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Eschenlohe bietet unterschiedliche Ansatzpunkte für Ausflüge: eine felsige Schlucht, historische Bau- und Ausstellungsgeschichte sowie eine ausgewiesene Radtour durch das Murnauer Moos. Die Wanderrouten unterscheiden sich in Länge und Einstufung; die Radroute führt über die benannten Orte Grafenaschau und Murnau zurück nach Eschenlohe. Landschaft, Kulturgeschichte und Radfahren setzen damit unterschiedliche Schwerpunkte für die Reiseplanung.

Wandern an der Asamklamm

Die Wanderung über den Katzensteg und zur Asamklammbrücke beginnt und endet am Bahnhof Eschenlohe, Bahnhofstraße 15. Auf dem Katzensteg geht es bergauf zur Brücke; von dort blickt man in die Schlucht. Die Asamklamm in Eschenlohe hat schroffe, steile Felswände und bietet ein eindrucksvolles Naturerlebnis.

Ein anderer Wanderfokus ist die Geschichte des Hartsteinwerks: Ein 5,40 Kilometer langer Rundweg führt zur geschichtlichen Hartsteinwerk-Dauerausstellung in Eschenlohe. Schwierigkeitsgrad und Konditionsanforderungen sind als sehr leicht ausgewiesen. Die 7,74 Kilometer lange Rundwanderung zu den Sieben Quellen, durch die Archtalschlucht und über die Asamklammbrücke ist als leicht und als Familientour ausgewiesen. Sie ist 2,34 Kilometer länger als der Rundweg zur Ausstellung. Der eine Rundweg führt damit zu einem geschichtlichen Ausstellungsziel, der andere nennt mehrere Naturziele: Quellen, Schlucht und Brücke.

Mit dem Rad durchs Murnauer Moos

Die Radtour durch das Murnauer Moos startet und endet am Parkplatz an der Autobahnabfahrt Eschenlohe an der A95. Die 28,34 Kilometer lange Runde führt über Grafenaschau und Murnau zurück nach Eschenlohe und eignet sich zum Radfahren, Gravelbiken und Mountainbiken. Schwierigkeitsgrad und Konditionsanforderungen sind jeweils als sehr leicht ausgewiesen. Ihr Startpunkt unterscheidet sich damit von dem der Wanderung über den Katzensteg, die am Bahnhof Eschenlohe beginnt und endet.

Orte und weitere Wege

Die Nikolauskapelle auf dem Vestbichl in Eschenlohe bringt eine weitere Baugeschichte in den Blick. Abt Ottmar von Ettal ließ sie 1628 aus den Resten eines zerfallenen Burgturms erbauen. Im Unterschied zum Hartsteinwerk-Rundweg, der zur Dauerausstellung führt, liegt der historische Schwerpunkt hier beim Kapellenbau und der Wiederverwendung der Turmreste.

Mehr als 30 Wege führen durch Eschenlohe und können zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auf Langlaufskiern genutzt werden. Hinzu kommen mehr als 20 Tagestouren, die in Eschenlohe beginnen oder mit einem Zwischenstopp durch den Ort führen. Die beiden Angaben beschreiben unterschiedliche Möglichkeiten, den Ort in die Aktivitätsplanung einzubeziehen: Bei den Wegen sind mehrere Nutzungsarten genannt, während die Tagestouren entweder in Eschenlohe starten oder den Ort als Zwischenstation einschließen.

Weitere Kultur- und Naturziele in Garmisch-Partenkirchen

Im übergeordneten Reiseziel Garmisch-Partenkirchen können Besucher durch die Partnachklamm gehen und massive Felswände sowie das darunter rauschende Wasser erleben. Das Richard-Strauss-Institut befindet sich dort in der historischen Villa Christina im Kurpark von Partenkirchen. Es beherbergt eine Dauerausstellung über das Leben und Werk von Strauss.

Weitere Reiseziele entdecken: Großweil

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ohlstadt.

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