Domberg besitzt eine Krypta und die Bestiensäule. Das Stadtmuseum Freising präsentiert rund 350 ausgewählte Objekte und Objektgruppen zur Geschichte der Stadt. Auch zwei Routen lassen sich nach ihrer Länge unterscheiden: Der 13,5 Kilometer lange Rundweg Kultur & Natur führt zu wichtigen Sehenswürdigkeiten Freisings. Der etwa 11 Kilometer lange Jakobus-Pilgerweg Freising beginnt am Domberg und ist ein nordöstlicher Zubringer zum Münchner Jakobsweg.
Weitere Reiseziele entdecken: Marzling, Mauern, Langenbach, Moosburg an der Isar, Freising, Eching, Fahrenzhausen, Rudelzhausen.
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