Bühl lässt sich über zwei verschiedene Seiten kennenlernen: die Geschichte rund um den Schlossberg und die durch den Ort führende Radtour 1. Burg, Pfarrkirche und Steinkreuz verankern den Blick in der Ortsgeschichte; die Radroute setzt Bühl in eine Folge weiterer Orte und führt weiter in den Nachbarlandkreis Günzburg. Wer Hotels in Bühl sucht, kann diese Schwerpunkte als Orientierung für die eigene Reiseentscheidung nutzen.
Schlossberg und Ortsgeschichte
Auf dem Schlossberg von Bühl stand einst eine Burg. Im Bauernkrieg 1525 wurde sie vom Leipheimer Haufen erstürmt; außerdem war sie Sitz verschiedener Rittergeschlechter. Die katholische Pfarrkirche St. Margaretha besitzt Teile des Chores und einen Unterbau, der vor 1488 errichtet wurde. Neben der Kirche steht ein spätmittelalterliches Steinkreuz. Der Schlossberghang ist als wertvoller Landschaftsbestandteil geschützt. So gehören in Bühl historische Bauwerke und Ereignisse ebenso zum Ortsbild wie ein ausdrücklich geschützter Landschaftsbestandteil.
Radtour und Landschaft
Die Radtour 1 führt über Ober- und Unterfahlheim, Echlishausen und Bühl in den Nachbarlandkreis Günzburg. Anschließend geht es über Silheim und das malerische Ettlishofen auf einer wenig befahrenen Kreisstraße durch das idyllische Osterbachtal. Die Landschaft zwischen Biber und Osterbach ist von beschaulichen Tälern geprägt, die von Fichten- und Mischwald gesäumt werden. Die Radtour verbindet damit die Ortsfolge mit den beschaulichen, von Fichten- und Mischwald gesäumten Tälern zwischen Biber und Osterbach.
Weitere Bau- und Landschaftsthemen im übergeordneten Reiseziel Bibertal
Im übergeordneten Reiseziel Bibertal setzen weitere Orte eigene historische Akzente. In Silheim besitzt die katholische Kirche St. Apollonia einen spätgotischen Kern. Im zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts wurde sie barockisiert; ihr Turm stammt aus dem Jahr 1730. Ebenfalls in Silheim ist der Gasthof Zahn ein Fachwerkbau mit Satteldach aus dem 17. Jahrhundert. Die Kirche bringt mehrere Bauphasen zusammen, während beim Gasthof Fachwerk, Dachform und Jahrhundert die prägenden Merkmale sind.
In Ettlishofen hat die katholische Kirche St. Ulrich und St. Leonhard einen spätgotischen Kern und wurde 1834 umgebaut. Am nördlichen Ortsende steht eine Feldkapelle mit historischer Ausstattung; neben ihr befindet sich ein mittelalterliches Steinkreuz. Das Fachwerkhaus in der Deiblerstraße 20 stammt aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Rund 500 m nordöstlich von Ettlishofen liegt die Anhofer Mühle, ein zweieinhalbgeschossiger Bau aus dem dritten Viertel des 19. Jahrhunderts. Zusammen zeigen diese Beispiele verschiedene Bauformen und Zeitstellungen innerhalb des übergeordneten Reiseziels.
Auch die Landschaft im übergeordneten Bibertal bildet einen eigenen Schwerpunkt: Der Osterbach durchquert naturnahe, wenig erschlossene Wiesentäler, die zu Spaziergängen und Radtouren einladen. Am nördlichen Ortsausgang von Kissendorf steht eine etwa 350 Jahre alte Linde, die vermutlich die zweitälteste Linde Schwabens ist. Sie ist etwa 22 m hoch, ihre Krone rund 24 m breit und ihr Stammumfang beträgt etwa 7,20 m.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bibertal.