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Die katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus verbindet die Baugeschichte von Wartenfels mit der früheren Burg: Sie wurde größtenteils aus Sandsteinen der abgetragenen Schlossruine wiederaufgebaut. Die zentral am Marktplatz gelegene Kirche wurde 1867 geweiht.

Wanderwege der Ortsgruppe

Die Ortsgruppe Wartenfels betreut 62 Kilometer auf fünf verschiedenen Wegen; die Markierung erfolgt nach den strengen Richtlinien des Deutschen Wanderverbandes. Seit 2015 betreut sie den Qualitätswanderweg FrankenwaldSteigla „Rund um die Gaaßleitn“ im Rahmen des Projekts „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland: Der Frankenwald“. Wer beim Planen nach einer benannten Route sucht, hat mit diesem Qualitätswanderweg einen konkreten Anhaltspunkt.

Burg Wartenfels und ihre Geschichte

Die Burg Wartenfels wurde 1327 von Ritter Reiwin von Waldenfels und seinen Söhnen Heinrich und Friedrich errichtet. Im Februar 1444 nahmen Nürnberger Truppen die unzureichend gesicherte Burg ein, schleiften sie und plünderten sie. Der Bau und seine Zerstörung bilden den historischen Hintergrund für die spätere Verwendung von Sandstein aus der Schlossruine in der Pfarrkirche.

Bau- und Bodendenkmäler

Zu den Bau- und Bodendenkmälern in Wartenfels gehören neben der Pfarrkirche mehrere weitere Zeugnisse unterschiedlicher Zeiten. Die katholische Friedhofskapelle stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Sie ist ein verputzter Bau mit verschiefertem Satteldach und Dachreiter. Am Anwesen Wartenfels 7 steht ein neugotischer Putzbau mit Sandsteingliederung aus den Jahren 1859 bis 1864. Das sogenannte Schlossbauerhaus ist ein zweigeschossiger Halbwalmdachbau mit Sandsteingliederungen und der Jahreszahl 1850.

Zur historischen Perspektive gehören auch der mittelalterliche Burgstall Wartenfels, Fundamente mittelalterlicher Vorgängerbauten der Pfarrkirche St. Bartholomäus sowie Körpergräber aus dem Mittelalter und der Neuzeit. Die Bau- und Bodendenkmäler umfassen damit sowohl unterschiedliche Dach- und Fassadenformen als auch archäologische Spuren.

Im übergeordneten Reiseziel Presseck

Im übergeordneten Reiseziel Presseck bietet der Siebenfreund-Weg einen weiteren Wanderkontext. Der 21 Kilometer lange Rundwanderweg führt um Presseck und ist nach Johann Jakob Siebenfreud benannt. Sein erster Abschnitt ist 10,4 Kilometer lang und führt von Presseck über Heinersreuth, 3 Barone, Plusbaum und Elbersreuth zurück nach Presseck. Die beiden Streckenangaben lassen sich direkt vergleichen: 10,4 Kilometer gelten für den ersten Abschnitt, 21 Kilometer für den Rundweg.

Die Dreifaltigkeitskirche in Presseck ist in den Sommermonaten täglich von 9 Uhr bis etwa 18 Uhr geöffnet; persönliche Führungen bietet die Kirchengemeinde an. Da die Öffnungszeit ausdrücklich für die Sommermonate gilt, prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Bedingungen.

Das Audiotechnikmuseum in Presseck setzt einen eigenen kulturellen Schwerpunkt. Es möchte das bewusste Anhören hochwertiger Musik, auch live, und die Beschäftigung mit Musik außerhalb des Mainstreams fördern. Außerdem möchte es die Faszination für den Umgang mit Audiotechnik wieder wecken.

Weitere Reiseziele entdecken: Elbersreuth.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Presseck.

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