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Stettfeld liegt im Maintal. Am Dorfplatz konzentrieren sich Rathaus, Pfarrkirche und Bärenbrunnen; Aussichtspunkte lenken den Blick über das Tal. Damit stehen Ortsgeschichte und Landschaft als unterschiedliche Schwerpunkte nebeneinander. Für die Planung eines Aufenthalts lässt sich überlegen, ob Baugeschichte, Kulturorte oder ein Weg im Vordergrund stehen soll.

Rathaus, Kirche und Kapelle

Das um 1600 errichtete Rathaus mit Fachwerk-Obergeschoss prägt den Dorfplatz. Zum Platz gehören außerdem die spätbarocke Pfarrkirche Maria Himmelfahrt und der historische Bärenbrunnen. Die Datierung des Rathauses und die Stileinordnung der Kirche setzen unterschiedliche architektonische Bezugspunkte am selben Platz.

Die Anna-Kapelle steht in den Feldern rund um Stettfeld und wurde um 1700 gebaut. Sie erweitert den Blick über den Dorfplatz hinaus in die Feldflur und setzt einen anderen räumlichen Akzent. Mit ihrer Bauzeit um 1700 ist sie grob ein Jahrhundert jünger als das Rathaus um 1600.

Kultur und Einkehr

Das Heimatmuseum kann nach vorheriger Vereinbarung besucht werden; stimmen Sie den Termin vorab ab. Die Stettfelder Freilichtbühne ist die Theatergruppe des Gesangvereins 1862 Stettfeld e.V. Adler Bräu Bräustübla ist eine fränkische Brauerei mit eigenem Brauereirestaurant und Biergarten. Prüfen Sie vor einem Besuch den aktuellen Betrieb und die Öffnungsmodalitäten.

Aussichtspunkte und praktische Orientierung

Der Drei Eichen Blick bietet eine weite Aussicht über Stettfeld und das Maintal; am Spitzelberg reicht der Blick über das Maintal in Richtung Steigerwald. Eine Route erreicht dort das Gipfelkreuz und die Grotte (1888). Die unterschiedlichen Blickrichtungen bieten eine konkrete Wahl zwischen dem Panorama über Stettfeld und dem Blick weiter zum Steigerwald.

Der Stettfelder Wanderweg ist mit dem Auto über die Staatsstraße St 2277 erreichbar. In Stettfeld gibt es ausreichend Pkw-Parkraum. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuelle Parksituation.

Im Reiseziel Haßberge: Natur und Kultur

Im Reiseziel Haßberge öffnet sich ein eigener regionaler Rahmen. Der Naturpark Haßberge ist eine sanft hügelige Mittelgebirgsregion mit weiten Mischwäldern, Feldern, Wiesen und historischen Weinbergen. Die Erlebnistouren im Naturpark sind Halb- oder Ganztagestouren und führen als Rundwege zum Ausgangspunkt zurück. Der Burgen- & Schlösserwanderweg dagegen ist ein 190 Kilometer langer Fernwanderweg durch den Deutschen Burgenwinkel. So stehen Rundwege mit einem Halb- oder Ganztagesformat neben einer deutlich längeren Fernwanderroute.

Das Eisenbahnmuseum im Hofheimer Bahnhof zeigt Geschichte und Technik der Lokalbahn Haßfurt-Hofheim. Für die Innenräume ist eine Anmeldung nötig; die Besichtigung erfolgt nach Vereinbarung unter 0 95 23 / 13 05. Prüfen Sie den Termin vor der Abfahrt. Die Bettenburg gilt als Wahrzeichen der Haßberge, die Schwedenschanze ist eine Ringwallanlage aus der Hallstattzeit. In Fatschenbrunn sind „Hutzeln“ bekannt: Birnen, die nach alter Tradition zu Dörrobst getrocknet werden.

Weitere Reiseziele entdecken: Oberaurach, Schindelsee, Eltmann, Rauhenebrach, Wonfurt, Zeil Am Main, Knetzgau, Königsberg In Bayern

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Haßberge.

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